Tim S. hat geschrieben: ↑Mo 19. Jan 2026, 09:34
Binnen weniger Stunden kollidierten zwei Frachter der X-Press-Feeders mit den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel. Am 17.1. stieß die französische „Eco Ostro“, 16242 gt (IMO: 9959565) auf der Fahrt von Kotka nach beim Einschleusen gegen 19 Uhr gegen das Mauerwerk der Nordkammer. Dabei kam es zu Schäden an dem Bauwerk., und Teile der Mauer stürzten in die Schleusenkammem, die für den Schiffsverkehr gesperrt werden musste. Die „Eco Ostro“ trug nur Schrammen an der Bordwand davon und konnte die Fahrt nach der Schadensaufnahme durch die Wasserschutzpolizei Kiel mit zweistündiger Verspätung fortsetzen. Sie machte am 19.1. gegen sechs Uhr am PSA North Sea Terminal in Antwerpen fest. An diesem Tag sollen auch Taucher kommen und den Schaden an dem Mauerwerk untersuchen. Die Dauer der Sperrung war deshalb noch nicht absehbar.
Am 18.1. gegen 12 Uhr stieß das Schwesterschiff „Eco Ponente“ (IMO: 9985966) beim Einlaufen in die letzte verbleibende Schleusenkammer gegen ein Schleusentor-Dabei wurde die Fenderung an den Tornischen teilweise aus der Verankerung gerissen. Auch die „Eco Ponente“ tuugl lediglich Schrammen an der Bordwand davoin und durfte die Reise von Riga nach Rotterdam nach Schadensaufnahme fortsetzen. Sie sollte den Zielfhafen am 19.1. erreichen. Die Ursache der Havarien ermittelt die Wasserschutzpolizei.Die Schädenwollte das Wasser- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal mit eigenen Kräften reparieren.

Die beiden Unglücksraben. Archivbilder: Olaf Kuhnke
Am 31.1. hatte die 'Eco Ostro' schon wieder Pech: Um 10:35 Uhr kollidierte der Frachter auf seiner Fahrt Fahrt von Kotka nach Antwerpen beim Einlaufen in die neue südliche Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel mit der Mittelmauer. Der Vorfall wurde protokolliert, während sich das Schiff noch in der Schleusenkammer befand. Kurz nach Mittag durfte es seine Reise fortsetzen und erreichte den Zielhafen am 1.2. um 20:30 Uhr UTC.
Kurz darauf kame es zu einer weiteren Havarie ebenda: Um 10:46 Uhr kollidierte der zyproitische LPG-Tanker „Titan Vision“, 11327 gt (IMO: 9468449) der von Hamina nach Antwerpen unterwegs war, gleichfalls beim Einlaufen in die neue Südchleuse mit der Mittelmauer. Er erlitt dabei eine erhebliche Einbeulung des Rumpfes und durfte die Schleuse vorübergehend nicht verlassen. Das Schiff verblieb zunächst in der Schleusenkammer, um einen Schadensbericht aufzunehmen. Ursprünglich war geplant, dass es zur weiteren Untersuchung auf der Elbe ankern sollte. Nachdem das Fahrtverbot jedoch aufgehoben wurde, durfte das Schiff seine Reise gegen 13:00 Uhr direkt aus der Schleuse fortsetzen. Es erreichte am 2.2.um 5:20 Uhr den Zielhafen.
(Eigener Bericht; Fotos: Olakf Kuhnke)