Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
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poseidon
Re: Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
Das ganze sieht getürkt aus, als ob jemand versucht einen Versicherungsbetrug zu starten. Mir ist zuviel von dem Ladungswert die Rede, in der Vergangenheit gab es einen Fall wo das Schiff als Totalverlust gemeldet wurde mit eine wertvollen Fracht, Fotos aber beweisen konnten das die Fracht vorher gelöscht wurde.
http://www.poseidon-schiffahrts-archiv. ... oku-8.html
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frank0265
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Re: Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
sehe ich in der Tat auch so.... . Das ganze stinkt mächtig nach Versicherungsbetrug. Aber um die Fracht illegal in einem anderen nicht kontrollierten Hafen löschen zu können, müssten die "angeblichen" Piraten das Schiff umbenennen. Sonst würde das den Hafenbehörden sofort auffallen.
Die Sache mit der "Viki K" war damals wirklich ein gigantischer Versicherungsbetrug. Darüber hatte ich mich sogar mit Fachleuten unterhalten.
Die ziemlich bejahrte 5963 Tonnen große "VIKI K" hatte mit einer Ladung Winkeleisen im Werte von 5,2 Mio DM im November 1981 Kurs auf einen iranischen Hafen genommen. Auf dem Londoner Assekuranzmarkt mit 7,4 Mio DM für Schiff und Ladung gut versichert, brauchte sie ungewöhnlich lange für die Suezkanalpassage. Nachdem sie es endlich geschaftt hatte, war sie plötzlich von der Bildfläche verschwunden und mit ihr die teuere Fracht. Die schiffbrüchige Mannschaft konnte keine befriedigende Erklärung abgeben.
Alles blieb rätselhaft. Bis im Londoner IMB-Büro ein kleines Päckchen mit Fotos einging. Der Agent des Büros in Port Said hatte die Mannschaft der "VIKI K" abgelichtet, als sie gerade dabei war, im Schweiße ihres Angesichts Winkeleisen zu löschen. Da es sich dabei nicht um einen freiwilligen Arbeitseinsatz im Bestimmungshafen handelte, wurde der Rest der Geschichte schnell klar. Die Crew hatte ihren rostigen Eimer ("VIKI K") selbst auf den Meeresgrund geschickt und wollte den Profit durch den vorherigen Doppelverkauf der Winkeleisen nach oben aufrunden.
Ein ähnlich gearteter Fall ist der Angola Deal aus den siebziger Jahren. Dabei ging es um die Lieferung von 1000 t Palmöl an die angolanische Regierung. Den Zuschlag erhielt eine portugiesiche Firma aus Lissabon und die Angolaner wähnten sich sehr sicher. Aber weit gefehlt. Der Lissaboner Kaufmann Manuel Jose Perez und sein Madrider Partner Mario Rogowski betrogen die Angolaner um einen riesigen Betrag. Geschäft eingefädelt - Akkreditiv bei schweizerischer Bank eröffnet - Ladung nicht geliefert - Geldbetrag bei Bank gegen Vorlage der Original-Ladungsnachweise (Konnossement).
Die Sache mit der "Viki K" war damals wirklich ein gigantischer Versicherungsbetrug. Darüber hatte ich mich sogar mit Fachleuten unterhalten.
Die ziemlich bejahrte 5963 Tonnen große "VIKI K" hatte mit einer Ladung Winkeleisen im Werte von 5,2 Mio DM im November 1981 Kurs auf einen iranischen Hafen genommen. Auf dem Londoner Assekuranzmarkt mit 7,4 Mio DM für Schiff und Ladung gut versichert, brauchte sie ungewöhnlich lange für die Suezkanalpassage. Nachdem sie es endlich geschaftt hatte, war sie plötzlich von der Bildfläche verschwunden und mit ihr die teuere Fracht. Die schiffbrüchige Mannschaft konnte keine befriedigende Erklärung abgeben.
Alles blieb rätselhaft. Bis im Londoner IMB-Büro ein kleines Päckchen mit Fotos einging. Der Agent des Büros in Port Said hatte die Mannschaft der "VIKI K" abgelichtet, als sie gerade dabei war, im Schweiße ihres Angesichts Winkeleisen zu löschen. Da es sich dabei nicht um einen freiwilligen Arbeitseinsatz im Bestimmungshafen handelte, wurde der Rest der Geschichte schnell klar. Die Crew hatte ihren rostigen Eimer ("VIKI K") selbst auf den Meeresgrund geschickt und wollte den Profit durch den vorherigen Doppelverkauf der Winkeleisen nach oben aufrunden.
Ein ähnlich gearteter Fall ist der Angola Deal aus den siebziger Jahren. Dabei ging es um die Lieferung von 1000 t Palmöl an die angolanische Regierung. Den Zuschlag erhielt eine portugiesiche Firma aus Lissabon und die Angolaner wähnten sich sehr sicher. Aber weit gefehlt. Der Lissaboner Kaufmann Manuel Jose Perez und sein Madrider Partner Mario Rogowski betrogen die Angolaner um einen riesigen Betrag. Geschäft eingefädelt - Akkreditiv bei schweizerischer Bank eröffnet - Ladung nicht geliefert - Geldbetrag bei Bank gegen Vorlage der Original-Ladungsnachweise (Konnossement).
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frank0265
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Meldung ARCTIC SEA über siitech.com
Nutzungsbedingungen
46°04.923'N (46.082042) 6°56.200'W (-6.936665)
Visible/Total AIS:1/4481 Base Stn:0/185 Klasse A:1/4079 Klasse B:0/215 AtoN:0/1 :0/1 ARPA:0 Nutzer:29
Name ARCTIC SEA Latitude 46°05,592'N (46,093200)
MMSI 215860000 Longitude 6°45,478'W (-6,757967)
IMO 8912792 Geschwindigkeit 10,3 Knt
Rufzeichen Kurs 214,3°
Typ und Fracht Frachtschiff Fahrtrichtung Nicht verfügbar
Dimension Länge:98m, Schiffsbreite:17m Drehgeschwindigkeit Nicht verfügbar
Tiefgang 6,2m Ziel BEJAIA
Nav.Status Undefiniert Voraussichtiche Ankunftszeit 04.08.2009 23:00:00
Letztes Mal gesichtet/UTC 15.08.2009 08:23:46 Positionspräzision Tiefe (>10m)
letztes Mal gesichtet/Ortszeit 15.08.2009 10:23:46 Standortbestimmung GPS
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Datum:
Time:
Local: 15.08.2009 10:24:00
UTC: 15.08.2009 08:24:00
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Jens.G
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Re: Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
Die Meldung von den Kap Verden schien wohl doch zu stimmen. Jedenfalls scheint der Frachter gefunden und die
Besatzung in russischer Obhut zu sein. Mal sehen was da an Meldungen noch so kommt...
Besatzung in russischer Obhut zu sein. Mal sehen was da an Meldungen noch so kommt...
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http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,643307,00.htmlGruß Jens
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KaiR
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- Registriert: Mi 18. Feb 2009, 12:11
Re: Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
Schiff frei, Besatzung in Sicherheit.
http://de.news.yahoo.com/2/20090817/tts ... b2fc3.html
Grüße
Kai
http://de.news.yahoo.com/2/20090817/tts ... b2fc3.html
Grüße
Kai
Grüße,
Kai
Kai
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Gode
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Re: Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
Na das sind doch vorerst gute Nachrichten (unter Vorbehalt). Aber an Versicherungsbetrug gleube ich in diesem Falle nicht, dafür war die russische Marine viiiiiiel zu interessiert, zumindest ab der Passage des Ärmelkanals durch die "Arctic Sea", was auch wiederum Fragen aufwerfen könnte, denn wir hatten ja schon den "Was auch immer - Vorfall" in der Ostsee. Auch wenn es schon seltsam war, daß in gefühlt jedem zweiten Medienbericht der Blick auf den Warenwert gelenkt wurde.
Was mir aber noch fehlt sind Berichte der russischen Marine zum Schiff selbst, es war Heute nur von der Mannschaft die Reede.
Was mir aber noch fehlt sind Berichte der russischen Marine zum Schiff selbst, es war Heute nur von der Mannschaft die Reede.
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Jens.G
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- Registriert: Fr 11. Jan 2008, 12:08
Re: Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
Mittlerweile sprechen die Medien von acht festgenommenen Piraten, die unter dem Vorwand mit ihrem "kaputten" Schlauchboot Hilfe zu benötigen, bereits in schwedischen Hoheitsgewässern an Bord gekommen sein sollen.Gode hat geschrieben: Was mir aber noch fehlt sind Berichte der russischen Marine zum Schiff selbst, es war Heute nur von der Mannschaft die Reede.
Hmmm...
Gruß Jens
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spreepirat
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- Registriert: Sa 19. Jan 2008, 13:22
Re: Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
Moin!
Heute war im Berliner Tagesspiegel eine Grafik der Fahrtroute abgedruckt. Dabei fiel mir auf, dass der Frachter nicht durch den NOK, sondern durch Skagerrak und Kattegat lief. Warum? Ist er zu groß für den NOK - oder sahen die mutmaßlichen Piraten ein zu hohes Risiko in der Passage?
Gruß
Thilo
Heute war im Berliner Tagesspiegel eine Grafik der Fahrtroute abgedruckt. Dabei fiel mir auf, dass der Frachter nicht durch den NOK, sondern durch Skagerrak und Kattegat lief. Warum? Ist er zu groß für den NOK - oder sahen die mutmaßlichen Piraten ein zu hohes Risiko in der Passage?
Gruß
Thilo
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Tim S.
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- Beiträge: 26850
- Registriert: Fr 11. Jan 2008, 12:46
Re: Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
Also zu groß ist der lütte Zossen ja nun schon mal gar nicht. Aber derzeit läuft viel um Skagen, weil man es nicht so eilig hat und so Kanalgebühren spart.
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frank0265
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Re: Piraten kapern Frachter auf der Ostsee ?
..also in den ersten Meldungen über die ARCTIC SEA hieß es noch, dass sich die Piraten als angebliche Drogenkontrolleure Zugang zum Schiff verschafft haben. Jetzt wird gesagt, dass die Piraten einen Maschinenschaden am eigenen Schiff als Grund angeben, um mittels eines Notsignals gefunden zu werden. Ist die Crew der ARCTIC SEA etwa in diese Falle getappt?? Die Geschichten klingen schon merkwürdig.
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