Zum ersten Mal auf einer Fähre

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FrankAusEmden
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Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von FrankAusEmden »

Hier ein aus Sicht eines fährerfahrenen Schiffsliebhabers eher heiter anmutender Artikel aus dem Stern:


https://mobil-stern-de.cdn.ampproject.o ... 20%251%24s
Zuletzt geändert von FrankAusEmden am Di 17. Sep 2019, 21:31, insgesamt 1-mal geändert.

Bonito7777
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Re: Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von Bonito7777 »

SUPER ! :D

Tim S.
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Beiträge: 16175
Registriert: Fr 11. Jan 2008, 12:46

Re: Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von Tim S. »

Wir sind Travemünde-Trelleborg zwar mit PKW gefahren, aber ich fand auch das skurril. In Travemünde galt es eine wahre Irrfahrt zu bewältigen über das gewaltige, unüberschaubare Terminalareal. In Trelleborg waren wir sehr zeitig und mussten lange auf dem Gelände warten, in the Middle of nowhere, links und rechts rauschten die Trucks vorbei, pinkeln war nicht, bis es endlich auf die Fähre ging. Morgens ein extrem hektischer Frühstück, weil man schon einlief, also insgesamt auch nicht tiefenentspannt. Was sagen andere?
Zuletzt geändert von Tim S. am Mi 18. Sep 2019, 08:57, insgesamt 2-mal geändert.

Lautertal
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Registriert: Fr 16. Aug 2013, 15:46

Re: Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von Lautertal »

Hallo

wir sind im August mit dem Wohnmobil die Strecke Travemünde - Trelleborg gefahren. In Travemünde fand ich es eigentlich ziemlich einfach. Als ich mir im Vorfeld den Hafen bei Google anschaute, hatte ich schon schlimmste Befürchtungen. Als wir ankamen, war es aber im Groben, nur zweimal nach rechts fahren und unter einem Banner durch, schon standen wir im Wartebereich.
Ich habe aber dann von der Nils Holgersson aus beobachtet, dass einige am Banner vorbeifuhren und dann erstmal auf dem Gelände umherirrten. Witzig fand ich auch, dass bei einer Wohnmobilbesatzung vor mir immer die Beifahrerin aussteigen musste, um die Automaten zu bedienen. Der Fahrer traute sich nicht, näher heranzufahren. War tatsächlich aber locker möglich.
In Trelleborg war ich dann überrascht, da man gefühlt ewig über das Hafengelände fährt, bis man den Hafen verlässt.
Die Rückreise führte uns dann über Göteborg nach Frederikshavn. Das war nochmal unkomplizierter.
Einzige "Enttäuschung" auf der Hinreise war, dass wir nicht nach Rostock einliefen. Ich hatte die Hoffnung, schöne Bilder zu machen, wobei das Wetter an dem Tag auch nicht prickelnd war.

MFG
Andreas

Tim S.
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Registriert: Fr 11. Jan 2008, 12:46

Re: Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von Tim S. »

Ach ja, und wahrlich beeindruckend fand ich dann von der Fähre aus im Dunkeln diese schier nicht enden wollende Schlange von Trucks zu sehen, die sich landeinwärts bewegte. Und sich dann vorzustellen, dass das ja nicht nur in diesem Moment, sondern rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche so ist, und was dahintersteckt..und sich das dann mal alles umweltfreundlich mit der Bahn abtransportiert vorzustellen, sodass nur am Ziel ein Fahrer warten muss..

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shipfriend
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Re: Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von shipfriend »

Was für ein typisch primitiver Artikel, reißerisch und suggestiv a la gängige Medien.
Es wird einem suggeriert, dass Fähre fahren absolut einfach ist, ohne jeglichen Luxus oder dass jegliche Art der Freundlichkeit ausbleibt.

Ich war jetzt mehrmals mit TT-Line unterwegs, essen und Service stets gut gewesen, bodenständig. Und ich kann nicht sagen, dass es komplizierter ist, als per Flugzeug zu reisen.
Dem Leser wird ein voreingenommenes, schlechtes Bild vermittelt von einem Magazin, dem selber das nötige Wissen fehlt!
Das einzige, was stimmt, ist, dass das Produkt ehrlich ist, und auf Schnickschnack verzichtet wird.

Die Autorin muss blutige Anfängerin sein.
Warum schaffen es die heutigen Medien nicht mehr, differenzierter zu schreiben!?
Gruß Max
-20 eigens gemachte Kreuzfahrten mit 10 verschiedenen Reedereien
-verschiedene Fährfahrten mit 11 verschiedenen Reedereien

Alexander
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Re: Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von Alexander »

shipfriend hat geschrieben:
Mi 18. Sep 2019, 14:21
Was für ein typisch primitiver Artikel, reißerisch und suggestiv a la gängige Medien.
Es wird einem suggeriert, dass Fähre fahren absolut einfach ist, ohne jeglichen Luxus oder dass jegliche Art der Freundlichkeit ausbleibt.

Ich war jetzt mehrmals mit TT-Line unterwegs, essen und Service stets gut gewesen, bodenständig. Und ich kann nicht sagen, dass es komplizierter ist, als per Flugzeug zu reisen.
Dem Leser wird ein voreingenommenes, schlechtes Bild vermittelt von einem Magazin, dem selber das nötige Wissen fehlt!
Das einzige, was stimmt, ist, dass das Produkt ehrlich ist, und auf Schnickschnack verzichtet wird.

Die Autorin muss blutige Anfängerin sein.
Warum schaffen es die heutigen Medien nicht mehr, differenzierter zu schreiben!?
Ich weiß nicht, welchen Artikel Du gelesen hast. Der, um den es hier geht, war es scheinbar nicht. Von "reißerisch" oder "suggestiv" ist da wenig zu erkennen. Das ist eine journalistische Stilform, die sich "Reportage" nennt. Und sogar recht unterhaltsam geschrieben.


Warum schaffen es viele scheinbare "Medienkritiker" nicht, sich wenigstens grundlegende Medienkompetenz anzueignen?


Ach ja, vermutlich weil es deutlich einfacher ist, einfach nur zu motzen.

Alexander
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434

FrankAusEmden
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Re: Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von FrankAusEmden »

Der Autor heißt übrigens Till, wahrscheinlich männlich

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Markus K
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Registriert: Di 27. Okt 2015, 07:13

Re: Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von Markus K »

In dem meissten Punkten muss ich dem Autor des Artikels recht geben!

Als am schlimmsten empfand ich die umständliche Anreise als Fußpassagier zum Skandinavienkai (man kann nicht zu Fuß hin laufen, man ist immer auf Bus, Zug, Taxi oder Auto angewiesen). Hier merkt man eindeutig, das ein Trailer im Hafen lieber gesehen ist als ein Fußpassagier. Sonst wäre das ganze anders beim Hafenumbau anders gelöst worden. In Rostock sieht die ganze Sache bedeutend besser aus. Wahrscheinlich nicht zuletzt durch die dortigen Gedser-Fähren.
Auch der Shuttlebus-Fahrer in Trelleborg war (war zumindest im April bei mir so) etwas muffelig und nicht besonders redsam und wirkte leicht genervt um 22.30 Uhr nochmal Passagiere fahren zu müssen. Sein Wortlaut war übrigens exakt der gleiche wie beschrieben. Ich gehe daher davon aus, das es sich um den gleichen Fahrer gehandelt hat.
Auch, das das Check-in-Büro in Trelleborg um 18.00 Uhr schließt ist eine Tatsache. Nicht schlimm, aber auch nicht unbedingt Kundenfreundlich. Der Self-Check-In-Automat ist jedoch sehr leicht zu bedienen und auch in deutscher Sprache verfügbar!. Tatsächlich fehlt jedoch eine Toilette und ein Imbiss bzw. Restaurant. Den auf der Bank im Terminal schlafenden Bürger habe ich ebenfalls gesehen und es war wirklich kein wartender Passagier!

Die sonstigen Mitarbeiter, ob in Travemünde als auch auf dem Schiff, sind jedoch sehr freundlich und auch bei der 23.00-Uhr-Abfahrt ab Trelleborg gab es noch lange genug ein geöffnetes Restaurant. Hier muss ich dem Autor widersprechen.

Ich denke jedoch, einer der größten Vorteile gegenüber dem Flugzeug sind, das man nicht schon 2-3 Stunden vor Abfahrt/Abflug im Terminal sein muss sondern eben erst die besagten 30min und es (wirklich) keinerlei nervende Sicherheitskontrollen gibt. Bei mir wollte man im April nicht einmal den Personalausweis sehen.
Alle Bilder sind meine eigenen oder mit Erlaubnis des Bildinhabers. Benutzung nur auf Nachfrage.

Horstl
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Re: Zum ersten Mal auf einer Fähre

Beitrag von Horstl »

Moin ;-)

Meiner allererste Fährfahrt ging schon 1966 von Marseille nach Ajaccio auf Korsika, inzwischen schon ca. 10 mal wiederholt...

Dazu mehrmals von Algeciras nach Ceuta und noch mehrmals von Marseille oder Genua nach Tunis, unter anderen mit der HABIB, Dana Corona und Silesia...Tickets habe ich nie im voraus gebucht sondern immer direkt vor der Abfahrt im Hafen, hat immer easy geklappt... Mit Ost oder Nordseefähren habe ich Null Erfahrung ;-)

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