Sicherung vor Piraten
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Henri
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Re: Sicherung vor Piraten
Hier nochmal ein Ausschnitt zum Thema Geschwindigkeit aus einem Lloydslist Artikel:
...Meanwhile, according to Israeli press reports, a pirate attack on the Liberia-flagged, Israel-owned Zim Asia failed on Sunday.
The 1996-built 3,429 teu boxship was carrying a cargo of electrical equipment and construction supplies from East Asia to Israel when it came under attack off the coast of Yemen. Pirates chased the ship for two hours, but were thwarted when the vessel increased its speed, the reports said....
http://www.lloydslist.com/ll/sector/shi ... 353182.ece
Nachtrag: Mitterweile sind 28 Schiffe und 654 Seeleute entführt....
...Meanwhile, according to Israeli press reports, a pirate attack on the Liberia-flagged, Israel-owned Zim Asia failed on Sunday.
The 1996-built 3,429 teu boxship was carrying a cargo of electrical equipment and construction supplies from East Asia to Israel when it came under attack off the coast of Yemen. Pirates chased the ship for two hours, but were thwarted when the vessel increased its speed, the reports said....
http://www.lloydslist.com/ll/sector/shi ... 353182.ece
Nachtrag: Mitterweile sind 28 Schiffe und 654 Seeleute entführt....
Speed has never killed anyone. Suddenly becoming stationary, that's what gets you.
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Wenn man den Umkehrschluß aus Deiner Frage zieht, dann könnte man meinen, daß Du glaubst, daß es die Piraterie dort in Somalia auch ohne die entsprechenden Ursachen gegeben hätte. Glaubst Du das wirklich oder ist Dein o.g. Posting dazu nur etwas interpretationsbedürftig.M Sicherheit hat geschrieben: Die Ursache bekämpfen? Hier gibt es Länder in denen keine Rechtsstaatlichkeit herrscht. Da gibt es keine Gewaltenteilung oder Rechtssprechung wie wir das kennen. Jetzt kann jemand, der so oder so jede Möglichkeit nutzt, auf diesem Weg relativ schnell und einfach seinen Lebensabend sichern. Wie bitte soll durch die Bekämpfung der Ursache jemand geschützt werden?
Schauen wir uns mal die Ursachen an: Einerseits ein Land im Chaos, was bedeutet, daß es keine starke Regierung gibt, die auf die Einhaltung von Recht und Gesetz drängt, was aber ebenso bedeutet, daß es einen leichen Zugang zu Waffen, etc. gibt und daß generell die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt gesunken ist. Auf der anderen Seite aber eben auch Menschen, die früher als Fischer einen einigermaßen akzeptablen Lebensstandard hatten, die aber heute nicht mehr davon leben können, weil ihre Fanggründe leergefischt sind (und das nicht primär durch sie, sondern durch große, international operierende Fischereikonzerne sowie durch die sog. "Piratenfischer").
Sicher, Piraterie kann auch den einfachen Leuten dort im Idealfall ein hohes Einkommen beschweren - aber das bei einem auch püberproportional hohen Risiko, dabei ums Leben zu kommen. Die Frage ist doch wohl, ob diese Leute lieber mit wenig Einkommen aber höherer Lebenserwartung als Fischer oder mit höherem Einkommen aber höheren Risiko als Piraten arbeiten wolllen. Irgendwie tendiere ich dazu, daß sie ersterem den Vorzug geben würden. Warum komme ich zu der Annahme? Weil es doch ansonsten die heutige Häufung von Piratenaktivitäten in der Region schon viel früher gegeben hätte. Sicher, es gab sie dort schon immer, aber doch nicht in diesem großen Ausmaß wie heute. Sprich: solange die Leute an der Küste, die es ja wohl primär sind, die die Piratenboote bemannen, ein anderes Auskommen hatten, gab es diese geballten Probleme nicht.
Ich denke schon, daß dies zeigt, daß die Bekämpfung der Ursachen wirksamer ist.
Ein anderer Gedanke: solange die Ursachen vor Ort so sind, wie sie sind, werden immer wieder neue Leute in die Piraterie gelangen, ganz einfach weil es dort unter den gegebenen Umständen die einzige Option ist, etwas zu verdienen....
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
Alexander hat geschrieben:Wenn man den Umkehrschluß aus Deiner Frage zieht, dann könnte man meinen, daß Du glaubst, daß es die Piraterie dort in Somalia auch ohne die entsprechenden Ursachen gegeben hätte. Glaubst Du das wirklich oder ist Dein o.g. Posting dazu nur etwas interpretationsbedürftig.M Sicherheit hat geschrieben: Die Ursache bekämpfen? Hier gibt es Länder in denen keine Rechtsstaatlichkeit herrscht. Da gibt es keine Gewaltenteilung oder Rechtssprechung wie wir das kennen. Jetzt kann jemand, der so oder so jede Möglichkeit nutzt, auf diesem Weg relativ schnell und einfach seinen Lebensabend sichern. Wie bitte soll durch die Bekämpfung der Ursache jemand geschützt werden?
Schauen wir uns mal die Ursachen an: Einerseits ein Land im Chaos, was bedeutet, daß es keine starke Regierung gibt, die auf die Einhaltung von Recht und Gesetz drängt, was aber ebenso bedeutet, daß es einen leichen Zugang zu Waffen, etc. gibt und daß generell die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt gesunken ist. Auf der anderen Seite aber eben auch Menschen, die früher als Fischer einen einigermaßen akzeptablen Lebensstandard hatten, die aber heute nicht mehr davon leben können, weil ihre Fanggründe leergefischt sind (und das nicht primär durch sie, sondern durch große, international operierende Fischereikonzerne sowie durch die sog. "Piratenfischer").
Sicher, Piraterie kann auch den einfachen Leuten dort im Idealfall ein hohes Einkommen beschweren - aber das bei einem auch püberproportional hohen Risiko, dabei ums Leben zu kommen. Die Frage ist doch wohl, ob diese Leute lieber mit wenig Einkommen aber höherer Lebenserwartung als Fischer oder mit höherem Einkommen aber höheren Risiko als Piraten arbeiten wolllen. Irgendwie tendiere ich dazu, daß sie ersterem den Vorzug geben würden. Warum komme ich zu der Annahme? Weil es doch ansonsten die heutige Häufung von Piratenaktivitäten in der Region schon viel früher gegeben hätte. Sicher, es gab sie dort schon immer, aber doch nicht in diesem großen Ausmaß wie heute. Sprich: solange die Leute an der Küste, die es ja wohl primär sind, die die Piratenboote bemannen, ein anderes Auskommen hatten, gab es diese geballten Probleme nicht.
Ich denke schon, daß dies zeigt, daß die Bekämpfung der Ursachen wirksamer ist.
Ein anderer Gedanke: solange die Ursachen vor Ort so sind, wie sie sind, werden immer wieder neue Leute in die Piraterie gelangen, ganz einfach weil es dort unter den gegebenen Umständen die einzige Option ist, etwas zu verdienen....
Genau Alexander, der Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf. Primär Ursachenbekämpfung, d.h die schon längst bekannten Probleme des Landes Somalia in Ordnung bringen. Auch wenn es länger dauern sollte und wir weiterhin mit den Überfällen rechnen müssen.
Deutsche Gesellschaft für Schifffahrts-und Marinegeschichte e.V. ; FB Handelsschifffahrt
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Fischländer
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Re: Sicherung vor Piraten
Hallo,
freundliche Grüße
@ alexander und frank: Natürlich habt ihr Recht. Nur wie soll man die Ursachen bekämpfen??? Das gelingt nur mit äußersten Anstrengungen und dazu wird auch Militärpräsenz zählen.frank0265 hat geschrieben:
Genau Alexander, der Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf. Primär Ursachenbekämpfung, d.h die schon längst bekannten Probleme des Landes Somalia in Ordnung bringen.
Fischländer hat geschrieben:
Schwierige Hilfe für ein zerrissenes Land
Nach 20 Jahren Bürgerkrieg ist Somalia ein gescheiterter Staat. In der Hauptstadt Mogadischu gehören Schusswechsel zum Alltag. Zum Überleben sind viele auf internationale Hilfe angewiesen. Aber es ist schwierig, Hilfsgüter ins Land zu bekommen. Und ebenso schwierig, sie zu verteilen.
http://www.tagesschau.de/ausland/somalia280.html
Die Aussage finde ich nicht so witzig. Es sollte lieber schnell und effektiv gehandelt werden, damit die Überfälle aufhören.frank0265 hat geschrieben:
Auch wenn es länger dauern sollte und wir weiterhin mit den Überfällen rechnen müssen.
Ich bin da eher etwas negativer eingestellt und denke, dass die wenigsten Piraten der Piraterie den Rücken kehren werden. Die haben Geld gerochen und das bekommen sie als Fischer nie in diesen Proportionen. Die Mentalität ist dort eine Andere, das sollte bedacht werden.alexander hat geschrieben:
Sicher, Piraterie kann auch den einfachen Leuten dort im Idealfall ein hohes Einkommen beschweren - aber das bei einem auch püberproportional hohen Risiko, dabei ums Leben zu kommen. Die Frage ist doch wohl, ob diese Leute lieber mit wenig Einkommen aber höherer Lebenserwartung als Fischer oder mit höherem Einkommen aber höheren Risiko als Piraten arbeiten wolllen. Irgendwie tendiere ich dazu, daß sie ersterem den Vorzug geben würden. Warum komme ich zu der Annahme? Weil es doch ansonsten die heutige Häufung von Piratenaktivitäten in der Region schon viel früher gegeben hätte. Sicher, es gab sie dort schon immer, aber doch nicht in diesem großen Ausmaß wie heute. Sprich: solange die Leute an der Küste, die es ja wohl primär sind, die die Piratenboote bemannen, ein anderes Auskommen hatten, gab es diese geballten Probleme nicht.
freundliche Grüße
Meine Fotos sind durch ein Copyright urheberrechtlich geschützt.
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
Moin,
Wenn die Meere schon leergefischt sind (weil alle so gerne Fischstäbchen essen) was sollen die Fischer denn dann machen? - Zu Bauern umgeschult werden? Jeden Monat einen Geldumschlag bekommen?
Wo sind denn die ernsthaften Alternativen?
Die Zahl der bisher getöteten Piraten ist wohl eher einstellig....Sicher, Piraterie kann auch den einfachen Leuten dort im Idealfall ein hohes Einkommen beschweren - aber das bei einem auch püberproportional hohen Risiko, dabei ums Leben zu kommen.
Wenn die Meere schon leergefischt sind (weil alle so gerne Fischstäbchen essen) was sollen die Fischer denn dann machen? - Zu Bauern umgeschult werden? Jeden Monat einen Geldumschlag bekommen?
Wo sind denn die ernsthaften Alternativen?
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Spreecaptain
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Re: Sicherung vor Piraten
Hallo,
die einzige Chance Somalias und damit das (langfristige) Ende der Piraterie liegt im schnellstmöglichen Zerfall dieses nach regulären Maßstäben eh nicht mehr existierenden Staates.
Also die nach Unabhängigkeit strebenden Teilregionen so schnell wie möglich anerkennen, mit Blauhelmen stabilisieren und die Quelle der Piraterie
dann auf eine sehr überschaubare Region eindämmen. Diese dann von allen Seiten isolieren. Und damit meine ich auch Finanzkanäle und Technologie.
Es gibt nur ein paar Probleme dabei. Kein wirtschaftlicher Nutzen für irgendwen und auch keine Aussicht auf einen verlässlichen Partner im Kampf gegen Al Qaida vor Ort.
Was immer auf Wikipedia über die Vorzüge Somalias zu lesen steht, es bedeutet nur eines: Somalia bleibt ein Hort der Piraterie, aber damit wenigestens in unserem Bewusstsein.
Und irgendwann wird der Leidensdruck zu hoch....
Bis dahin können meinetwegen auch private Sicherheitsdienste zu Recht und Einkommen gelangen.
Viele Grüsse
Jens
die einzige Chance Somalias und damit das (langfristige) Ende der Piraterie liegt im schnellstmöglichen Zerfall dieses nach regulären Maßstäben eh nicht mehr existierenden Staates.
Also die nach Unabhängigkeit strebenden Teilregionen so schnell wie möglich anerkennen, mit Blauhelmen stabilisieren und die Quelle der Piraterie
dann auf eine sehr überschaubare Region eindämmen. Diese dann von allen Seiten isolieren. Und damit meine ich auch Finanzkanäle und Technologie.
Es gibt nur ein paar Probleme dabei. Kein wirtschaftlicher Nutzen für irgendwen und auch keine Aussicht auf einen verlässlichen Partner im Kampf gegen Al Qaida vor Ort.
Was immer auf Wikipedia über die Vorzüge Somalias zu lesen steht, es bedeutet nur eines: Somalia bleibt ein Hort der Piraterie, aber damit wenigestens in unserem Bewusstsein.
Und irgendwann wird der Leidensdruck zu hoch....
Bis dahin können meinetwegen auch private Sicherheitsdienste zu Recht und Einkommen gelangen.
Viele Grüsse
Jens
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Es gehört aber durchaus zu den grundlegenden Instinkten von Menschen, daß sie überleben wollen. Insofern glaube ich nicht, daß Du recht hast.Fischländer hat geschrieben: Ich bin da eher etwas negativer eingestellt und denke, dass die wenigsten Piraten der Piraterie den Rücken kehren werden. Die haben Geld gerochen und das bekommen sie als Fischer nie in diesen Proportionen. Die Mentalität ist dort eine Andere, das sollte bedacht werden.
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Daß sich Fischbestände erholen können, dürfte bekannt sein. Ein Teil einer Lösung könnte also sein, dafür Sorge zu tragen, daß die betreffenden Gebiete "befriedet" werden. Dies würde zum einen bedeuten, daß die legalen internationalen Fangflotten dazu verdonnert werden, dort nicht mehr zu fischen, zum anderen müsste (und auch dazu könnte die internationale Militärpräsenz genutzt werden), daß auch die Piratenfischerei (zum Nachlesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenfischerei - dort wird u.a. explizit auf Somalia eingegangen) gestoppt wird.ArneKiel hat geschrieben:
Wenn die Meere schon leergefischt sind (weil alle so gerne Fischstäbchen essen) was sollen die Fischer denn dann machen? - Zu Bauern umgeschult werden? Jeden Monat einen Geldumschlag bekommen?
Wo sind denn die ernsthaften Alternativen?
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
Das klingt bei Wikipedia aber etwas anders:Alexander hat geschrieben:Daß sich Fischbestände erholen können, dürfte bekannt sein. Ein Teil einer Lösung könnte also sein, dafür Sorge zu tragen, daß die betreffenden Gebiete "befriedet" werden. Dies würde zum einen bedeuten, daß die legalen internationalen Fangflotten dazu verdonnert werden, dort nicht mehr zu fischen, zum anderen müsste (und auch dazu könnte die internationale Militärpräsenz genutzt werden), daß auch die Piratenfischerei (zum Nachlesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenfischerei - dort wird u.a. explizit auf Somalia eingegangen) gestoppt wird.ArneKiel hat geschrieben:
Wenn die Meere schon leergefischt sind (weil alle so gerne Fischstäbchen essen) was sollen die Fischer denn dann machen? - Zu Bauern umgeschult werden? Jeden Monat einen Geldumschlag bekommen?
Wo sind denn die ernsthaften Alternativen?
Bis zur Erholung der Bestände dauert es aber nicht 6 Monate sonder doch wohl etwas länger...Zwischenzeitlich profitieren die illegalen Fischer vor Somalia von der EU-Operation Atalanta zum Schutz der Seefahrt vor Somalia und die Piraterie vor Somalia ist ein Geschäft des organisierten Verbrechens
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Tja, Arne, da muß man mal kritisch hinterfragen, was die Streitkräfte dort tun. Da stellt sich z.B. die Frage, welcher Nationalität die Hintermänner der illegalen Fischerei sind. Wäre doch durchaus denkbar, daß es da Zusammenhänge mit den beteiligten Nationen von ATALANTA gibt (ist nur eine Idee, ich will damit keinesfalls eine Verschwörungstheorie aufstellen - andererseits ist z.B. Spanien mit 2 Schiffen an ATALANTA beteiligt, wobei lt. Berichten von Greenpeace spanische Hintermänner immer wieder im Zusammenhang mit Pirartenfischerei auftauchen).
Und zur Regeneration von Beständen: es wir vermutlich auch mehr als 6 Monate dauern, die Piraten zu bekämpfen, also könnte man das eine doch mit dem anderen verbinden.
Und zur Regeneration von Beständen: es wir vermutlich auch mehr als 6 Monate dauern, die Piraten zu bekämpfen, also könnte man das eine doch mit dem anderen verbinden.
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
