
Am 9. April gegen 4 Uhr lief der unter Portugal-Flagge regsitrierte Frachter „Amadeus Ruby“, 2518 gt (IMO: 9995856), der Hestia GmbH & Co. KG östlich derInsel Årø im Kleinen Belt auf Grund. Das Schiff befand sich auf dem Weg von Antwerpennacvh Kolding. Polizei und Freiwillige der Seenotrettung Assens waren rasch vor Ort, um den Zustand des Schiffes zu überprüfen. Das Umweltschutzschiff „Marie Miljø“ ging am 13. April im Hafen von Assens in Bereitschaft. In der Nacht zum 14. April wurde der Havarist von den Schleppern „Hunter“ (IMO: 9468372) und „OSK Rendsburg“ (IMO: 9755567), der aus Kiel herbeigerufen worden war, geborgen und gegen 6 Uhr morgens zum Zielhafen geschleppt. Nachdem die „Amadeus Ruby“ um 11 Uhr sicher angelegt hatte, wurde sie von der dänischen Schifffahrtsbehörde festgehalten und einer gründlichen Tauchuntersuchung unterzogen. Es wurden keine Anzeichen für ein Leck oder eine Verschmutzung festgestellt.
Das Schiff wurde erst 2025 von der niederländischen Schiffbaugruppe Damen Shipyards auf der Ba Son-Werft in Vietnam an die deutsche Reederei M. Lauterjung abgeliefert, der zu drei Schiffen CF 3850-Serie gehört. die die Namen „Arion“, „Hestia“ und „Neptune“ erhielten. Nach ihrer Ablieferung wurden die „Arion“ und die „Hestia“ langfristig an die Amadeus Schiffahrts- und Speditions GmbH, einer Tochtergesellschaft der HGK Shipping, verchartert. Für die Laufzeit des Chartervertrags haben sie die Namen „Amadeus Pearl“ und „Amadeus Ruby“ erhalten.
(Eigener Bericht; Fotos: DSRS Lillebælt)

Archivbild der "Amadeus Ruby" (Foto: Amadeus Schiffahrts- und Speditions GmbH)