Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

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Tim S.
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Tim S. » Di 22. Dez 2015, 10:35

Erstes Gespräch zur Friesenbrücke
http://www.ga-online.de/-news/artikel/1 ... ilt-Region

Tim S.
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Tim S. » Mi 30. Dez 2015, 15:41

Kapitän und Lotse weiter im Visier:
http://www.oz-online.de/-news/artikel/1 ... -im-Visier

Eilbek
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Eilbek » Sa 9. Jan 2016, 19:51

Dieter hat geschrieben:........das sollen mal die Holländer in die Hand nehmen, die reden nicht so lange sondern bauen.......
Ich bin zwar dem niederländischen Sprache nicht mächtig, aber wenn Google Translate richtig übersetzt hat, würden die Holländer 1,5 Jahre für eine neue Brücke für 45.000.000€ brauchen und die Deutschen 5 Jahre für 100.000.000€ :roll:
http://www.dvhn.nl/plus/%E2%80%98Duitse ... 10358.html
https://www.oz-online.de/-news/artikel/ ... uer-Neubau
Viele Grüße
Stefan

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Tim S.
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Tim S. » So 10. Jan 2016, 13:32

Es ist zum Kotzen. Hatte grad das hier im Schleppertrööt gepostet, aus gegebenem Anlass als Klage über deutsches Planungsrecht dann auch hier:
Mangelnde Dockkapazitäten: Kieler Schlepper docken in Dänemark
http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-N ... -Daenemark
Die Schlepper ’Kiel’ und ’Holtenau’ wurden auf Ærø bei der Søby Werft gedockt. Bei der „Kiel“ wurden im Søby-Dock ein Schottel-Propeller ausgetauscht und normale Wartungsarbeiten ausgeführt. Bei der „Holtenau“ wird auch noch ein Propeller getauscht. Beide teilen sich ein Trockendock. Möglicherweise ist der erste Schlepper schon am Wochenende wieder in Kiel.
Eine Reihe deutscher Reedereien stehen bereits in der Referenz-Liste der kleinen Werft. Das Dock ist inzwischen fast durchgängig belegt. In Kiel gab es für den Winter keine Chance auf ein Dock. Bei der Lindenau Werft liegt bis Ostern die Korvette „Magdeburg“ im großen Schwimmdock. Das kleine Lindenau-Dock ist aufgrund von Korrosionsschäden nicht mehr betriebsbereit. Bei den Trockendocks sieht die Lage ähnlich aus. Von den fünf Docks bei den Werften TKMS und German Naval Yards in Kiel-Gaarden sind alle belegt. Bis November gab es im Marinearsenal mit dem Dock A noch eine Alternative. Doch das Dock wurde vom Verteidigungsministerium als Militärhilfe an Tunesien verschenkt. Die Werft Gebrüder Friedrich hatte mehrfach überlegt, wie es seine Kapazitäten modernisieren und ausweiten könnte. Doch ein Liegeplatz lässt sich nicht ohne Baggerarbeiten nicht schaffen. Dafür sind die Umweltauflagen zu hoch. Selbst bei kleinen Umbauten an unserem Anleger für die Schlepper in Holtenau dauert es bis zu einem Jahr, bis alle Umweltauflagen erfüllt sind. In Dänemark wird das Thema mit mehr Pragmatismus angepackt. So entstand in Odense auf Fünen direkt neben Naturschutzgebieten eine der größten Reparaturwerften des Landes. Für die dänische Fischereiflotte gibt es zudem in fast allen großen Häfen Werftbetriebe mit Docks und Hallen.

Tim S.
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Tim S. » So 10. Jan 2016, 15:48

Naja. Die Schwerfälligkeit und Umständlichkeit deutscher Planungsverfahren.

Andreas_Elmshorn
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Andreas_Elmshorn » So 10. Jan 2016, 16:26

Tim S. hat geschrieben:Naja. Die Schwerfälligkeit und Umständlichkeit deutscher Planungsverfahren.
Moin, Moin!
Ich denke, im Moment geht's nur darum, wer die neue Brücke zahlt. Bis der Schuldige gefunden ist, wird nichts gemacht, ganz einfach. Da die Bahnverbindung, die über diese Brücke verläuft, maximal zweitrangig ist, lässt man sich noch mehr Zeit. Vielleicht fällt es ja gar nicht auf, das die Linie unterbrochen ist und irgendwann haben sie alle vergessen. Dann haben Bund & Bahn richtig Asche gespart, falls keine Versicherung einspringt. Außerdem steht ein Ausbau der Strecke im Raum, für den man eine ganz andere Brücke braucht oder sogar einen Tunnel: http://www.kreiszeitung.de/lokales/brem ... 54575.html
Aber: ja, Tim, Du hast recht, das deutsche Planungsrecht ist bisweilen schwerfällig und umständlich!
Grüße, Andreas B.
Geduld zu haben bedeutet nicht, sich alles gefallen zu lassen!

Dieter
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Dieter » So 10. Jan 2016, 18:16

.......ja und daher sollte man das von den Holländern machen lassen, die sind nicht so la........ig..... ;)
Viele Grüße von der Weser

Dieter

Ueber 6900 Schiffsvideos: https://www.youtube.com/user/DiFooII
NEU NEU: Mega Yacht "C2" am 22.07.2019 auf der Weser: https://youtu.be/NSAh81uaspE

Tim S.
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Tim S. » Mi 13. Jan 2016, 19:19


Dji
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Dji » Fr 29. Jul 2016, 19:34

Ermittlungen abgeschlossen, lt. Staatsanwalt sind Lotse und Kapitän schuld. Naja, konnte man auch schon vorher denken. Die Inbetriebnahme der Brücke steht weiter in den Sternen: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersac ... ke218.html
Aktuelle Videos zu Schifffahrt, Meer, und Urlaub auf meinem Kanal:
http://www.youtube.com/user/Dji77n#play/uploads

Sindbad
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Re: Friesenbrücke in Weener unsachgemäB geöffnet.

Beitrag von Sindbad » Di 2. Aug 2016, 10:57

Der Kapitän hat Schuld! >> ??
Die Sache wie ein Holländische Kapitän (der ab und zu da war) das sieht.

1) Was auch immer, der Kapitän ist für das Gesetz fast immer schuldig.
2) Die aussage, der Ausguck, und sicher die aussage die Radar-Beobachtung haben gefehlt zeigen, das die keine Praxis Erfahrungen da haben. Wenn die Behörden, schon Seeerfahrung hätte dann auf was großes, wo die Offizieren Stress bekamen vor Dover.
3) Die Ems-Fahrt mit Lotse an Bord:
Der Lotse kommt an Bord am Kai oder in der Seeschleuse Papenburg.
Da wird mit der Kapitän durch gesprochen, Tiefgang, das funktionieren alle Geräten.
Wenn ein Deutsche oder Holländische Kapitän da ist fahrt dieser das Schiff selber aus der Schleuse, und der Lotse gibt dabei Anweisungen. (soweit notwendig). Angekommen mittig im Fluss, übernimmt der Lotse das Steuern, der bestimmt die Geschwindigkeit. Obwohl er Offiziell ein Berater ist, ist das halt der Praxis.
Jetzt zum Emsmoon: Deutsche Lotse, Russische Kapitän, sprechen miteinander Englisch.
Der Lotse spricht mit alles andere Schiffe, Ems-Traffic & der Brücke Deutsch.
Das was Notwendig ist wird der Kapitän übersetzt. Was alles übersetzt wird und ist, und wie es übersetzt ist, anders gesagt: was hat der Kapitän mitbekommen.
Etwa die Hälfte der Lotsen fahren die Brücke selber, die Anderen übergeben das Steuern an die Kapitän. Das aber 200 bis 100 Meter vor der Brücke.
4) Mir bleibt nur die Frage, irgendwann war Lotse und Kapiän wohl klar, die Brücke ist nicht auf, und geht nicht rechtzeitig auf! Mit voll Rückwerts bist immer zu späht. Es bleib nur eins: voll Ruder, volle Kraft und in die Deiche. Ist auch nicht schon, geht aber meist recht glimpflich aus.
5) Jetzt noch mal zurück zum Behörden aussage. Ja der Kapitän ist verantwortlich, so ist das Gesetzlich halt. Moralisch eher recht wenig.
Es gab kein Ausguck, bei mir da auch nie, der Lotse fahrt, der Kapitän macht Kaffee!
Der Ausguck hat an das Ganze nichts geändert!
Die Behörden glauben wohl das man auf das Radar sehen kann ob die Brücke auf oder zu ist. Auf das Radar ist auch wenn geöffnet bis 200 / 100 Meter nur ein durchgehende Strich zu sehen! Und ist es bei Normales Wetter recht unvernünftig wenn einer der Beide mit die Nase im Radargerät gehangen hat.

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