Havarien und technische Schäden

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Tim S.
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Re: Havarien und technische Schäden

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Am 3.4. kamen die Schlepper Farmar Ares und Farmar Arion der Farmar AS dem russischen Trawler Karelia (IMO: 8908131) zu Hilfe, der mit Maschinenausfall vor Eigersund trieb. Er wurde bei stürmischer See erfolgreich auf den Haken genommen und am 4.4. sicher in den Hafen gebracht. Fotos: Farmar Marine Group
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Tim S.
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Der unter Palau-Flagge registrierte Tanker „Elbus“, 81076 gt (IMO: 9290385), der am 24.3. Tuzla verlassen und vor Istanbul geankert hatte, ging am 4.4. ankerauf, erlitt jedoch am 5.4. während ddes Transits der Dardanellen vor der 1915 Çanakkale Brücke einen Maschinenausfall. Die Schlepper „Kurtarma 20“ (IMO: 9995117), „Kurtarma 15“ (IMO: 9915040) und „Kurtarma 16“ (IMO: 9915052) sowie das Rettungsboot „Kiyem 6“ kamen zu Hilfe. Der unbeladene Havarist wurde auf den Haken genommen, gedreht und auf die Reede von Şevketiye-Reserve gezogen, wo er auf Position 40° 25' O 026° 50' O erneut verankert wurde.
Die „Elbus“ war am 81. in Begleitung eines Patrouillenboots der türkischen Küstenwache vor Inebolu eingetroffen. Sie war mit 25 Besatzungsmitgliedern an Bord am 7.1. auf der Fahrt durch das Schwarze Meer in Richtung Osten nach Noworossijsk etwa 30 Seemeilen vor der türkischen Küste von einer Drohne im Bereich des Maschinenraums getroffen worden und steuerte danach Iİnebolu an. Hier führten lokale Behörden eine detaillierte Untersuchung des Schiffes durch, um das Ausmaß der Schäden zu ermitteln. Am 22.2. steuerte der Tanker dann Tuzla an. (eigener Bericht; Foto: Coastal Safety)
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Frachter WIDOR (IMO: 9528483) lief vor Vierow auf Grund:
https://www.presseportal.de/blaulicht/p ... IgoOUOHLvg
Archivbild: Olaf Kuhnke
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Re: Havarien und technische Schäden

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Fähre FRISIA E-1 (IMO: 1013250) bei Kollision in Norddeich leicht beschädigt:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119277/6252023
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Am 10.04. um 17:14 Uhr ist der Frachter "Berkborg", 2545 gt (IMO: 9455674), auf der Fahrt von Stettin nach Delfzijl beim Einlaufen in die neue Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel vom Kanal kommend mit dem Leitwerk der Schleuse kollidiert. Das Schiff musste protokollieren, Schäden wurden nicht bekannt
Genau zeitgleich um 17:16 Uhr ist der ebenfalls holländische Frachter "Lindeborg", 2509 gt (IMO: 9279068), von Harlingen kommend im Vorhafen bei der Zufahrt zur alten Nordschleuse bei Mole 2 mit mehreren Dalben kollidiert. Das Schiff musste in der alten Schleuse protokollieren und hat ein vorübergehendes Weiterfahrverbot bekommen. Nachdem der Vorfall aufgenommen wurde, durfte das Schiff um 18:24 Uhr seine Kanalreise gen Osten starten.

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Eigener Bericht, Foto: Olaf Kuhnke
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Der Containerfrachter "Aguimes", 3826 gt (IMO: 8820107), kam am 10.4. um 16:34 Uhr bei Schirnau im Nord-Ostsee-Kanal zum Stillstand. Die Ursache war wohl ein Problem mit der Maschine. Der Havarist wurde in den Rendsburger Kreishafen gebracht. Um 19:06 Uhr lief der belgische Frachter "Fast Anna Sofia", 2518 gt (IMO: 1029089), auf der Fahrt von Antwerpen nach Stettin nach einem Maschinenausfall in die südliche Böschung des Kanals bei Oldenbüttel gelaufen und schlug quer. auch er verholte nach Rendsburg, wo beide Schiffe am 11.4. zeitweilig gemeinsam lagen. Die 'Fast Anna Sofia' setze die Fahrt am Nachmtitag fort und machte am 12.4. in Stettin fest.
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Die Aguimes. Archivbild: Olaf Kuhnke, eigener Bericht
Zuletzt geändert von Tim S. am Mo 13. Apr 2026, 10:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Am 8.4. gegen 21 Uhr meldete die sechsköpfige Crew des unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachters „RDJ Waalstroom“, 1921 gt (IMO: 9248370), auf dem Weg von Dünkirchen nach Bilbao einen Brand im Maschinenraum im Ärmelkanal. Der Maschienenraum wurde mit Kohlendioxid geflutet und abgedichtet. Da sich das Schiff zu diesem Zeitpunkt in der britischen SAR-Zone, koordinierte das MRCC in Falmouth die Evakuierung eines verletzten Besatzungsmitglieds per Hubschrauber, etwa 40 Seemeilen südlich von Salcombe in Devon. Die Seenotrettungsstation der RNLI in Salcombe entsandte ein Seenotrettungsboot, das während der Rettungsaktion in Bereitschaft blieb. Ein SAR--Hubschrauber der Küstenwache setzte einen Sanitäter ab, der die Erstversorgung übernahm. Der verletzte Seemann wurde per Winde an Bord des Hubschraubers gezogen und in ein Krankenhaus in Portsmouth geflogen.
Das durch den Brand manövrierunfähig gewordene Schiff trieb gegen ein Uhr des 9.4. in das französische SAR-Gebiet. Das CROSS Jobourg übernahm die Hilfsaktion für das Schiff. Es setzte den in Lanvéoc stationierten französischen Marinehubschrauber H160 Belligou ein, der einErkundungsteam aus Brest an Bord absetzte. Der in Cherbourg stationierte Notschlepper „Abeille Liberté“ nahm mit einem Einsatzteam der Marinefeuerwehr Cherbourg (SISM) Kurs auf den Havaristen. Nachdem die Lage an Bord unter Kontrolle war, wurde das Schiff von der „Abeille Liberté“ in Schlepp genommen und in den Hafen von Cherbourg gezogen.
(Eigener Bericht; Fotos: RNLI, Premar Manche)
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