Bergung U 16 (aus Pressemeldungen)

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lilleprins
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von lilleprins »

Volker Landwehr hat geschrieben: Mo 8. Sep 2025, 16:18
Ich wusste nichts von diesem Boot und ob es erhalten er verschrottet wird, ist mir völlig egal.
Das ist beides sehr schade und es sind nur sehr schwache Argumente. Wenn es dir so egal ist, warum vertrittst du dann hier so vehement deine Einzelmeinung?

Historiker werden das anders sehen und ich persönlich hätte das Kaiserliche U-Boot gerne als Museumsschiff am Kaiserlichen Fort Kugelbake gesehen.
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Bernd U
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Bernd U »

lilleprins hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 12:12
Volker Landwehr hat geschrieben: Mo 8. Sep 2025, 16:18
Ich wusste nichts von diesem Boot und ob es erhalten er verschrottet wird, ist mir völlig egal.
Das ist beides sehr schade und es sind nur sehr schwache Argumente. Wenn es dir so egal ist, warum vertrittst du dann hier so vehement deine Einzelmeinung?

Historiker werden das anders sehen und ich persönlich hätte das Kaiserliche U-Boot gerne als Museumsschiff am Kaiserlichen Fort Kugelbake gesehen.
Wie viele Millionen wolltest Du denn ausgeben,um diesen Schrott wieder herzurichten?
Ich kann hier immer noch die Aufregung über die Wiederherstellung der Museumsschiffe in Bremerhaven hören ,die in einem wesentlich besseren Zustand waren. Und Volker vertritt hier auch keine Einzelmeinung. Deutschland hat im Moment glaub ich andere Probleme und davon Genug.
Mfg Bernd
Video:https://www.youtube.com/watch?v=8y0kTkMJp2M
Tim S.
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Tim S. »

Bernd U hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 12:21
lilleprins hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 12:12
Volker Landwehr hat geschrieben: Mo 8. Sep 2025, 16:18
Ich wusste nichts von diesem Boot und ob es erhalten er verschrottet wird, ist mir völlig egal.
Das ist beides sehr schade und es sind nur sehr schwache Argumente. Wenn es dir so egal ist, warum vertrittst du dann hier so vehement deine Einzelmeinung?

Historiker werden das anders sehen und ich persönlich hätte das Kaiserliche U-Boot gerne als Museumsschiff am Kaiserlichen Fort Kugelbake gesehen.
Wie viele Millionen wolltest Du denn ausgeben,um diesen Schrott wieder herzurichten?
Ich kann hier immer noch die Aufregung über die Wiederherstellung der Museumsschiffe in Bremerhaven hören ,die in einem wesentlich besseren Zustand waren. Und Volker vertritt hier auch keine Einzelmeinung. Deutschland hat im Moment glaub ich andere Probleme und davon Genug.
Mfg Bernd
Es geht ja um das falsche Vorgehen des WSA. Es hat nicht die BImA informiert, es hat keine archäoogische Begleitung der Arbeiten für nötig gehalten. Es geht nicht um ein Herrichten, aber das fehlende Bewusstsein der Mitarbeiter, dass man es hier nicht mit Schrott zu tun hat, sondern eben mit einem historischen Objekt. Wie damit zu verfahren ist, wäre dann gemeinsam zu entscheiden gewesen, und wenn eine Verlegung in situ nicht möglich wäre, dann eben eine bestmögliche Sicherung des Wracks im Zuge der Bergung, um es wissenschaftlichen Untersuchungen unterziehen und Artefakte von historischem Wert sichern zu können. Darum geht es. Das fahrlässige Vorgehen des WSA könnte entsprechend zur Zerstörung von historisch wertvollem Material beigetragen haben. Diese Platitude, es gäbe in Deutschland andere Probleme, trägt zu einer sachlichen Debatte leider nicht bei. Es gibt immer viele Probleme. Aber das sagt doch nichts über die Relevanz z.B. notwendiger wissenschaftlicher Arbeit.
fuhri1186
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von fuhri1186 »

Bernd U hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 12:21
lilleprins hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 12:12
Volker Landwehr hat geschrieben: Mo 8. Sep 2025, 16:18
Ich wusste nichts von diesem Boot und ob es erhalten er verschrottet wird, ist mir völlig egal.
Das ist beides sehr schade und es sind nur sehr schwache Argumente. Wenn es dir so egal ist, warum vertrittst du dann hier so vehement deine Einzelmeinung?

Historiker werden das anders sehen und ich persönlich hätte das Kaiserliche U-Boot gerne als Museumsschiff am Kaiserlichen Fort Kugelbake gesehen.
Wie viele Millionen wolltest Du denn ausgeben,um diesen Schrott wieder herzurichten?
Ich kann hier immer noch die Aufregung über die Wiederherstellung der Museumsschiffe in Bremerhaven hören ,die in einem wesentlich besseren Zustand waren. Und Volker vertritt hier auch keine Einzelmeinung. Deutschland hat im Moment glaub ich andere Probleme und davon Genug.
Mfg Bernd
Dem kann ich nur beipflichten!
Wenn das Boot seit 106 Jahren im Schlamm vor sich hinrottet, wird nichts mehr groß erhaltenswert gewesen sein. Die Hülle, wie man gesehen hat, schon mal gleich gar nicht. Ob man jetzt im Anschluss aus den beiden Einzelteilen noch etwas rausholen, überarbeiten und dann eventuell ausstellen kann, müssen jetzt Fachleute klären.
Eine Restaurierung wird sicherlich kaum möglich sein, wie viel Geld müsste man dafür investieren und wieviel originales Boot bleibt dann noch erhalten? Wenn am Ende, sagen wir mal mehr als 70% der Struktur ersetzt werden müsste, um ein ausstellungsfähiges Boot zu erhalten, dann kann man auch gleich eine Replika anfertigen.

Und nebenbei, wir Deutsche neigen dazu, die überhand werdende Bürokratie wenig zu mögen. Jetzt, wo eine Behörde auf eine potentielle Gefahr schnell und mehr oder weniger unbürokratisch reagiert hat, wird sich ebenfalls aufgeregt. Das WSA als auch das BSH hat meiner Meinung nach gut reagiert und egal ob das Boot dem WSA, dem Bund, dem Bürgermeister von Otterndorf oder dem Meer gehört, keiner hat in den vergangenen 60 Jahren irgendeinen Anspruch erhoben und sich demnach um "sein Eigentum" gekümmert. Das Boot hätte zu einer realen Gefahr werden können und musste weg!
Wie viele Ressourcen hätte es gebunden, wenn nun wieder unzählige Parteien ihre Meinung dazu abgegeben hätten, unzählige Gutachter hätten wieder tausende Euro verdient und wären am Ende wieder nicht der gleichen Meinung, Genehmigungen wären ausgestellt worden und von anderen Behörden wieder eingezogen worden, jeder, bis hin zum Museumsvorstand und dem NABU hätte ein Veto eingereicht, jeder hätte eine andere Auffassung und Meinung zum bergen des Bootes gehabt...
Am Ende wäre das Boot auch in zehn Jahren noch im Schlamm gewesen, weil die entsprechenden Gutachten der Gutachten noch nicht fertig gewesen wären und es keinen mehr gibt, der am Ende noch die Verantwortung übernommen hätte, oder kein passendes Bergekonzept vorliegt. Das ganze hätte wieder viel Geld gekostet, wo auch wieder alle meckern.
Im schlimmsten Fall wäre das Boot bei einem der kommenden Winterstürme dann doch in einen befahrbaren Bereich vertrieben und hätte Schäden an Seefahrzeugen verursacht. Dann wäre das Geschrei wieder groß, warum keiner was gemacht hat!

Versteht mich nicht falsch, ich bin auch ein Freund davon, erhaltenswertes zu erhalten. Aber in diesem Fall ist es völlig egal ob das Boot im Ganzen oder eben in zwei Teilen gehoben wurde.
Bernd U
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Bernd U »

Tim S. hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 12:44
Bernd U hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 12:21
lilleprins hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 12:12

Das ist beides sehr schade und es sind nur sehr schwache Argumente. Wenn es dir so egal ist, warum vertrittst du dann hier so vehement deine Einzelmeinung?

Historiker werden das anders sehen und ich persönlich hätte das Kaiserliche U-Boot gerne als Museumsschiff am Kaiserlichen Fort Kugelbake gesehen.
Wie viele Millionen wolltest Du denn ausgeben,um diesen Schrott wieder herzurichten?
Ich kann hier immer noch die Aufregung über die Wiederherstellung der Museumsschiffe in Bremerhaven hören ,die in einem wesentlich besseren Zustand waren. Und Volker vertritt hier auch keine Einzelmeinung. Deutschland hat im Moment glaub ich andere Probleme und davon Genug.
Mfg Bernd
Es geht ja um das falsche Vorgehen des WSA. Es hat nicht die BImA informiert, es hat keine archäoogische Begleitung der Arbeiten für nötig gehalten. Es geht nicht um ein Herrichten, aber das fehlende Bewusstsein der Mitarbeiter, dass man es hier nicht mit Schrott zu tun hat, sondern eben mit einem historischen Objekt. Wie damit zu verfahren ist, wäre dann gemeinsam zu entscheiden gewesen, und wenn eine Verlegung in situ nicht möglich wäre, dann eben eine bestmögliche Sicherung des Wracks im Zuge der Bergung, um es wissenschaftlichen Untersuchungen unterziehen und Artefakte von historischem Wert sichern zu können. Darum geht es. Das fahrlässige Vorgehen des WSA könnte entsprechend zur Zerstörung von historisch wertvollem Material beigetragen haben. Diese Platitude, es gäbe in Deutschland andere Probleme, trägt zu einer sachlichen Debatte leider nicht bei. Es gibt immer viele Probleme. Aber das sagt doch nichts über die Relevanz z.B. notwendiger wissenschaftlicher Arbeit.
Vielleicht habe in mich ja nicht klar genug ausgedrückt,aber aus Schrott kannst du nichts Gutes mehr machen!Lilleprins wollte davon ein Museumschiff machen.
Mfg Bernd
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Tim S.
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Tim S. »

Nun, wenn ich die Berichterstattung richtig verstehe, wird ja jetzt mit den zuständigen Stellen kooperiert, um möglicherweise Erhaltenswertes zu sichern. Ich kann das von außen nicht beurteilen. Aber es muss eben im Vorfeld abgeklärt werden, wie mit potentiellen historischem Material wissenschaftlich korrekt umzugehen ist. Das WSA sah es eben nur als Schrott. Und hat von daher die Gesamtproblematik nicht gesehen. Dafür sollte, mit welchem Ausgang auch immer im Einzelfall, in Zukunft mehr Sensibilität vorhanden sein.
Volker Landwehr
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Volker Landwehr »

lilleprins hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 12:12
Volker Landwehr hat geschrieben: Mo 8. Sep 2025, 16:18
Ich wusste nichts von diesem Boot und ob es erhalten er verschrottet wird, ist mir völlig egal.
Das ist beides sehr schade und es sind nur sehr schwache Argumente. Wenn es dir so egal ist, warum vertrittst du dann hier so vehement deine Einzelmeinung?

Historiker werden das anders sehen und ich persönlich hätte das Kaiserliche U-Boot gerne als Museumsschiff am Kaiserlichen Fort Kugelbake gesehen.
Mich irritiert, dass in einzelnen Post unqualifizierte Meinungen von Archäologen hinsichtlich der Stabilität des Wracks als Tatsache übernommen werden und dann die Bergungsarbeiten disqualifiziert werden, ohne dabei gewesen zu sein.

Wir hier im Forum wissen über den Zustand des Wrack, die Anstrengungen bei der Bergung nichts. Von einer Bergung in einem Stück zu reden oder von einer Umbettung in noch seichteres Wasser bleibt nur Spekulation.

Das U-Boot auszustellen, wäre eine andere Sache. Aber da hat sich ja anscheinend niemand gefunden, der das finanzieren kann oder will, mal abgesehen davon, ob die Bergung im Ganzen möglich gewesen wäre.

Ich hätte besser gesagt, ob es unter Wasser bleibt oder verschrottet wird, ist mir egal. Ich hab nicht davon. Eine Ausstellung war ja nicht in der Diskussion.

Ob Historiker interessiert sind? Die Archäologen sind es nach eigener Aussage nicht.
Ich habe noch einmal ein wenig gesucht:
Als ungefähre Position der Untergangsstelle gelten folgende Koordinaten: ♁53° 59′ N, 8° 25′ O.[2][8][1] Der Zustand der Boote war im allgemeinen schlecht, sie waren nur notdürftig abgedichtet und hatten keine Besatzung, so dass auch UC 91 auf der Überführung nach England sank.

Das Wrack von U 16 wurde bereits kurz nach dem Untergang 1919 untersucht und als verschlammt und nicht bergungswürdig eingestuft[7]. Seit Mai 1949 ist die Bundesrepublik Deutschland Eigentümerin des Wracks und wird durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertreten.[9][10] Es geriet aus der öffentlichen Wahrnehmung und wurde dann erst wieder 1960 aufgezeichnet. Im Jahre 1990 wurden die an Bord befindlichen Torpedos aus dem Wrack entfernt[7] und zuletzt 2023 vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) untersucht.[11]
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/U_16_%28U ... 29#Bergung

Die Lage des Wracks von U16 war bereits 1919 in den Index to Notices to Mariners Nos. 1 to 52, inclusive, 1919, US Navy Hydrographic Office, Washington 1920 auf Seite 454 vermerkt. https://www.google.de/books/edition/Not ... frontcover

Es waren also 65 Jahre Zeit, wenn man gewollt hätte.
Gruß, Volker
Tim S.
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Tim S. »

Man wollte ja nicht, weil man nicht brauchte. Niemand wollte das Boot bergen. Es ist bzw. war ein Bodendenkmal. Und so ist damit umzugehen.
lilleprins
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von lilleprins »

Volker Landwehr hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 18:02
Das U-Boot auszustellen, wäre eine andere Sache. Aber da hat sich ja anscheinend niemand gefunden, der das finanzieren kann oder will, mal abgesehen davon, ob die Bergung im Ganzen möglich gewesen wäre.

Ich hätte besser gesagt, ob es unter Wasser bleibt oder verschrottet wird, ist mir egal. Ich hab nicht davon. Eine Ausstellung war ja nicht in der Diskussion.

Ob Historiker interessiert sind? Die Archäologen sind es nach eigener Aussage nicht.
Wir kommen einander näher. Eine Ausstellung war gar nicht in der Diskussion - genau da liegt das Problem. Einige Interessenten gab oder gibt es, aber jetzt ist alles Schrott. Wobei ich mit "Museumsschiff" gar keine Ausstellung mit zugänglichem Innenraum etc. meinte, sondern je nach Zustand auch nur eine Aufstellung als historisches Mahnmal, ob im Ganzen oder in Teilen wie sie jetzt sind.

Ich sprach von Historikern, z. B. Militärhistorikern oder allgemein mit dem Kaiserreich und dem I. Weltkrieg befaßten, oder von Geschichtslehrern, die ihren Schülern hier einmal Geschichte zum Anfassen würden bieten können. Das Fort Kugelbake wäre hierzu als Standort prädestiniert.

Weiterhin Unbill erzeugt leider die Aussage "ist mir egal. Ich hab nicht davon", das ist - freundlich ausgedrückt - sehr selbstbezogen und unreflektiert.
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Volker Landwehr
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Re: Pressemeldungen

Beitrag von Volker Landwehr »

lilleprins hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 21:52
Volker Landwehr hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 18:02
Das U-Boot auszustellen, wäre eine andere Sache. Aber da hat sich ja anscheinend niemand gefunden, der das finanzieren kann oder will, mal abgesehen davon, ob die Bergung im Ganzen möglich gewesen wäre.

Ich hätte besser gesagt, ob es unter Wasser bleibt oder verschrottet wird, ist mir egal. Ich hab nicht davon. Eine Ausstellung war ja nicht in der Diskussion.

Ob Historiker interessiert sind? Die Archäologen sind es nach eigener Aussage nicht.
Wir kommen einander näher. Eine Ausstellung war gar nicht in der Diskussion - genau da liegt das Problem. Einige Interessenten gab oder gibt es, aber jetzt ist alles Schrott. Wobei ich mit "Museumsschiff" gar keine Ausstellung mit zugänglichem Innenraum etc. meinte, sondern je nach Zustand auch nur eine Aufstellung als historisches Mahnmal, ob im Ganzen oder in Teilen wie sie jetzt sind.

Ich sprach von Historikern, z. B. Militärhistorikern oder allgemein mit dem Kaiserreich und dem I. Weltkrieg befaßten, oder von Geschichtslehrern, die ihren Schülern hier einmal Geschichte zum Anfassen würden bieten können. Das Fort Kugelbake wäre hierzu als Standort prädestiniert.

Weiterhin Unbill erzeugt leider die Aussage "ist mir egal. Ich hab nicht davon", das ist - freundlich ausgedrückt - sehr selbstbezogen und unreflektiert.
Fangen wir hinten an. Für mich kann ein Kulturgut, ein Stück Technik interessant sein, wenn ich es sehen und besuchen kann. Unter Wasser: Aus den Augen aus dem Sinn. Und das ist vermutlich keine Einzelmeinung. Wenn Du damit Probleme hast, kann ich es nicht ändern. Da ich Zeichnungen zu lesen gelernt habe, reichen mir Zeichnungen oder Modelle völlig.

Es gibt andere deutsche WW1 U-Boote, die aktiv erforscht werden, wie z.B. UC-71 vor Helgoland. Die Möglichkeit für Unterwasserarchäologie war bei U-16 gegeben. Von daher bezweifle ich das Interesse dieser Fachrichtungen.

Teile werden sicherlich ausgestellt werden können.

Vieles in der Diskussion basiert auf der Voraussetzung, das man U-16 im Ganzen würde Bergen können. Die Sicherheit kann es aber bei so einem alten Wrack nicht geben, da der Zustand hinsichtlich Festigkeit fast nicht einzuschätzen ist.
Gruß, Volker
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