Unglücks-Thread

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matze
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Re: Unglücks-Thread

Beitrag von matze »

wo steht das mit den klassen? kann ich nicht bestätigen, bin schon öfters mit der polarstern nach borkum gefahren, da war immer freie sitzplatzwahl. habe mich allein des blickes wegen schon immer nach oben gesetzt. und nach helgoland kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es 1./2. klasse unterscheidung gibt. beim halunderjet ist das zugegebenermaßen der fall.
Sirius

Re: Unglücks-Thread

Beitrag von Sirius »

Das steht auf dem Ticket.
Eine Bekannte von uns hat genau diese Überfahrt mitgemacht.
Und wenn die "Halunderjet" Klasseneinteilung hat, warum dieses Schiff nicht?
ich versteh das auch nicht, aber man denkt bei diesen modernen Schiffen wohl doch nach Rückwärts.

mfgSirius
Mailo
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Re: Unglücks-Thread

Beitrag von Mailo »

Moin von der Insel

Ein kurzer Blick in die Online-Buchung der AG-Ems zeigt- es gibt keine Klassen.

Interessant ein Artikel in der az-online.de
http://www.az-online.de/uelzensolobig/0 ... r_See.html

Zitat
Todesangst haben Tröger und seine Freundin unterwegs nicht verspürt. "Wir waren nur sehr wütend, dass es fast 45 Minuten dauerte, bis endlich über Lautsprecher ein Arzt ausgerufen wurde", sagt Rebecca Fredrich. Zudem habe es an Bord viel zu wenige Decken für die durchnässten Fahrgäste gegeben. Der Eindruck der beiden: "Das Personal war völlig hilflos. Nichts war organisiert, jeder war sich selbst überlassen."

Zu allem Übel sagte der Kapitän noch durch, dass die "Polarstern" einen Maschinenschaden habe und nur noch mit geringer Kraft fahren können.

Heiko
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Peter Hartung
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Re: BSU-Unfallbericht Polarstern im Frühjahr 2009

Beitrag von Peter Hartung »

Moin!
Tims Link funktioniert nicht beim anklicken, jedoch dann, wenn er, wie oben angegeben, in die Adress-Leiste des Browsers hineinkopiert wird.
mfg Peter Hartung
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Model Tug Crew Emden
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Re: Unglücks-Thread

Beitrag von Model Tug Crew Emden »

Hallo zusammen,

das ist doch kein Leserbrief! So hätten die es wohl gerne in Uelzen. Wind bis Stärke 10-12 HALLO :!: :?:

Jetzt sollten wir mal die Kirche im Dorf lassen.

Einen Kapitän der 30 Jahre alt ist und 28 Jahre Berufserfahrung hat gibt es auch noch nicht.

So langsam geht wohl die Fantasie mit einigen Leuten durch.

Gruß
Holger
Sirius

Re: Unglücks-Thread

Beitrag von Sirius »

Vielleicht eine Erklärung :

Sie sagte, "sie saß 1. Klasse".

Das kann natürlich auch heißen, dass sie in den oberen Räumen saß, also in den 1.Klasse-Räumen,
aber normal gebucht hatte. Dass während dieser Fahrt die 1.Klasse für alle frei gegeben war.

Das Schiff hat auf jeden Fall 1. und 2. Klasse-Räumlichkeiten.

Viel wichtiger ist doch das Glas, war es kein Sicherheitsglas oder doch?
mfgSirius
Ingo J.
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Re: Unglücks-Thread

Beitrag von Ingo J. »

Matthias F. hat geschrieben:[...] Allerdings weiß ich nicht, was an dem 2-Klassensystem so rückständig sein soll. Bei Bahn und Flusggesellschaften wird das ja auch - recht erfolgreich - gemacht.
Bei letzterem sind es ja bei Langstreckenflügen auch gerne mal drei (First, Business & Economy, oder bei AF so wohl klingend: L'Espace Première, L'Espace Affaires und Tempo) ;)

Gruß,

Ingo
hucky
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Re: Unglücks-Thread

Beitrag von hucky »

Plötzlich stand Wasser bis zum Bauch
Mutter und Sohn beim Wattwandern auf einer Sandbank vom Meer umschlossen
Spiekeroog/lia – Das Seenotrettungsboot „Neuharlingersiel“ musste am Dienstagabend gegen 18.40 Uhr ausrücken, um zwei Menschen vor der herannahenden Flut zu retten. Eine 52-Jährige war mit ihrem 25 Jahre alten Sohn vor Spiekeroog im Watt unterwegs. Ihre Wattwanderung mussten die beiden Ostrhauderfehner dann auf einer Sandbank westlich von Spiekeroog unfreiwillig beenden. „Wir dachten, hier kommt das Wasser nicht hin“, so der Kommentar der Wattwanderer, denen das Wasser schnell bis zum Bauch stand. Eine Spaziergängerin am Strand von Spiekeroog hatte die beiden entdeckt und sofort die Polizei informiert, die den Alarm umgehend an die Seenotleitung Bremen weiterleitete. Nach knapp 30 Minuten standen Mutter und Sohn trotz sommerlicher Wärme durchnässt und frierend, aber sicher an Bord des Seenotrettungsbootes. Vormann Wolfgang Gruben: „Wir hatten kräftigen Wind, der das Wasser höher als sonst auflaufen ließ.“ Die Seenotretter hatten die „Neuharlingersiel“ regelrecht auf der Sandbank stranden lassen und brachten die beiden zurück nach Neuharlingersiel.

QUELLE: http://jeversches-wochenblatt.de/Redakt ... lID=271571
Tim S.
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Esvagt Beta vor Dänemark gestrandet

Beitrag von Tim S. »

Mehrere Versuche, den Ankerziehschlepper "Esvagt Beta", 2356 BRZ, der am 13.8. gegen 18 Uhr auf dem Slugengrund vor Blåvandshuk strandete, zu bergen, scheiterten am 14. und 15.8. Das Schiff war mit 38 Personen an Bord auf dem Weg in die Nordsee zu einem routinemäßigen Besatzungstausch auf einem Ölrig festgekommen. In den Tanks befinden sich 110 Kubikmeter Dieselöl. Das Ölbekämpfungsschiff "Lyø" aus Esbjerg war bereit, die "Gunnar Seidenfaden", die an der Unfallstelle auf standby ist, abzulösen. Ein Teil der Männer an Bord wurde unterdessen abgeborgen.
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