Sicherung vor Piraten
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
Deutsche Gesellschaft für Schifffahrts-und Marinegeschichte e.V. ; FB Handelsschifffahrt
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
M Sicherheit hat geschrieben:Hallo frank0265,
ja so sieht die momentane Realität aus.
Gruß
Patrick
...und die wird auch noch eine Zeit so weitergehen.
Gruß Frank
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
M Sicherheit hat geschrieben:Hallo frank0265,
vielen Dank für die Lektüre. Würde Die gerne ein bearbeitungsbedürftiges Konzept zur Sicherung übersenden, welches seit mehreren Monaten erfolgreich umgesetzt wird.
Gruß
Patrick
aber gerne... . Meine e-Mail Anschrift hast Du ja
Gruß Frank
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Henri
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Re: Sicherung vor Piraten
Es gibt seit Jahrhunderten erfolgreiche Piratenbekämpfung die immer mit der Kombination von bewaffneten Handelsschiffen (zur Selbstverteidigung) und durch aggresive Verfolgung der Piraten durch die Marine mit entsprechend drakonischen Strafen. Das hat bisher immer geklappt.
Das irgendwann die Reeder selber die Sache in die Hand nehmen, wen der Staat versagt, ist ebenfalls in der Geschichte schon oft vorgekommen. Siehe Störtebecker.
Wir geben jedes Jahr Mrd. für unsere Marine aus exakt für diesen Zweck. Für die Landesverteidigung brauchen wir die Marine nicht. Die 12sm Hoheitsgewässer ließen sich auch von Land aus Verteidigen. Die Offenhaltung der Handelsrouten und Schutz der Handelsflotte ist die zentrale Aufgabe einer Marine. Schließlich sind wir eine Exportnation und unabhängig von der Flagge des Schiffes ist die Offenhaltung der Handelswege für unsere Wirtschaft von zentraler Bedeutung! Wir sind nunmal auf den schnellen und günstigen Transport unserer Güter angewiesen!
Das irgendwann die Reeder selber die Sache in die Hand nehmen, wen der Staat versagt, ist ebenfalls in der Geschichte schon oft vorgekommen. Siehe Störtebecker.
Wir geben jedes Jahr Mrd. für unsere Marine aus exakt für diesen Zweck. Für die Landesverteidigung brauchen wir die Marine nicht. Die 12sm Hoheitsgewässer ließen sich auch von Land aus Verteidigen. Die Offenhaltung der Handelsrouten und Schutz der Handelsflotte ist die zentrale Aufgabe einer Marine. Schließlich sind wir eine Exportnation und unabhängig von der Flagge des Schiffes ist die Offenhaltung der Handelswege für unsere Wirtschaft von zentraler Bedeutung! Wir sind nunmal auf den schnellen und günstigen Transport unserer Güter angewiesen!
Speed has never killed anyone. Suddenly becoming stationary, that's what gets you.
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Ich würde die Frage gerne etwas modifizieren: Gibt es eigentlich einen Grund dafür jemandem zu vertrauen so lange er eine staatliche Uniform trägt und zu misstrauen, sobald er die eine privaten Sicherheitsdienstleister trägt?M Sicherheit hat geschrieben:Gibt es eigentlich einen Grund dafür jemandem zu vertrauen so lange er Uniform trägt und zu misstrauen, sobald er Selbige auszieht?
Damit kommen wir dem Kern des Problems nämlich näher.
Wenn ich einem bewaffneten Vertreter der Exekutive gegenüberstehe, dann gehe ich zunächst mal davon aus, daß diese Person nicht in ihrem eigenen Interesse handelt und keine kommerziellen Ziele verfolgt, sondern daß sie primär die Ziele, die der Staat vorgegeben hat, umsetzt. Diese Ziele sind i.d.R. mehr oder weniger bekannt und gesellschaftlich anerkannt. Zudem gehe ich davon aus, daß diese Person fachlich wie auch phychisch für ihre Aufgabe geeignet ist.
Bei privaten Sicherheitsdienstleistern gehe ich von all dem zunächst nicht aus. Das liegt daran, daß die Branche mit diversen schwarzen Schafen, teilweise miserabel ausgebildeten und minimal bezahlten Kräften selbst dafür gesorgt hat, daß das Vertrauen in sie gering ist. Selbst wenn das z.B. für Deine Leute gar nicht zutreffen mag (wovon ich nach Deinen diversen Erklärungen hierzu durchaus auszugehen bereit bin), ist es für mich als Laie zunächst mal nicht möglich, zu erkennen, ob es Leute von einer seriösen Firma sind, die gut ausgebildet sind, oder ob es Leute sind, die für 5 Euro Stundenlohn und mit einer minimalen "Ausbildung", die diesen Namen gar nicht verdient, für eine Firma fährt,die so zwielichtig wie die frühere HEROS ist.
Sorry, ich habe leider zu viele negative Erfahrungen mit Mitarbeitern privater Sicherheitsunternehmen (insbesondere bei Veranstaltungssecurity - und das nicht als Gast, sondern in direkter Zusammenarbeit mit denen) gemacht, als daß ich dieser Branche einfach so trauen könnte. Bei meinen Kameraden und mir ist es ein Running Gag, daß wir, wenn wir mal wieder auf einen schlechten Vertreter der Branche treffen, die feststellung treffen: "80 und/oder 10", was soviel bedeutet wie: "Entweder hat er einen IQ von unter 80 oder min. 10 Jahre Knast wegen Körperverletzung und ähnlichen Delikten hinter sich, oder eben beides. Ansonsten würde er kaum diesen Job machen."
Klar, diese Sichtweise ist übertrieben und ich habe auch schon positive Erfahrungen mit Vertretern der Branche gemacht, aber deutlich weniger als negative. Und wenn es anderen Leuten ähnlich ergangen ist, dann darfst Du Dich nicht wundern, wenn Deiner Branche misstraut wird.
Alexander
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Sicherheit durch private Sicherheitsdienstleister könnte evtl. dann in Ordnung sein, wenn ich das Gefühl habe, daß ich diesen Sicherheitskräften vertrauen kann. Und in den Bereichen, in denen ich bisher mit solchen Leuten zu tun hatte, waren die negativen Erfahrungen leider deutlich häufiger als die positiven (ja, und das beinhaltete auch Erfahrungen mit bewaffneten privaten Sicherheitskräften im Personenschutz). Diese eigenen Erfahrungen, gepaarrt mit den grundlegenden Problemen der Branche (häufig schlecht bis gar nicht qualifiziertes Personal mit Hungerlöhnen, Auftreten von Unternehmen, die "Schwarze Schafe" sind, etc.), führen dazu, daß ich mit Vertrauen in Vertreter Deiner Branche sehr, sehr vorsichtig bin. Mein Vertrauen muß man sich hier erst verdienen.M Sicherheit hat geschrieben:Sicherheit durch Polizei ist in Ordnung. Sicherheit durch Sicherheitsdienste nicht. ?
Meine Branche hat sich deiner Meinung nach irgendwie bei bewaffneten Sicherungsaufträgen falsch benommen?
Du hattest negative Erfahrungen mit bewaffneten deutschen Sicherheitsdiensten im Ausland?
Das kommt auch durchaus vor. Der Geschäftführer eines privaten Sicherheitsdiensts, mit dem ich regelmäßig bei großen Sportveranstaltungen zu tun habe, hat es sich z.B. verdient, indem er weit über seinen Auftrag (den Schutz von Profifußballern vor aufgebrachten Fans) hinaus gehandelt hat und mich damit zumindest vor einer schweren Körperverletzung bewahrt hat - nachdem seine Mitarbeiter bei der Entwicklung einer potentiell gefährlichen Lage einfach mal so verschwunden sind.
Aber sorry, wenn die Zahl der negativen Erfahrungen deutlich die der positiven überwiegt, dann sollte es nicht verwundern, wenn die Akzeptanz solcher Firmen eher gering ist. Ich habe es vor einiger Zeit schon mal angesprochen: solange sich in Eurer Branche einige in der Öffentlichkeit wahrnehmbare Schwarze Schafe tummeln, habt Ihr als gesamte Branche ein Glaubwürdigkeits- und Akzeptanzproblem. Fälle wie Heros sind da doch nur die Spitze des Eisbergs, zu diesem negativen Image tragen auch viele kleine Beispiele ein: sei es der U-Bahn-Kontrolleur, der bei einer Kontrolle ausrastet und den Fahrgast schlägt, sei es der Türsteher in der Disco, der gleichzeitig den Drogenhandel im Laden kontrolliert, sei es die kriminelle Motorradgang, die sich mittels Schutzgelderpressung als "Sicherheitsdienstleister" etabliert, etc. - solange Eure Branche solche Auswüchse nicht in den Griff kriegt, müssen die seriösen Vertreter der Branche immer darunter leider.
Und zur Frage, warum Du an Silvester arbeitest: klingt pathetisch, wenn Du sagst, daß Du auf Leute aufpasst, die dazu selbst nicht mehr in der Lage sind. Aber das ändert nichts daran, daß Du damit Dein Geld verdienst, oder? Sorry, dieser Kommentar sei mir erlaubt, denn ich hab mir schon mehr als einmal an Silvester ehrenamtlich und unentgeltllich die Nachtschicht auf dem RTW um die Ohren geschlagen, um den hauptamtlichen Kollegen die Chance zu geben, mit ihren Familien zu feiern...
Alexander
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Patrick,
von Dir kommt immer nur die gleiche Leier: "Stimmungsmache gegen private Sicherheitsdienste".
Statt immer nur anderen vorzuwerfen, sie würden Stimmungsmache betreiben, solltest Du zunächst mal vor der eigenen Tür, sprich: in Deiner eigenen Branche kehren. Selbst wenn Du und Deine Leute absolute Saubermänner sind, so ändert das doch nichts daran, daß Eure gesamte Branche ein Problem in der öffentlichen Wahrnehmung hat, verursacht durch Schwarze Schafe, die, wenn man die Medienberichte verfolgt, leider nicht so selten sind, wie es wünschenswert wäre. Solange solche Schwarzen Schafe für Negativschlagzeilen sorgen, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Eure Branche nicht gut beleumundet ist.
Ich gehe davon aus, daß es bei Euch so etwas wie einen Bundesverband der privaten Sicherheitsdienst oder eine sonstige berufsständische Vertretung gibt. Trag Deinen Teil dazu bei, daß von dort aus wirkungsvolle Initiativen gegen die Schwarzen Schafe gestartet werden. DAS wäre allemal die bessere Lösung, als immer wieder nur die gleichen Phrasen wie "Stimmungmache" zu bringen. Du willst, daß man Dich und Deine Dienstleistungen als ernstzunehmenden Partner z.B. in Sachen Schutz vor Piraterie akzeptiert (auch und vor allem seitens der Politik und der Wirtschaft)? Dann sorg dafür, daß man dort auch sicher sein kann, daß es eben nur seriöse Firmen in der Branche gibt, denen man vorbehaltlos vertrauen kann. Deine Branche lebt definitiv von Vertrauen, das ist Euer wichtigster Aktivposten. Und solange das durch schwarze Schafe gestört wird, hast Du mitsamt Deiner gesamten Branche ein Problem, welches Du nich anderweitig wirst lösen können.
Alle weiteren Aspekte, auch die von Dir immer wieder geforderte rechtliche Sicht der Frage, ob man private bewaffnete Sicherheitsdienste auf deutschen oder ausländischen Schiffen einsetzen darf oder nicht, stehen hier hintenan. Denn selbst wenn es ganz klar erlaubt wäre, dies zu tun (ich persönlich weiß nicht, ob es geht), wäre es für jeden Reeder der Super-GAU, wenn er an eins der schwarzen Schafe geraten würde und dann am Ende mit unschuldigen zivilen Opfern rechnen müsste, die von an Bord seines Schiffs befindlichen, von ihm bezahlten Sicherheitskräfte getötet worden wären. Das wäre der Super-GAU für jedes Unternehmen, insofern will sich darauf wohl kaum einer einlassen. Solange diese Gefahr besteht, weil sich die schwarzen Schafe noch auf dem Markt tummeln, werden auch die seriös arbeitenden Firmen Probleme haben, ihre Dienstleistung am Markt platzieren zu können.
Und nein, das ist keine Stimmungmache, sondern meine ganz persönliche Sicht des Dilemmas, in dem Deine Branche steckt...
Alexander
von Dir kommt immer nur die gleiche Leier: "Stimmungsmache gegen private Sicherheitsdienste".
Statt immer nur anderen vorzuwerfen, sie würden Stimmungsmache betreiben, solltest Du zunächst mal vor der eigenen Tür, sprich: in Deiner eigenen Branche kehren. Selbst wenn Du und Deine Leute absolute Saubermänner sind, so ändert das doch nichts daran, daß Eure gesamte Branche ein Problem in der öffentlichen Wahrnehmung hat, verursacht durch Schwarze Schafe, die, wenn man die Medienberichte verfolgt, leider nicht so selten sind, wie es wünschenswert wäre. Solange solche Schwarzen Schafe für Negativschlagzeilen sorgen, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Eure Branche nicht gut beleumundet ist.
Ich gehe davon aus, daß es bei Euch so etwas wie einen Bundesverband der privaten Sicherheitsdienst oder eine sonstige berufsständische Vertretung gibt. Trag Deinen Teil dazu bei, daß von dort aus wirkungsvolle Initiativen gegen die Schwarzen Schafe gestartet werden. DAS wäre allemal die bessere Lösung, als immer wieder nur die gleichen Phrasen wie "Stimmungmache" zu bringen. Du willst, daß man Dich und Deine Dienstleistungen als ernstzunehmenden Partner z.B. in Sachen Schutz vor Piraterie akzeptiert (auch und vor allem seitens der Politik und der Wirtschaft)? Dann sorg dafür, daß man dort auch sicher sein kann, daß es eben nur seriöse Firmen in der Branche gibt, denen man vorbehaltlos vertrauen kann. Deine Branche lebt definitiv von Vertrauen, das ist Euer wichtigster Aktivposten. Und solange das durch schwarze Schafe gestört wird, hast Du mitsamt Deiner gesamten Branche ein Problem, welches Du nich anderweitig wirst lösen können.
Alle weiteren Aspekte, auch die von Dir immer wieder geforderte rechtliche Sicht der Frage, ob man private bewaffnete Sicherheitsdienste auf deutschen oder ausländischen Schiffen einsetzen darf oder nicht, stehen hier hintenan. Denn selbst wenn es ganz klar erlaubt wäre, dies zu tun (ich persönlich weiß nicht, ob es geht), wäre es für jeden Reeder der Super-GAU, wenn er an eins der schwarzen Schafe geraten würde und dann am Ende mit unschuldigen zivilen Opfern rechnen müsste, die von an Bord seines Schiffs befindlichen, von ihm bezahlten Sicherheitskräfte getötet worden wären. Das wäre der Super-GAU für jedes Unternehmen, insofern will sich darauf wohl kaum einer einlassen. Solange diese Gefahr besteht, weil sich die schwarzen Schafe noch auf dem Markt tummeln, werden auch die seriös arbeitenden Firmen Probleme haben, ihre Dienstleistung am Markt platzieren zu können.
Und nein, das ist keine Stimmungmache, sondern meine ganz persönliche Sicht des Dilemmas, in dem Deine Branche steckt...
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Ironie kann ein wunderbares Stilmittel sein, Patrick, aber nur, wenn man sie auch einzusetzen weiß...M Sicherheit hat geschrieben:Hallo Alexander,
wieder ein sehr wertvoller Beitrag zum Thema "Sicherung vor Piraten".
Wie oft hast Du hier im Forum schon sinngemäß geäußert, daß Du es nicht verstehen kannst, warum Leute (Politiker, Unternehmer, etc.) Vorbehalte gegenüber dem Einsatz von privaten Sicherheitsdienstleistern gegen Piraten haben? Einmal? Fünfmal? Zehnmal? Oder vielleicht noch öfter?
Und jetzt, wo Du eine Antwort darauf kriegst, ist das auch wieder nicht richtig? Ja was willst Du denn jetzt?
Langsam glaub ich, es macht Dir Spaß, immer anderen die Schuld zu geben, daß es mit der Akzeptanz für Deine Dienste nicht so weit her ist, wie Du es gerne hättest. Aber erkennen, daß die Probleme vielleicht von Deiner eigenen Branche hausgemacht sein könnten, dazu hast Du scheinbar nicht den Mumm. Klar, es ist ja soooo einfach, immer nur zu jammern und anderen die Schuld zu geben. Halte Deiner Branche einfach mal den Spiegel vor, dann wirst Du, wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, erkennen, daß ich mit meinen Thesen gar nicht so falsch liege...
Alexander
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Mein Gott, Patrick, heul doch! Es "trifft Dich also persönlich"? Schön! Mich hat's auch persönlch getroffen, daß Du mir zum wiederholten Male den Unfug von wegen "Stimmungmache" an den Kopf geworfen hast. Und weiter? Damit kann ich leben...
Womit ich aber schwer leben kann, das ist die Ignoranz, mit der Du es vermeidest, auf grundlegende Probleme Deiner Branche einzugehen. Selbst wenn Dein Unternehmen ganz anders ist und nicht zu den schwarzen Schafen zählt, so wird das nichts daran ändern, daß der Leumund, den die Branche aufgrund dieser schwarzen Schafe hat, auch auf Dein Unternehmen abfährt. Damit hast Du eine Antwort auf Deine schon mehrfach gestellte Frage, warum es so große Vorbehalte gegen den Einsatz privater Sicherheitsdienstleister zum Schutz vor Piraten gibt. Aber scheinbar willst Du diese Antwort nicht hören. Ja verdammt noch mal, was willst Du denn jetzt? Wenn ich die paar Hundert Postings richtig verstanden habe, dann geht es Dir doch darum, daß solche Unternehmen wie Deins als vollwertige Partner im Schutz vor Piraterie akzeptiert werden, oder? Nun hast Du einen (wenn auch sicher nicht den einzigen) Grund dafür - und Du willst ihn nicht wahrhaben. Ja was willst Du denn noch?
Alexander
Nachtrag: Kennst Du den Film "Eine Frage der Ehre" mit Tom Cruise, Demi Moore und Jack Nicholson? Da gibt es ein relativ bekanntes Zitat von Jack Nicholson alias Col. Jessup: "Die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" - Daran mußte ich grade denken, als Du nicht akzeptieren wolltest, warum Deine Branche die genannten Probleme hat.
Womit ich aber schwer leben kann, das ist die Ignoranz, mit der Du es vermeidest, auf grundlegende Probleme Deiner Branche einzugehen. Selbst wenn Dein Unternehmen ganz anders ist und nicht zu den schwarzen Schafen zählt, so wird das nichts daran ändern, daß der Leumund, den die Branche aufgrund dieser schwarzen Schafe hat, auch auf Dein Unternehmen abfährt. Damit hast Du eine Antwort auf Deine schon mehrfach gestellte Frage, warum es so große Vorbehalte gegen den Einsatz privater Sicherheitsdienstleister zum Schutz vor Piraten gibt. Aber scheinbar willst Du diese Antwort nicht hören. Ja verdammt noch mal, was willst Du denn jetzt? Wenn ich die paar Hundert Postings richtig verstanden habe, dann geht es Dir doch darum, daß solche Unternehmen wie Deins als vollwertige Partner im Schutz vor Piraterie akzeptiert werden, oder? Nun hast Du einen (wenn auch sicher nicht den einzigen) Grund dafür - und Du willst ihn nicht wahrhaben. Ja was willst Du denn noch?
Alexander
Nachtrag: Kennst Du den Film "Eine Frage der Ehre" mit Tom Cruise, Demi Moore und Jack Nicholson? Da gibt es ein relativ bekanntes Zitat von Jack Nicholson alias Col. Jessup: "Die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" - Daran mußte ich grade denken, als Du nicht akzeptieren wolltest, warum Deine Branche die genannten Probleme hat.
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Patrick, merkst Du eigentlich noch, wie Du Dich bemühst, ja nicht zur von mir angesprochenen Problematik des miesen Images Deiner Branche, die ein wesentlicher Grund für die Vorbehalte gegen einen "Anti-Pirateneinsatz" sein dürfte, Stellung zu nehmen?
Alexander
Alexander
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