
Der unter Panama-Flagge laufende Frachter „Sealloyd Arc“, 4339 gt (IMO: 8682036) mit 16 Besatzungsmitgliedern an Bord, der am 5. Februar 2026 von Port Klang ausgelaufen war, kenterte und sank am 7.2. vor Phuket. Um 15:20 Uhr ging beim Seefahrtskommandozentrum der Region 3 ein Notruf des Schiffes ein. Die „Sealloyd Arc“, die sich etwa drei Seemeilen südlich des Aussichtspunkts Kap Phromthep befand, meldete einen massiven Wassereinbruch, der nicht kontrolliert werden konnte. Das Schiff begann schnell Schlagseite zu entwickeln. Die Patrouillenboote „T.272“ und „T.114“ sowie die Schnellboote „Punyee“, „Hua Hin“ kamen zu Hilfe.
Bevor sie eintrafen, wurden acht Besatzungsmitglieder der „Sealloyd Arc“ von einem in der Nähe befindlichen Fischerboot gerettet. Das Patrouillenboot „Andaman Pearl 5“ der Provinzverwaltung Phuket rettete acht weitere Besatzungsmitglieder und brachte alle Schiffbrüchigen sicher in die Chalong-Bucht bei Phuket. Ein Patrouillenflugzeug vom Typ DO-228 stieg auf, um den Zustand des Schiffes zu beurteilen, das 297 Container an Bord hatte, davon 14 mit Gefahrgut. Ressourcen zur Ölbekämpfung wurden mobilisiert, darunter Ölsperren und 4.000 Liter Ölbindemittel, die im Einsatzgebiet bereitgestellt wurden. Die Marine richtete ein Krisenzentrum ein, um die Lage zu überwachen und das Gebiet abzusichern. Gegen 21 Uhr sank die „Sealloyd Arc“, und über 200 Container trieben im Meer westlich von Ko Kaeo Yai, nahe Kap Promthep. Die Königlich Thailändische Marine, die Katastrophenschutzbehörde von Phuket, die Wasserschutzpolizei, Freiwillige der Kusoldharm Phuket Foundation und das Büro für Meeres- und Küstenressourcen 10 begannen mit der Bergung der Container und der Eindämmung und Beseitigung von Öl. Bei einer Luftbildaufnahme wurde ein etwa 7,2 Kilometer langer und 1,6 Kilometer breiter Ölteppich in westlicher Richtung treibend entdeckt. Die Behörden gaben eine Warnung an Seeleute und Schiffe heraus, in dem Gebiet um die Koordinaten 7°42′42″ N 98°16′51,6″ O besondere Vorsicht walten zu lassen. (Eigener Bericht; Fotos: Royal Thai Navy)