Unglücks-Thread

Tim S.
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Der iranische Frachter "Rona“, 2453 gt (IMO: 8301852),
mit 14 Besatzungsmitgliedern aus dem Iran und Indien an Bord sank nach einem Feuer an Bord am 14.1. im Kaspischen Meer auf dem Weg nach Astrakhan. Turkmenische Rettungskräfte empfingen einen Notruf des Schiffes und leiteten umgehend eine Such- und Rettungsaktion ein. Alle 14 Personen konnten gerettet werden. Die „Rona“ verkehrte regelmäßig zwischen iranischen Häfen und den russischen Häfen Astrachan, Machatschkala und Asow. Diese Route entspricht der wichtigsten Seeroute für den Transport iranischer Waffen nach Russland. (Eigener Bericht, Foto: Turkmene Sea Rescue)
Bernd U
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Re: Unglücks-Thread

Beitrag von Bernd U »

Tim S. hat geschrieben: Mi 14. Jan 2026, 21:32 Bild
Der iranische Frachter "Rona“, 2453 gt (IMO: 8301852),
mit 14 Besatzungsmitgliedern aus dem Iran und Indien an Bord sank nach einem Feuer an Bord am 14.1. im Kaspischen Meer auf dem Weg nach Astrakhan. Turkmenische Rettungskräfte empfingen einen Notruf des Schiffes und leiteten umgehend eine Such- und Rettungsaktion ein. Alle 14 Personen konnten gerettet werden. Die „Rona“ verkehrte regelmäßig zwischen iranischen Häfen und den russischen Häfen Astrachan, Machatschkala und Asow. Diese Route entspricht der wichtigsten Seeroute für den Transport iranischer Waffen nach Russland. (Eigener Bericht, Foto: Turkmene Sea Rescue)
Die Imo Nummer passt nicht zum Schiff ,Das ist ein Volgo-Balt Typ mit 114 m :
https://www.shipspotting.com/photos/450 ... tBy=newest
Dein Bild ist ein Bulker von ca.160 -180 Metern Länge
Hier ein anderer Artikel mit zwei verschiedenen Bildern:
https://shipwrecklog.com/log/2026/01/rona-2/
Das erste Foto würde passen.
Auszug aus dem Artikel zum Foto:
"The fake photo of the Rona shared on x.com"
Die Imo ist wohl richtig und passt zum Kaspischen Meer Schiffstyp,aber das Foto ist ein Fake.

Gruss Bernd
Zuletzt geändert von Bernd U am Do 15. Jan 2026, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.
Video:https://www.youtube.com/watch?v=8y0kTkMJp2M
Tim S.
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Re: Unglücks-Thread

Beitrag von Tim S. »

Bernd U hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 11:17
Tim S. hat geschrieben: Mi 14. Jan 2026, 21:32 Bild
Der iranische Frachter "Rona“, 2453 gt (IMO: 8301852),
mit 14 Besatzungsmitgliedern aus dem Iran und Indien an Bord sank nach einem Feuer an Bord am 14.1. im Kaspischen Meer auf dem Weg nach Astrakhan. Turkmenische Rettungskräfte empfingen einen Notruf des Schiffes und leiteten umgehend eine Such- und Rettungsaktion ein. Alle 14 Personen konnten gerettet werden. Die „Rona“ verkehrte regelmäßig zwischen iranischen Häfen und den russischen Häfen Astrachan, Machatschkala und Asow. Diese Route entspricht der wichtigsten Seeroute für den Transport iranischer Waffen nach Russland. (Eigener Bericht, Foto: Turkmene Sea Rescue)
Die Imo Nummer passt nicht zum Schiff ,Das ist ein Volgo-Balt Typ mit 114 m :
https://www.shipspotting.com/photos/450 ... tBy=newest
Dein Bild ist ein Bulker von ca.160 -180 Metern Länge
Hier ein anderer Artikel mit zwei verschiedenen Bildern:
https://shipwrecklog.com/log/2026/01/rona-2/
Das erste Foto würde passen.
Schattenflotte??
Gruss Bernd
Das stimmt, das passt nicht wirklich zueinander. Wobei die iranische RONA ja im Kaspischen Meer unterwegs war. Fake-Foto? Wobei, irgendwie sieht es mir nicht danach aus. Da hätte sich jemand mit Schornsteinband ect. dann viel Mühe gegeben.
Bernd U
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Re: Unglücks-Thread

Beitrag von Bernd U »

Tim S. hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 11:26
Bernd U hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 11:17
Tim S. hat geschrieben: Mi 14. Jan 2026, 21:32 Bild
Der iranische Frachter "Rona“, 2453 gt (IMO: 8301852),
mit 14 Besatzungsmitgliedern aus dem Iran und Indien an Bord sank nach einem Feuer an Bord am 14.1. im Kaspischen Meer auf dem Weg nach Astrakhan. Turkmenische Rettungskräfte empfingen einen Notruf des Schiffes und leiteten umgehend eine Such- und Rettungsaktion ein. Alle 14 Personen konnten gerettet werden. Die „Rona“ verkehrte regelmäßig zwischen iranischen Häfen und den russischen Häfen Astrachan, Machatschkala und Asow. Diese Route entspricht der wichtigsten Seeroute für den Transport iranischer Waffen nach Russland. (Eigener Bericht, Foto: Turkmene Sea Rescue)
Die Imo Nummer passt nicht zum Schiff ,Das ist ein Volgo-Balt Typ mit 114 m :
https://www.shipspotting.com/photos/450 ... tBy=newest
Dein Bild ist ein Bulker von ca.160 -180 Metern Länge
Hier ein anderer Artikel mit zwei verschiedenen Bildern:
https://shipwrecklog.com/log/2026/01/rona-2/
Das erste Foto würde passen.
Schattenflotte??
Gruss Bernd
Das stimmt, das passt nicht wirklich zueinander. Wobei die iranische RONA ja im Kaspischen Meer unterwegs war. Fake-Foto? Wobei, irgendwie sieht es mir nicht danach aus. Da hätte sich jemand mit Schornsteinband ect. dann viel Mühe gegeben.
Das ist ein Lukenbrand und der Qualm kommt aus der Lukenbelüftung. in dem Artikel,den ich verlinkt habe ,steht unter dem Foto auch etwas von Fake Foto. Die größte Schiffsbreite ,die ich beim Überfliegen des Kaspischen Meer gefunden habe ,ist 17 Meter. Der Bulker auf dem Foto hat ca24-30 Meter Breite
Volgo Don Kanal Schleuse:
Sie ist für Schiffe mit bis zu ca. 5000 t Tragfähigkeit befahrbar, mit einer Solltiefe von etwa 3,35 bis 3,60 m in verschiedenen Abschnitten.
Vor dem Hafen Astrakhan hat das Kaspische Meer nur 6 m Tiefgang
Video:https://www.youtube.com/watch?v=8y0kTkMJp2M
Tim S.
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Re: Unglücks-Thread

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Bernd U hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 11:31
Tim S. hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 11:26
Bernd U hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 11:17

Die Imo Nummer passt nicht zum Schiff ,Das ist ein Volgo-Balt Typ mit 114 m :
https://www.shipspotting.com/photos/450 ... tBy=newest
Dein Bild ist ein Bulker von ca.160 -180 Metern Länge
Hier ein anderer Artikel mit zwei verschiedenen Bildern:
https://shipwrecklog.com/log/2026/01/rona-2/
Das erste Foto würde passen.
Schattenflotte??
Gruss Bernd
Das stimmt, das passt nicht wirklich zueinander. Wobei die iranische RONA ja im Kaspischen Meer unterwegs war. Fake-Foto? Wobei, irgendwie sieht es mir nicht danach aus. Da hätte sich jemand mit Schornsteinband ect. dann viel Mühe gegeben.
Das ist ein Lukenbrand und der Qualm kommt aus der Lukenbelüftung. in dem Artikel,den ich verlinkt habe ,steht unter dem Foto auch etwas von Fake Foto. Die größte Schiffsbreite ,die ich beim Überfliegen des Kaspischen Meer gefunden habe ,ist 17 Meter. Der Bulker auf dem Foto hat ca24-30 Meter Breite
Volgo Don Kanal Schleuse:
Sie ist für Schiffe mit bis zu ca. 5000 t Tragfähigkeit befahrbar, mit einer Solltiefe von etwa 3,35 bis 3,60 m in verschiedenen Abschnitten.
Vor dem Hafen Astrakhan hat das Kaspische Meer nur 6 m Tiefgang
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Hier der Fluss-See-Frachter RONA, die du beschreibst, noch als WINNER S. Archivbild: Olaf Kuhnke
Tim S.
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Am 14.1. ging auf dem portugiesischen Frachter „María Francisca“. 23132 gt (IMO: 9235361) vor der Küste von Aveiro auf dem Weg von São Tomé zu den Häfen von Vigo und Leixões bei stürmischerSee ein Teil der Containerladung über, die hauptsächlich ausGranit, Kakao und Palmöl bestand. Eine beträchtliche Anzahl von Containern fiel ins Meer und sank vor der galicischen Küste. Die verlorenen Container enthielten keine Gefahrgüter. Die portugiesischen Schifffahrtsbehörden wurden alarmiert und die Situation wurde überwacht, um sicherzustellen, dass keine unmittelbare Gefahr für das Schiff, die Besatzung oder die Umwelt bestand. Das Schiff erreichte den Hafen von Vigo um 21:30 Uhr, eskortiert von den Schleppern „Helechosa“ (IMO: 9976264) und „Talavera“ (IMO: 9984663) des Lotsendienstes von Vigo sowie dem Hubschrauber Pesca I und der „Valentín Paz Andrade“ (MMSI: 224021540) der Consellería do Mar. Die Hafenbehörde koordinierte das Anlegen des Schiffes am Querkai. Zusätzlich zur Einrichtung eines Sicherheitsbereichs um den Kai selbst wurde das Schiff vorsorglich mit Ölscghkängeln umgeben. Personal von Segem (dem galicischen Seefahrtsdienst),der Seefahrtsbehörde, der Seenotrettung und der Hafenbehörde von Vigo (APV) war dabei beteiligt.
Mehrere Containerstacks waren umgestürzt, etliche zerdrückt, aufgerissen und über die Backbordseite des Schiffes hängend. Die Ladungssicherung wurden umgehend eingeleitet. Darüber hinaus führten die Schifffahrtsbehörde, Experten und Versicherungsgesellschaften verschiedene technische Inspektionen durch. Die Entladung der Container sollte in den kommenden Tagen beginnen, sobald die notwendigen Begutachtungen abgeschlossen und die Stabilität der beschädigten Ladung sichergestellt waren.
Es war nicht das erste Mal, dass Vigo in einem solchen Fall als Nothafen diente. Am 21. März 2025 musste das Containerschiff „MSC Houston V“ (IMO: 9463281) auf dem Weg von Piräus nach Liverpool in Vigo anlegen, nachdem es aufgrund starken Seegangs vor der Südküste Portugals einen Teil seiner Ladung verloren hatte. Am 26. Januar 2025 suchte die „HC Eva Marie“ (IMO: 9369071) aufgrund von übergegangener Ladungsv ebenfalls Schutz in Vigo. Das Schiff transportierte Munition in Containern, was die Aktivierung eines speziellen Überwachungseinsatzes im Hafen erforderlich machte. (Eigener Bericht; Fotos: Autoridad Puertario de Vigo, Garacostas Galicia; Puerto de Vigo)
Zuletzt geändert von Tim S. am Mi 21. Jan 2026, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
Tim S.
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Re: Unglücks-Thread

Beitrag von Tim S. »

Binnen weniger Stunden kollidierten zwei Frachter der X-Press-Feeders mit den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel. Am 17.1. stieß die französische „Eco Ostro“, 16242 gt (IMO: 9959565) auf der Fahrt von Kotka nach beim Einschleusen gegen 19 Uhr gegen das Mauerwerk der Nordkammer. Dabei kam es zu Schäden an dem Bauwerk., und Teile der Mauer stürzten in die Schleusenkammem, die für den Schiffsverkehr gesperrt werden musste. Die „Eco Ostro“ trug nur Schrammen an der Bordwand davon und konnte die Fahrt nach der Schadensaufnahme durch die Wasserschutzpolizei Kiel mit zweistündiger Verspätung fortsetzen. Sie machte am 19.1. gegen sechs Uhr am PSA North Sea Terminal in Antwerpen fest. An diesem Tag sollen auch Taucher kommen und den Schaden an dem Mauerwerk untersuchen. Die Dauer der Sperrung war deshalb noch nicht absehbar.
Am 18.1. gegen 12 Uhr stieß das Schwesterschiff „Eco Ponente“ (IMO: 9985966) beim Einlaufen in die letzte verbleibende Schleusenkammer gegen ein Schleusentor-Dabei wurde die Fenderung an den Tornischen teilweise aus der Verankerung gerissen. Auch die „Eco Ponente“ tuugl lediglich Schrammen an der Bordwand davoin und durfte die Reise von Riga nach Rotterdam nach Schadensaufnahme fortsetzen. Sie sollte den Zielfhafen am 19.1. erreichen. Die Ursache der Havarien ermittelt die Wasserschutzpolizei.Die Schädenwollte das Wasser- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal mit eigenen Kräften reparieren.
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Die beiden Unglücksraben. Archivbilder: Olaf Kuhnke
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Feuer am Südkai in Emden

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Zuletzt geändert von Tim S. am Mi 21. Jan 2026, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.
Maurice
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Re: Feuer am Südkai in Emden

Beitrag von Maurice »

Tim S. hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 13:02 Generator-Feuer auf CSL THAMES (IMO: 9440447) in Emden. https://www.noz.de/lokales/ostfriesland ... t-49789220
Dank des Journalisten weiß ich nun, dass es auch ein Jelsa in Kroatien gibt.
Das Schiff kam aber dennoch aus dem norwegischen Jelsa nach Emden... :D
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Tim S.
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Re: Feuer am Südkai in Emden

Beitrag von Tim S. »

Maurice hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 10:13
Tim S. hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 13:02 Generator-Feuer auf CSL THAMES (IMO: 9440447) in Emden. https://www.noz.de/lokales/ostfriesland ... t-49789220
Dank des Journalisten weiß ich nun, dass es auch ein Jelsa in Kroatien gibt.
Das Schiff kam aber dennoch aus dem norwegischen Jelsa nach Emden... :D
Immerhin ist auch das kroatische Jelsa eine Hafenstadt... ;-)
hier noch die PM der Emder WaPo:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119277/6200479
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