falls jemand noch einen hafen braucht...

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schwedenelch
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falls jemand noch einen hafen braucht...

Beitrag von schwedenelch »

in Griechenland geht man nun zur zwangsversteigerung :roll: über, und verkauft unter anderem die Häfen Piräus und Thessaloniki. also, falls jemand interesse hat...http://www.tagesschau.de/wirtschaft/gri ... d1096.html

nein, mal im ernst: wo liegt der sinn darin, anteile an gutgehenden häfen abzugeben,( zumindest in piräus sollte es wohl möglich sein gewinne zu erwirtschaften...ist ja kein ganz kleiner fährhafen)... Gewinne auf die der klamme staat verzichten will, um in de rgegenwärtigen laage einmaligen Reibach zu machen.....und was hat das wohl für folgen für die ganzen griechischen Fährredereien, die diese häfen ansteuern?

wir brauchen hier denke ich nicht die griechenlandkrise im allgemeinen zu diskutieren, vielleicht aber die Folgen bzw. Aussichten für die zukunft betreffend de rmaritimen wirtschaft zusammentragen.
Garsvik
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Re: falls jemand noch einen hafen braucht...

Beitrag von Garsvik »

Wenn sich eine Firma um etwas kümmert, werden in der Regel Gewinne erwirtschaftet und diese führen zu Steuereinnahmen. Sehr fraglich, ob eine staatliche Verwaltung das besser hinbekommt.

Garsvik
MichaelS-B
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Re: falls jemand noch einen hafen braucht...

Beitrag von MichaelS-B »

Lieber Garsvik,
ich will Dir ja nicht die Illusion rauben zu glauben, dass wer viel verdient / Viel Gewinn macht, auch viel Steuern bezahlt. Ich vermute eher, dass die Gewinne richtig klein gerechnet werden, und am Ende kommen null Steuern heraus. Du solltest Dir mal die Probleme ansehen, die Städte mit der sogenannten Privat Public Partnerschaft haben.

Gruß

Michael
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Garsvik
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Re: falls jemand noch einen hafen braucht...

Beitrag von Garsvik »

Wie auch immer - in der Regel hat es die öffentliche Hand vorher deutlich schlechter gehandhabt. So jedenfalls meine Erfahrung mit Privatisierungen.

Garsvik
Alexander
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Re: falls jemand noch einen hafen braucht...

Beitrag von Alexander »

Garsvik hat geschrieben:Wie auch immer - in der Regel hat es die öffentliche Hand vorher deutlich schlechter gehandhabt. So jedenfalls meine Erfahrung mit Privatisierungen.
k
Mag sein, daß es solche Fälle gibt, aber es gibt auch genügend Beispiele für das Gegenteil. Nicht umsonst versuchen derzeit diverse Kommunen, ihre vor einigen Jahren privatisierten Wasserwerke, Entsorgungsunternehmen, etc. wieder zu rekommunalisieren, weil sie gemerkt haben, daß diese Lösung doch mehr Nach- als Vorteile hatte (häufig schlechterer Service zu deutlich höheren Preisen für die Bürger).

Alexander
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schwedenelch
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Re: falls jemand noch einen hafen braucht...

Beitrag von schwedenelch »

Garsvik hat geschrieben:Wenn sich eine Firma um etwas kümmert, werden in der Regel Gewinne erwirtschaftet und diese führen zu Steuereinnahmen.
der haken an dieser logik ist das gerade das steuerzahlen in griechenland in dne lketzten jahrzenten sehr kurz gekommen ist ;)

ich bin der meinung das solch Privatisierungen nur kurzfristig geld in die Kassen spült, auf Dauer aber eher kostet. klar, man kann nach Privatisierung Steuern (prozentual vom gewinn) eintreiben...oder man kanns selbst machen und den gewinn mitnehmen. kurzfristig mag ein Investor neue denkanstöße geben, das ein oder andere verbessern, aber es gab auch schon genug Investoren die Objekte wie Häfen nur ausgelutscht haben und danach noch maroder dem Staat zurückgegeben haben.

gern aber auch nochmal: würd mich freuen wenn noch weitere aspekte/nachrichten aus griechenland betreffend Schiffen/Reedereien/Häfen/maritimer Wirtschaft hier zusammengetragen werden, die da auf die griechen und europa so zukommen könnten. ich fürchte nämlich das da noch einiges auf uns zukommt!
Alexander
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Re: falls jemand noch einen hafen braucht...

Beitrag von Alexander »

schwedenelch hat geschrieben:
ich bin der meinung das solch Privatisierungen nur kurzfristig geld in die Kassen spült, auf Dauer aber eher kostet. klar, man kann nach Privatisierung Steuern (prozentual vom gewinn) eintreiben...oder man kanns selbst machen und den gewinn mitnehmen.
Auch wenn ich sicher kein verfechter übermäßiger Privatisierungen bin, so sehe ich diesen Schritt aktuell für Griechenland als sinnvoll an. Sicher, es gibt die Aussicht auf mögliche zukünftige Gewinne, aber diesen potentiellen zukünftigen Gewinnen (wobei ich beim griechischen System von Filz und Vetternwirtschaft nicht weiß, ob es dazu jeweils kommen wird) steht nun mal der ganz aktuelle Bedarf an Liquidität gegenüber. Daß der griechische Staatshaushalt derzeit mehr als wacklig ist, dürfte bekannt sein. Weitere Hilfen von EU und IWF hängen m.W. auch davon ab, daß Griechenland es schafft, einen Teil der benötigten Liquidität selbst aufzubringen. Und neben Steuererhöhungen (die in Griechenland aufgrund der laschen Steuermentalität leider wenig bringen dürften) und Einsparungen (die man ja versucht, die aber regelmäßig zu gewalttätigen Protesten führen) ist der Verkauf des "Tafelsilbers" halt eine Möglichkeit, Geld in die chronisch leeren Kassen zu spülen.

Ich denke, daß man die normalen Maßstäbe zur Prüfung der Sinnhaftigkeit von Privatisierungen in diesem speziellen Fall aufgrund der dramatischen Haushaltssituations Griechenlands wohl kaum anwenden kann.

Alexander
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HansB
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Re: falls jemand noch einen hafen braucht...

Beitrag von HansB »

moin,
bei uns ist es auch nicht besser

http://www.schleswig-holstein.de/STK/DE ... aefen.html

gruß aus papenburg
hans
Eumel
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Re: falls jemand noch einen hafen braucht...

Beitrag von Eumel »

HansB hat geschrieben:moin,
bei uns ist es auch nicht besser

http://www.schleswig-holstein.de/STK/DE ... aefen.html

gruß aus papenburg
hans
Moin,

es stehen auch neuere Flächen zur Verfügung...

http://www.shz.de/artikel/article//viel ... teine.html

Gruss aus Kiel
Gruss

der Eumel
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