Unglücks-Thread
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Die este Fahrt der Polarstern nach der Reparatur wurde abgesagt wegen schlechten Wetters. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern noch bis mindestens nächste Woche, die der Bundessstelle für Seeunfalluntersuchungen noch ein paar Monate. Die Reederei hält nach wie vor eine Kollision mit Treibgut für wahrscheinlich.
Mehr dazu in der Kieler Nachrichten von heute.
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Janmaats Urlaub ist vorbei. Nun wieder aktuelle SOS-News auf
http://www.janmaat.de
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Beim Löschen von Sodaasche kam es auf dem unter liberianischer Flagge registrierten Oldendorff-Frachter „Pacific Fighter“ (IMO-Nr. 9177624), 18597 BRZ, am 8.9. in Melbourne im Victoria Harbour zu einem Brand. Ein Frontlader fing im Laderaum gegen 11 Uhr Feuer. Die Feuerwehren von Süd- und West-Melbourne gingen unter Atemschutz gegen den Brand vor. Der Frontlader wurde mit einem Kran an Land gehoben und dort abgelöscht. Ein Dockarbeiter wurde leicht verletzt.
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Peter Hartung
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"TRAVE" versaut offenbar Pinnau
Moin!
Das Binnenschiff "TRAVE" steht im Verdacht, die Pinnau versaut zu haben.
Mehr...http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/11/935396.html
mfg Peter Hartung
Das Binnenschiff "TRAVE" steht im Verdacht, die Pinnau versaut zu haben.
Mehr...http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/11/935396.html
mfg Peter Hartung
Alle Fotos von Peter Hartung sind (falls nicht anders angegeben) unter einer
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Tim S.
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Irisches Segelschulschiff gesunken
Im Golf von Biscaya sank am Morgen des 11.9. die von der irischen Regierung betriebene, 32 Meter lange Brigantine “Asgard II”. Das 27 Jahre alte Segelschulschiff gehört dem Verteidigungsministerium, ist aber kein Teil der Marine. An Bord waren fünf Mann Stammbesatzung und 20 Segelschüler, darunter ein Engländer und ein Italiener. Die englische Küstenwache in Kinloss hatte um 2.20 Uhr ein Notsignal aufgefangen, nachdem das Scihff Wassereinbruch erlitten hatte. Die „Arklow Venus“ sowie das Segelschulschiff „Belle Poule“ nahmen Kurs auf die Position. Zwei Hubschrauber stiegen ebenso wie eine Dauphin aus Lanvéoc, Finistère, auf. Die Fregatte „Tourville“, die 135 Kilometer entfernt war, schickte ebenfalls ihren Lynx-Bordhubschrauber. Die Crew der „Asgard II“ funkte gegen vier Uhr, dass sie das Schiff aufgeben müsse und ging in zwei Rettungsinseln, aus denen sie von der französischen Küstenwache gerettet und zur 22 Kilometer südöstlich gelegenen Belle-Île-en-Mer transportiert und dort in örtlichen Hotels untergebracht wurde. Vertreter der irischen Botschaft machten sich am Morgen auf den Weg zur Insel. Die „Asgard II“ war am 3.9. ausgelaufen zu einer neuntägigen Reise, die von Falmouth nach La Rochelle zur Überholung und Teilnahme an der La Rochelle Boat Show führen sollte, als sie havarierte. Um 8.25 Uhr lag das Schiff bis zum Oberdeck unter Wasser, war aber noch nicht gänzlich untergegangen. Die „Le Niamh“ lief aus, um zu prüfen, ob noch etwas zu retten war. Der Square-Rigger wurde benannt nach der „Asgard“ von Erskine Childers, die als Waffenschmuggelschiff 1914 am irischen Unabhängigkeitskrieg teilgenommen hatte. Sie landete am 26.7. 9000 Gewehre und 26000 Schuss Munition für die irischen Freiwilligen in Howth an. Später wurde sie Irlands erstes Segelschulschiff. Dieses Schiff lag lange Jahre in Kilmainham Jail und wird derzeit zur Wiederherstellung der Seefähigkeit restauriert, nachdem nicht zuletzt in Amerika 200000 Pfund eingeworben werden konnten.
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Bei einem Unfall mit einer Auto- und Personenfähre in Rostock-Warnemünde sind am 11.9. drei Menschen leicht verletzt worden. Auf der war Fähre die Steuerungs- und Ruderanlage ausgefallen. Daraufhin prallte das Schiff manövrierunfähig gegen eine Kaimauer. Der Fährbetrieb ruhte für rund drei Stunden.
Frage: Welche Fähre war das?
Frage: Welche Fähre war das?
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hucky
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Havarie vor Grömitz: Fahrgastschiff klemmte unter der Seebrü
Ungewöhnlicher Einsatz für den Rettungskreuzer „Bremen“: Die MS „Sven Johannsen“ mit 80 Passagieren an Bord klemmte gestern Abend unter der Grömitzer Seebrücke fest und brauchte Hilfe.
Dass die Crew des in Grömitz stationierten Seenotrettungskreuzers über viel Erfahrung mit solchen Freischlepp-Aktionen verfügt, kann sie nicht behaupten. Eine Routineaufgabe war das gestrige Manöver nicht. Umso zufriedener waren Stephan Prahl, Holger Speck, Peter Schuppenhauer und Michael Vogt, dass alles so gut geklappt und vor allem ein gutes Ende gefunden hat.
Es war gegen 17 Uhr, als die MS „Sven Johannsen“ die „Bremen“ um Beistand rief. Bei östlichen Winden der Stärke vier bis fünf war das Travemünder Fahrgastschiff auf der Nordseite der Grömitzer Seebrücke auf Grund gefahren und hatte sich mit dem Heck etwa einen Meter unter die Seebrücke geschoben. Nichts ging mehr, die MS „Sven Johannsen“, die um 13 Uhr in Travemünde zu ihrer regelmäßigen Ausflugsfahrt nach Grömitz gestartet war, saß fest.
Da zu keiner Zeit eine akute Gefahr für die Menschen an Bord und das Schiff bestand, nahm sich die Crew der „Bremen“ die Zeit, um die Schleppaktion noch an ihrem Liegeplatz im Grömitzer Yachthafen vorzubereiten. „Hätten wir eine längere Fahrt zum Unglücksorte vor uns gehabt, hätten wir unterdessen den ,Seeschlepper’ (= das Bergetau), der im Inneren des Schiffes verstaut ist, einsatzbereit gemacht. So aber konnten wir das in aller Ruhe vor dem Auslaufen vorbereiten“, so der zweite Vormann Stephan Prahl.
Vor Ort ließ die „Bremen“ dann in – wegen ihres eigenen Tiefganges – gebührender Entfernung von 40 bis 50 Metern zur MS „Sven Johannsen“ zunächst das Tochterboot zu Wasser. Die „Vegesack“ stellte die Schleppverbindung her und assistierte anschließend als so genannter Kopfschlepper. Denn während die „Bremen“ das Fahrgastschiff vom Grund freischleppte, musste die „Vegesack“ dafür sorgen, dass der Havarist nicht ständig mit dem Vorschiff an die Brücke schlug. Nach einer halben Stunde war die Schleppaktion erfolgreich beendet und das Fahrgastschiff wieder flott. Die Männer atmeten auf. Ein Unglück war abgewendet worden. „Wie gut, dass die Seebrücke aus Beton war, sonst hätte es einen viel größeren Schaden gegeben“, sagte Peter Schuppenhauer, erster Maschinist auf der „Bremen“. So kamen die Passagiere und die Besatzung mit dem Schrecken und das Schiff mit ein paar Schrammen und Dellen davon.
Das Grömitzer Fahrgastschiff MS „Holstentor“ versuchte gestern erst gar nicht, an der Seebrücke anzulegen. Sie machte nach ihrer Rückkehr aus Boltenhagen gleich an ihrem Sommerliegeplatz direkt neben der „Bremen“ im Grömitzer Yachthafen fest.
Quelle und Foto vom Havaristen: http://www.ln-online.de/regional/2461341
Dass die Crew des in Grömitz stationierten Seenotrettungskreuzers über viel Erfahrung mit solchen Freischlepp-Aktionen verfügt, kann sie nicht behaupten. Eine Routineaufgabe war das gestrige Manöver nicht. Umso zufriedener waren Stephan Prahl, Holger Speck, Peter Schuppenhauer und Michael Vogt, dass alles so gut geklappt und vor allem ein gutes Ende gefunden hat.
Es war gegen 17 Uhr, als die MS „Sven Johannsen“ die „Bremen“ um Beistand rief. Bei östlichen Winden der Stärke vier bis fünf war das Travemünder Fahrgastschiff auf der Nordseite der Grömitzer Seebrücke auf Grund gefahren und hatte sich mit dem Heck etwa einen Meter unter die Seebrücke geschoben. Nichts ging mehr, die MS „Sven Johannsen“, die um 13 Uhr in Travemünde zu ihrer regelmäßigen Ausflugsfahrt nach Grömitz gestartet war, saß fest.
Da zu keiner Zeit eine akute Gefahr für die Menschen an Bord und das Schiff bestand, nahm sich die Crew der „Bremen“ die Zeit, um die Schleppaktion noch an ihrem Liegeplatz im Grömitzer Yachthafen vorzubereiten. „Hätten wir eine längere Fahrt zum Unglücksorte vor uns gehabt, hätten wir unterdessen den ,Seeschlepper’ (= das Bergetau), der im Inneren des Schiffes verstaut ist, einsatzbereit gemacht. So aber konnten wir das in aller Ruhe vor dem Auslaufen vorbereiten“, so der zweite Vormann Stephan Prahl.
Vor Ort ließ die „Bremen“ dann in – wegen ihres eigenen Tiefganges – gebührender Entfernung von 40 bis 50 Metern zur MS „Sven Johannsen“ zunächst das Tochterboot zu Wasser. Die „Vegesack“ stellte die Schleppverbindung her und assistierte anschließend als so genannter Kopfschlepper. Denn während die „Bremen“ das Fahrgastschiff vom Grund freischleppte, musste die „Vegesack“ dafür sorgen, dass der Havarist nicht ständig mit dem Vorschiff an die Brücke schlug. Nach einer halben Stunde war die Schleppaktion erfolgreich beendet und das Fahrgastschiff wieder flott. Die Männer atmeten auf. Ein Unglück war abgewendet worden. „Wie gut, dass die Seebrücke aus Beton war, sonst hätte es einen viel größeren Schaden gegeben“, sagte Peter Schuppenhauer, erster Maschinist auf der „Bremen“. So kamen die Passagiere und die Besatzung mit dem Schrecken und das Schiff mit ein paar Schrammen und Dellen davon.
Das Grömitzer Fahrgastschiff MS „Holstentor“ versuchte gestern erst gar nicht, an der Seebrücke anzulegen. Sie machte nach ihrer Rückkehr aus Boltenhagen gleich an ihrem Sommerliegeplatz direkt neben der „Bremen“ im Grömitzer Yachthafen fest.
Quelle und Foto vom Havaristen: http://www.ln-online.de/regional/2461341
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Peter Hartung
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Re: Unglücks-Thread
Moin, Tim!Tim S. hat geschrieben:Bei einem Unfall mit einer Auto- und Personenfähre in Rostock-Warnemünde sind am 11.9. drei Menschen leicht verletzt worden. Auf der war Fähre die Steuerungs- und Ruderanlage ausgefallen. Daraufhin prallte das Schiff manövrierunfähig gegen eine Kaimauer. Der Fährbetrieb ruhte für rund drei Stunden.
Frage: Welche Fähre war das?
Es müsste sich entweder um die Fähre "WARNOW" oder "BREITLING" (beide fahren die Tour Warnemünde-Hohe Düne) handeln:

Betreiber der Fähren ist die "Weiße Flotte GmbH", die zu befragen wäre: http://www.fahrgastschifffahrt-rostock- ... flotte.php
mfg Peter Hartung
Alle Fotos von Peter Hartung sind (falls nicht anders angegeben) unter einer
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Moin Peter,
es war die Warnow, dankeschön.
Und hier was aus Emden:
Der 199 Meter lange, 2003 erbaute, zypriotische Frachter "Wladyslaw Orkan" hat eine Schleusenmauer der Großen Seeschleuse in Emden am Abend des 10.9. erheblich beschädigt. Aus bisher noch ungeklärter Ursache rammte er die südliche Schleusenmauer. Es entstand nach einer ersten Schätzung von Niedersachsen Ports ein Schaden von rund 500 000 Euro. Die Seeschleuse musste für einige Stunden gesperrt werden, kann inzwischen aber wieder für den Schiffsverkehr genutzt werden. Die Kollision ereignete sich gegen 20 Uhr. Das Schiff fuhr mit Hafenlotsen an Bord vom Nordkai zur Großen Seeschleuse. Doch beim Einlaufen in die Schleuse berührte es die südliche Schleusemauer mit der Backbordseite achtern. Der Frachter nahm inzwischen Kurs aufs Mittelmeer. Er hat Windkraftanlagen-Teile geladen. Ob diese bei dem Vorfall beschädigt wurden, blieb unklar.
Die Große Seeschleuse musste am 11.9. nochmals einige Stunden für den Autoverkehr gesperrt werden, weil ein mobiler Kran sowie eine Tauchergruppe im Einsatz waren. Die Taucher suchten den Boden der Seeschleuse nach Steinen und anderen Gegenständen ab, die bei der Kollision ins Wasser gefallen sein könnten. Der Kran entfernte gelockerte Steinplatten, um die Unfallstelle zu sichern. Das Binnentor wurde bei der Kollision nicht beschädigt. Der Schaden wird auf rund eine halbe Million Euro geschätzt.
es war die Warnow, dankeschön.
Und hier was aus Emden:
Der 199 Meter lange, 2003 erbaute, zypriotische Frachter "Wladyslaw Orkan" hat eine Schleusenmauer der Großen Seeschleuse in Emden am Abend des 10.9. erheblich beschädigt. Aus bisher noch ungeklärter Ursache rammte er die südliche Schleusenmauer. Es entstand nach einer ersten Schätzung von Niedersachsen Ports ein Schaden von rund 500 000 Euro. Die Seeschleuse musste für einige Stunden gesperrt werden, kann inzwischen aber wieder für den Schiffsverkehr genutzt werden. Die Kollision ereignete sich gegen 20 Uhr. Das Schiff fuhr mit Hafenlotsen an Bord vom Nordkai zur Großen Seeschleuse. Doch beim Einlaufen in die Schleuse berührte es die südliche Schleusemauer mit der Backbordseite achtern. Der Frachter nahm inzwischen Kurs aufs Mittelmeer. Er hat Windkraftanlagen-Teile geladen. Ob diese bei dem Vorfall beschädigt wurden, blieb unklar.
Die Große Seeschleuse musste am 11.9. nochmals einige Stunden für den Autoverkehr gesperrt werden, weil ein mobiler Kran sowie eine Tauchergruppe im Einsatz waren. Die Taucher suchten den Boden der Seeschleuse nach Steinen und anderen Gegenständen ab, die bei der Kollision ins Wasser gefallen sein könnten. Der Kran entfernte gelockerte Steinplatten, um die Unfallstelle zu sichern. Das Binnentor wurde bei der Kollision nicht beschädigt. Der Schaden wird auf rund eine halbe Million Euro geschätzt.
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Interessante Geschichte - New Yorks schwerstes Tankerunglück:
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