Sicherung vor Piraten
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
Moin
Niedersachsens Ministerpräsident verabschiedet Patenschiff in den Anti-Piraterie-Einsatz
Die Fregatte "Niedersachsen" läuft am Montag, den 21. Februar, um 10 Uhr aus dem Heimatstützpunkt Wilhelmshaven aus. Bis zum 20. August sind Schiff und Besatzung Teil der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission "Atalanta"
PM Marine: http://www.presseportal.de/pm/67428/176 ... rum_marine
Niedersachsens Ministerpräsident verabschiedet Patenschiff in den Anti-Piraterie-Einsatz
Die Fregatte "Niedersachsen" läuft am Montag, den 21. Februar, um 10 Uhr aus dem Heimatstützpunkt Wilhelmshaven aus. Bis zum 20. August sind Schiff und Besatzung Teil der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission "Atalanta"
PM Marine: http://www.presseportal.de/pm/67428/176 ... rum_marine
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Hans Skowronek
Re: Sicherung vor Piraten
Norwegischer Reeder will das Piraten problem auf seine art loesen:
http://www.dn.no/forsiden/naringsliv/article2082445.ece
gruesse
Hans
http://www.dn.no/forsiden/naringsliv/article2082445.ece
gruesse
Hans
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Hoss50
Re: Sicherung vor Piraten
Hallo Hans
sehr interessant, dass ein Norweger es auf seine Art machen will.
ich kann keine der skandinavischen Sprachen......und was steht in der Zeitung ????
roland
sehr interessant, dass ein Norweger es auf seine Art machen will.
ich kann keine der skandinavischen Sprachen......und was steht in der Zeitung ????
roland
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Hans Skowronek
Re: Sicherung vor Piraten
Moin
Man kan im internet leicht seiten zum ueberstzen finden:
guckst du hier
gruesse
Hans
Oversættelse fra Norsk til Tysk
Reeder Jacob Stolt-Nielsen (79) glaubt, dass die internationale Gemeinschaft zu gütig in ihren Umgang mit den Piraten ist, Zeitung Dagens Næringsliv.
In einer Debatte Artikel in Dagens Næringsliv heute schreibt er, dass "Piraten in internationalen Gewässern gefangen ist immer mit dem Tod bestraft worden, am häufigsten am Tatort durchgeführt," und weist darauf hin, dass die brutale Praxis wieder eingeführt werden sollte.
- Ich bin ein wenig hart in meiner meinung, aber ich sage es wie es ist. Der Weg, das Problem zu lösen, ist es, die Piraten und ihre Schiffe mit Mann und Maus versenken. Es ist so wie mit allen profitablen Geschäften, sie wachsen schnell, solange sie rentabel sind. Die Piraterie hat enorm zugenommen, sie bekommen zwischen 25 und 40 Millionen Euro pro Boot , und haben selber keine Kosten ", sagt Stolt-Nielsen bis DN.
Er glaubt auch, dass es eine Schande ist, dass Norwegen nicht am Kampf gegen die Piraten teilnimmt, und es ist noch schlimmer, dass die Regierung nicht erlaubt privaten Norwegern, selbst ein Schiff zu auzuruesten und sich zu beteiligen .
"Das ist Krieg"
Derzeit gibt es über 700 Seeleute als Geiseln von mehr als 30 gekaperten Schiffen.
Der Reeder erkennt, dass die Strategie die Piraten sofort hinzurichten , kurzfristig viele Leben unter den internationalen Seeleuten kosten.
- Es ist Krieg, und das kostet , schreibt Stolt-Nielsen in seinem Amt.
Stolt-Nielsen hat die Unterstützung von seinen Freund Herbjørn Hansson, Nordic American Tanker.
- Piraten haben als Piraten behandelt werden ", sagte Hansson zur DN.
Bisher waren im Jahr 2011 36 Angriffe von Piraten, von denen 9 erfolgreich waren.
Die Regierung hat noch nicht entschieden, ob Schiffe unter norwegischer Flagge berechtigt sind, sich zu bewaffnen oder nicht, obwohl der Fall schon mehrere Monate auf der Tagesordnung stand.
!!!!!!!!!!Uebersetzung ohne gewaehr!!!!!!
Man kan im internet leicht seiten zum ueberstzen finden:
guckst du hier
gruesse
Hans
Oversættelse fra Norsk til Tysk
Reeder Jacob Stolt-Nielsen (79) glaubt, dass die internationale Gemeinschaft zu gütig in ihren Umgang mit den Piraten ist, Zeitung Dagens Næringsliv.
In einer Debatte Artikel in Dagens Næringsliv heute schreibt er, dass "Piraten in internationalen Gewässern gefangen ist immer mit dem Tod bestraft worden, am häufigsten am Tatort durchgeführt," und weist darauf hin, dass die brutale Praxis wieder eingeführt werden sollte.
- Ich bin ein wenig hart in meiner meinung, aber ich sage es wie es ist. Der Weg, das Problem zu lösen, ist es, die Piraten und ihre Schiffe mit Mann und Maus versenken. Es ist so wie mit allen profitablen Geschäften, sie wachsen schnell, solange sie rentabel sind. Die Piraterie hat enorm zugenommen, sie bekommen zwischen 25 und 40 Millionen Euro pro Boot , und haben selber keine Kosten ", sagt Stolt-Nielsen bis DN.
Er glaubt auch, dass es eine Schande ist, dass Norwegen nicht am Kampf gegen die Piraten teilnimmt, und es ist noch schlimmer, dass die Regierung nicht erlaubt privaten Norwegern, selbst ein Schiff zu auzuruesten und sich zu beteiligen .
"Das ist Krieg"
Derzeit gibt es über 700 Seeleute als Geiseln von mehr als 30 gekaperten Schiffen.
Der Reeder erkennt, dass die Strategie die Piraten sofort hinzurichten , kurzfristig viele Leben unter den internationalen Seeleuten kosten.
- Es ist Krieg, und das kostet , schreibt Stolt-Nielsen in seinem Amt.
Stolt-Nielsen hat die Unterstützung von seinen Freund Herbjørn Hansson, Nordic American Tanker.
- Piraten haben als Piraten behandelt werden ", sagte Hansson zur DN.
Bisher waren im Jahr 2011 36 Angriffe von Piraten, von denen 9 erfolgreich waren.
Die Regierung hat noch nicht entschieden, ob Schiffe unter norwegischer Flagge berechtigt sind, sich zu bewaffnen oder nicht, obwohl der Fall schon mehrere Monate auf der Tagesordnung stand.
!!!!!!!!!!Uebersetzung ohne gewaehr!!!!!!
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Hoss50
Re: Sicherung vor Piraten
Hallo Hans
Aus dem Vogtland kommt ein "Dankeschön" in den Norden nach Dänemark.
Habe es schon mit Übersetzung versucht....da kommt aber ein Mist raus, dass man sich nichts dabei denken kann.!!!
roland
Aus dem Vogtland kommt ein "Dankeschön" in den Norden nach Dänemark.
Habe es schon mit Übersetzung versucht....da kommt aber ein Mist raus, dass man sich nichts dabei denken kann.!!!
roland
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
Moin,
Stolt-Nielsen mit seinen 150 Schiffen ist auch der einzige skandinavische Reeder, der offen zugibt, dass er an Bord bewaffnete Sicherheitskräfte beschäftigt.
Nach Aussage des Juniors gibt man dafür im Monat rund 1 Mio. Dollar aus. Nebenbei verwendet man noch heisses Wasser und Stacheldraht.
http://www.newsinenglish.no/2011/02/15/ ... e-pirates/
Stolt-Nielsen mit seinen 150 Schiffen ist auch der einzige skandinavische Reeder, der offen zugibt, dass er an Bord bewaffnete Sicherheitskräfte beschäftigt.
Nach Aussage des Juniors gibt man dafür im Monat rund 1 Mio. Dollar aus. Nebenbei verwendet man noch heisses Wasser und Stacheldraht.
http://www.newsinenglish.no/2011/02/15/ ... e-pirates/
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
Moin
Welt-Online meldet:
Reeder heuern schwarze Sheriffs für ihre Schiffe an
Die Bundesregierung lehnt den Einsatz von Soldaten zum Schutz von Handelsschiffen ab. So müssen die Schiffseigner auf privaten Wachschutz zurückgreifen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article12 ... fe-an.html
Welt-Online meldet:
Reeder heuern schwarze Sheriffs für ihre Schiffe an
Die Bundesregierung lehnt den Einsatz von Soldaten zum Schutz von Handelsschiffen ab. So müssen die Schiffseigner auf privaten Wachschutz zurückgreifen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article12 ... fe-an.html
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Garsvik
- Mitglied
- Beiträge: 738
- Registriert: Fr 19. Nov 2010, 14:00
Re: Sicherung vor Piraten
Ich wäre ja dafür, daß einheimische Kräfte angeheuert werden und daß diese sowas wie ein "Schiffshopping" machen
- Jemenitische Soldaten in jemenitischen Gewässern sind schon häufiger auf den Schiffen
- somalische Soldaten in somalischen Gewässern
- indische Soldaten in indischen Gewässern
jeweils schwer bewaffnet mit (amerikanischem?) Kriegsgerät (als Antwort auf Panzerfäuste und Mörser, s. gleiche Seite hier weiter oben) und je 10 pro Schiff. Bezahlung an den jeweiligen Staat plus Erfolgsprämie bei abgewehrtem Angriff. Dann entfällt das Söldnerproblem, sie operieren in heimischen Gewässern als Begleitschutz. Das sollte rechtlch unbedenklich sein. 100 Soldaten pro Land wäre schonmal ein Anfang.
Garsvik
- Jemenitische Soldaten in jemenitischen Gewässern sind schon häufiger auf den Schiffen
- somalische Soldaten in somalischen Gewässern
- indische Soldaten in indischen Gewässern
jeweils schwer bewaffnet mit (amerikanischem?) Kriegsgerät (als Antwort auf Panzerfäuste und Mörser, s. gleiche Seite hier weiter oben) und je 10 pro Schiff. Bezahlung an den jeweiligen Staat plus Erfolgsprämie bei abgewehrtem Angriff. Dann entfällt das Söldnerproblem, sie operieren in heimischen Gewässern als Begleitschutz. Das sollte rechtlch unbedenklich sein. 100 Soldaten pro Land wäre schonmal ein Anfang.
Garsvik
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frank0265
- Mitglied
- Beiträge: 1013
- Registriert: Fr 11. Jan 2008, 13:28
- Wohnort: 08209 Auerbach
Piraten und ISPS-Code
Das Mitführen von Waffen ist im ISPS-Code nicht vorgesehen. Schusswaffen sind aus verschiedenen Gründen nicht ratsam. Zunächst bräuchte es ein zeit- und kostenintensives Training der Crew, oder den noch kostenträchtigeren Einsatz von speziell ausgebildeten "Sea-Marshals", zweitens ist das Einführen von Waffen in den meisten Häfen der Welt rechtswidrig und mit empfindlichen Strafsanktionen behaftet, hier müsste mit vielen Küstenländern über Ausnahmen verhandelt werden.
Die Bewaffnung von Schiffsmannschaften ist problematisch, weil das notwendige Training für eine effektive Abwehr im normalen Schiffsbetrieb nicht gewährleistet werden kann. Der Einsatz von "Sea-Marshals" analog zu den "Sky-Marshals" mancher Fluglinien ist nur bedingt erfolgversprechend, weil die Verteidigung zumindest eines großen Schiffes durch wenige Personen kaum effektiv gestaltet werden kann. Beide Varianten werfen auch die Frage auf nach den Eskalationsgefahren, danach, wer den "Sea-Marshal" stellen darf oder muss - Flaggenstaat des Schiffes, Reeder ? - sowie nach den Kosten. Schließlich müsste dann auch über Ausnahmen für das in den Hoheitsgewässern und Häfen vieler Staaten geltende Verbot des Mitführens von Schusswaffen verhandelt werden.
Quelle : Piraterie und Terror auf See
Die Bewaffnung von Schiffsmannschaften ist problematisch, weil das notwendige Training für eine effektive Abwehr im normalen Schiffsbetrieb nicht gewährleistet werden kann. Der Einsatz von "Sea-Marshals" analog zu den "Sky-Marshals" mancher Fluglinien ist nur bedingt erfolgversprechend, weil die Verteidigung zumindest eines großen Schiffes durch wenige Personen kaum effektiv gestaltet werden kann. Beide Varianten werfen auch die Frage auf nach den Eskalationsgefahren, danach, wer den "Sea-Marshal" stellen darf oder muss - Flaggenstaat des Schiffes, Reeder ? - sowie nach den Kosten. Schließlich müsste dann auch über Ausnahmen für das in den Hoheitsgewässern und Häfen vieler Staaten geltende Verbot des Mitführens von Schusswaffen verhandelt werden.
Quelle : Piraterie und Terror auf See
Deutsche Gesellschaft für Schifffahrts-und Marinegeschichte e.V. ; FB Handelsschifffahrt
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
In diesem Thread sind Waffen an Bord pfui,
im anderen Thread denkst Du über die Wiedereinführung der Todesstrafe nach - was denn nun?
im anderen Thread denkst Du über die Wiedereinführung der Todesstrafe nach - was denn nun?
