Columbuskaje soll saniert werden
Verfasst: So 1. Okt 2017, 12:23
Die Hafengesellschaft bremenports hat die Pläne für die Sanierung der Columbuskaje und die Nachnutzung der Fahrgastanlage II konkretisiert. Offenbar müssen nur noch die Politiker darüber befinden, dass 25 m vor der alten Kaje von 1927 eine neue Konstruktion in die Weser gesetzt wird. Der Bau soll in mehreren Abschnitten im verkehrsschwachen Winter erfolgen, um die Schiffsanläufe der Passagierschiffe nicht zu behindern. Der Bau der Kaje vor fast 100 Jahren war recht heikel. Die ursprüngliche Mauer musste nach Plänen von Arnold Agatz schon während der Bauphase durch eine zweite vorgelagerte gestützt werden. Bei Niedrigwasser ist der Versatz an der Kajenmauer zu erkennen.
Außerdem möchte man den südlichen Bereich der Fahrgastanlage II abreißen, der bei der Modernisierung des Columbusbahnhofs zum Columbus Cruise Terminal nicht aufgewertet wurde. Das Hafenhochhaus wäre nicht zu vermieten und soll ersatzlos fallen. Die Idee, an der Stelle ein neues Hochhaus für Hafendienstleister oder als Hotel zu errichten, sind verworfen worden. Anstelle des Südtraktes mit der Besuchergalerie und den Büros des Hafenkapitäns soll es eine zeitgemäße Ergänzung mit Parkhaus für Reisende geben. Im Obergeschoß soll auch wieder der Hafenkapitän einziehen.
Leider vernachlässigt man die Möglichkeit, die Reisenden wieder mit Kurswagen auf der Schiene direkt zum Terminal zu fahren. Stattdessen bietet man einen Shuttle-Service vom Hauptbahnhof an, der zum Teil mit Linienbussen betrieben wird.
Wenn die Beschlüsse demnächst gefasst worden sind, könnten die Abbrucharbeiten an der Fahrgastanlage im kommenden Jahr beginnen und die Bauarbeiten ausgeschrieben werden.
Außerdem möchte man den südlichen Bereich der Fahrgastanlage II abreißen, der bei der Modernisierung des Columbusbahnhofs zum Columbus Cruise Terminal nicht aufgewertet wurde. Das Hafenhochhaus wäre nicht zu vermieten und soll ersatzlos fallen. Die Idee, an der Stelle ein neues Hochhaus für Hafendienstleister oder als Hotel zu errichten, sind verworfen worden. Anstelle des Südtraktes mit der Besuchergalerie und den Büros des Hafenkapitäns soll es eine zeitgemäße Ergänzung mit Parkhaus für Reisende geben. Im Obergeschoß soll auch wieder der Hafenkapitän einziehen.
Leider vernachlässigt man die Möglichkeit, die Reisenden wieder mit Kurswagen auf der Schiene direkt zum Terminal zu fahren. Stattdessen bietet man einen Shuttle-Service vom Hauptbahnhof an, der zum Teil mit Linienbussen betrieben wird.
Wenn die Beschlüsse demnächst gefasst worden sind, könnten die Abbrucharbeiten an der Fahrgastanlage im kommenden Jahr beginnen und die Bauarbeiten ausgeschrieben werden.