Sicherung vor Piraten
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
@Alexander
rauspauken wird ihn aus Deutschland niemand - allerdings ist das Schiff noch weit von der Küste Somalias weg - da kann noch viel passieren
Jetzt haben die Piraten erstmal ein neues Mutterschiff mit schönen Kränen. Da Herr S. ja schon einmal gezahlt hat, stand an der Bordwand
ja auch in großen Letter "Millions of Dollars here!", jetzt wird er wieder zahlen. Leid tut es mir nur um die Besatzung....
@Hoss
Ändern können wir hier im Forum sicher nichts - aber es ist schön darüber zu schreiben - ich kenne auch 2 MdB's, die hier unerkannt mitlesen,
vielleicht hat das doch einen kleinen Einfluss
rauspauken wird ihn aus Deutschland niemand - allerdings ist das Schiff noch weit von der Küste Somalias weg - da kann noch viel passieren
Jetzt haben die Piraten erstmal ein neues Mutterschiff mit schönen Kränen. Da Herr S. ja schon einmal gezahlt hat, stand an der Bordwand
ja auch in großen Letter "Millions of Dollars here!", jetzt wird er wieder zahlen. Leid tut es mir nur um die Besatzung....
@Hoss
Ändern können wir hier im Forum sicher nichts - aber es ist schön darüber zu schreiben - ich kenne auch 2 MdB's, die hier unerkannt mitlesen,
vielleicht hat das doch einen kleinen Einfluss
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Hoss50
Re: Sicherung vor Piraten
Moin
Freud mich, das hier unerkannt (heimlich) mit gelesen wird. Das Internet ist ja dafür offen.
Wie immer in der Geschichte Deutschland.
Das kennen wir doch von irgend wo her ???
der Vogtländer
Freud mich, das hier unerkannt (heimlich) mit gelesen wird. Das Internet ist ja dafür offen.
Wie immer in der Geschichte Deutschland.
Das kennen wir doch von irgend wo her ???
der Vogtländer
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Alexander
- Mitglied
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- Registriert: Fr 11. Jan 2008, 13:59
Re: Sicherung vor Piraten
[quote="ArneKielDa Herr S. ja schon einmal gezahlt hat, stand an der Bordwand
ja auch in großen Letter "Millions of Dollars here!", jetzt wird er wieder zahlen. Leid tut es mir nur um die Besatzung....
[/quote]
Den zweiten Satz unterschreib ich sofort, auch wenn mir hier mehr als einmal unterstellt worden ist, mir wären die Crew-Members egal...
Und zum ersten Satz: Wie ich ja schon geschrieben hat: Wer einmal rasch und viel bezahlt hat, der darf sich leider nicht wundern, wenn seine Schiffe immer wieder Opfer werden (und wenn sie dann noch so leicht erkennbar sind - vermutlich weiß auch jeder nicht des Lesens mächtige Pirat inzwischen, wie der Schriftzug "Beluga Projekts" aussieht... ).
ja auch in großen Letter "Millions of Dollars here!", jetzt wird er wieder zahlen. Leid tut es mir nur um die Besatzung....
[/quote]
Den zweiten Satz unterschreib ich sofort, auch wenn mir hier mehr als einmal unterstellt worden ist, mir wären die Crew-Members egal...
Und zum ersten Satz: Wie ich ja schon geschrieben hat: Wer einmal rasch und viel bezahlt hat, der darf sich leider nicht wundern, wenn seine Schiffe immer wieder Opfer werden (und wenn sie dann noch so leicht erkennbar sind - vermutlich weiß auch jeder nicht des Lesens mächtige Pirat inzwischen, wie der Schriftzug "Beluga Projekts" aussieht... ).
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
Moin
die schwedische Reederei STENA Bulk A/S setzt ab sofort bewaffnete private Sicherheitskräfte an Bord ihrer Schiffe ein
Maritime Danmark http://www.maritimedanmark.dk/?Id=9923
Google:
die schwedische Reederei STENA Bulk A/S setzt ab sofort bewaffnete private Sicherheitskräfte an Bord ihrer Schiffe ein
Maritime Danmark http://www.maritimedanmark.dk/?Id=9923
Google:
Die große schwedische Unternehmen Stena Bulk hat beschlossen, mit bewaffneten Wachen zu segeln. Die Entscheidung wurde in Anbetracht der wachsenden Zahl der Piratenüberfälle vor Somalia genommen, und nach, dass zwei der Unternehmens Schiffe haben die Opfer von Piratenüberfällen wurden
"Wir hat keine Angst vor Entführern oder Erpressung von anderen", sagt Ulf Ryder, CEO der Stena Bulk, der Zeitung "Dagens Industri.
Laut Ulf Ryder, zwei von der Firma Schiffe litt Piratenangriffe, aber beide Male scheiterte russischen Kriegsschiffe, um Piraten zu verjagen von Hubschraubern.
Die Zeitung gibt Ryder drückte seine Enttäuschung darüber, dass die Weltgemeinschaft nicht ausreichend gegen die Situation behandelt werden. Er weist darauf hin, dass die Piraten bedrohte Gewässer jährlich ca. 40.000 Schiffen Schiffe.
"Es droht der industriellen Welt, wenn die Gewässer geschlossen. Es ist bedauerlich, dass die UNO oder die NATO nicht handeln. Sie legen Geld in Schweden Afghanistan, aber sie nicht schützen können unsere Boote ", sagt Ulf Ryder gegenüber der Zeitung.
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
Moin,
Bremer Reederei will Militärhilfe nach Piratenüberfall
25. January 2011 (0)
Die Bremer Reederei Beluga fordert nach der Entführung eines deutschen Schiffes durch somalische Piraten militärische Unterstützung. Bereits am Sonntag hätte die Besatzung einen Notruf abgesetzt, nachdem das Schiff gekapert wurde, teilte die Reederei mit. Bislang habe der Frachter allerdings keinerlei Unterstützung erhalten, auch nicht von der europäischen Anti-Piraten-Mission Atalanta.
Indes steuere das Schiff die somalische Küste an, hieß es weiter. Die “Beluga Nomination” mit zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord wurde am vergangenen Samstag rund 800 Seemeilen nördlich der Seychellen von Piraten angegriffen und gekapert.
Diese Meldung aus Bremen wurde am 25.01.2011 um 16:55 Uhr mit den Stichworten DEU, Schifffahrt, Terrorismus übertragen.
http://www.online-presseportal.com/news ... all-14875/
Bremer Reederei will Militärhilfe nach Piratenüberfall
25. January 2011 (0)
Die Bremer Reederei Beluga fordert nach der Entführung eines deutschen Schiffes durch somalische Piraten militärische Unterstützung. Bereits am Sonntag hätte die Besatzung einen Notruf abgesetzt, nachdem das Schiff gekapert wurde, teilte die Reederei mit. Bislang habe der Frachter allerdings keinerlei Unterstützung erhalten, auch nicht von der europäischen Anti-Piraten-Mission Atalanta.
Indes steuere das Schiff die somalische Küste an, hieß es weiter. Die “Beluga Nomination” mit zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord wurde am vergangenen Samstag rund 800 Seemeilen nördlich der Seychellen von Piraten angegriffen und gekapert.
Diese Meldung aus Bremen wurde am 25.01.2011 um 16:55 Uhr mit den Stichworten DEU, Schifffahrt, Terrorismus übertragen.
http://www.online-presseportal.com/news ... all-14875/
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
ArneKiel hat geschrieben:Moin,
Bremer Reederei will Militärhilfe nach Piratenüberfall
25. January 2011 (0)
Die Bremer Reederei Beluga fordert nach der Entführung eines deutschen Schiffes durch somalische Piraten militärische Unterstützung. Bereits am Sonntag hätte die Besatzung einen Notruf abgesetzt, nachdem das Schiff gekapert wurde, teilte die Reederei mit. Bislang habe der Frachter allerdings keinerlei Unterstützung erhalten, auch nicht von der europäischen Anti-Piraten-Mission Atalanta.
Indes steuere das Schiff die somalische Küste an, hieß es weiter. Die “Beluga Nomination” mit zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord wurde am vergangenen Samstag rund 800 Seemeilen nördlich der Seychellen von Piraten angegriffen und gekapert.
Diese Meldung aus Bremen wurde am 25.01.2011 um 16:55 Uhr mit den Stichworten DEU, Schifffahrt, Terrorismus übertragen.
http://www.online-presseportal.com/news ... all-14875/
..genau das war abzusehen. Stolberg flaggt aus und ruft in Notsituation nach dem deutschen Staat. Da muss sich grundlegend etwas ändern.
Deutsche Gesellschaft für Schifffahrts-und Marinegeschichte e.V. ; FB Handelsschifffahrt
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Dann soll sich Niels Stolberg deshalb zunächst mal an die zuständigen Behörden des Staates, in dem die "Beluga Nomination" registriert ist und unter deren Gesetzgebung sie fällt, wenden. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Polizei und das Militär von Antiga und Barbuda in der Lage sind, ihm adäquat zu helfen...M Sicherheit hat geschrieben: ich bin an dieser Stelle schon der Meinung, dass auch Beluga Sicherheit dringend benötigt.
Man verzeihe mir meinen Sarkasmus, aber mir platzt echt die Hutschnur: zuerst wird, um Kosten zu sparen, ausgeflaggt, und wenn es dann Probleme gibt, darf irgendwann der "Deutsche Michel" herhalten. Wie schon mal gesagt: ich bin der Meinung, daß Hilfe des deutschen Staates zunächst einmal nur dann gewährt werden darf, wenn es sich um ein deutsches Schiff, d.h. ein in Deutschland registriertes, handelt. Vielleicht könnte dies dazu beitragen, wieder große Teile der Flotte deutscher Reeder einzuflaggen...
Aber mal was anderes: Würdest Du denn überhaupt Aufträge für Schiffe, die unter nicht-deutscher Flagge (wie im aktuellen Fall Antiga und Barbuda) fahren, annehmen? Wenn ja, unter welchen rechtlichen Normen (also die von Deutschland oder die von Antiua-Barbuda) würdest Du sie durchführen?
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
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Hoss50
Re: Sicherung vor Piraten
Guten Morgen
Es wurde hier ausführlich über "Flagge" geschrieben.
> vergleichen wir es mal mit dem deutscher Krankenkassengesetz .
Wer keine Beiträge dazu steuert bekommt auch keine ärztliche Hilfe, es sei er bezahlt selbst < !!
Da sind die Politiker sich einig
roland
Es wurde hier ausführlich über "Flagge" geschrieben.
> vergleichen wir es mal mit dem deutscher Krankenkassengesetz .
Wer keine Beiträge dazu steuert bekommt auch keine ärztliche Hilfe, es sei er bezahlt selbst < !!
Da sind die Politiker sich einig
roland
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
Moin, das (die Flagge) spielt offenbar überhaupt keine Rolle....Alexander hat geschrieben:Dann soll sich Niels Stolberg deshalb zunächst mal an die zuständigen Behörden des Staates, in dem die "Beluga Nomination" registriert ist und unter deren Gesetzgebung sie fällt, wenden. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Polizei und das Militär von Antiga und Barbuda in der Lage sind, ihm adäquat zu helfen...M Sicherheit hat geschrieben: ich bin an dieser Stelle schon der Meinung, dass auch Beluga Sicherheit dringend benötigt.
Man verzeihe mir meinen Sarkasmus, aber mir platzt echt die Hutschnur: zuerst wird, um Kosten zu sparen, ausgeflaggt, und wenn es dann Probleme gibt, darf irgendwann der "Deutsche Michel" herhalten. Wie schon mal gesagt: ich bin der Meinung, daß Hilfe des deutschen Staates zunächst einmal nur dann gewährt werden darf, wenn es sich um ein deutsches Schiff, d.h. ein in Deutschland registriertes, handelt. Vielleicht könnte dies dazu beitragen, wieder große Teile der Flotte deutscher Reeder einzuflaggen...
Aber mal was anderes: Würdest Du denn überhaupt Aufträge für Schiffe, die unter nicht-deutscher Flagge (wie im aktuellen Fall Antiga und Barbuda) fahren, annehmen? Wenn ja, unter welchen rechtlichen Normen (also die von Deutschland oder die von Antiua-Barbuda) würdest Du sie durchführen?
Aus der PM (nach der Freilassung der Beluga Fortune am 26.10.2010) der Reederei: http://www.beluga-group.com/de/#Aktuelles-Aktuelles
Die Antigua-Barbuda-Flagge spielt in der realen Welt keine Rolle, sonst hätte die Bundeswehr den Einsatz nicht koordiniert....Niels Stolberg, Geschäftsführender Gesellschafter der Beluga Shipping GmbH, zeigt sich heilfroh über das schnelle Ende der bedrohlichen Kaperung: „Unsere Kollegen an Bord haben den Überfall glimpflich überstanden und sind mit dem Schrecken davon gekommen. Wir haben die Situation sehr schnell lösen können, was uns alle bei Beluga sehr freut. Unser auch finanziell hoher Aufwand, den Seeleuten größtmögliche Sicherheit an Bord zu gewährleisten sowie das permanente Üben von Stresssituationen und das Einstudieren vom wohlüberlegten Verhalten bei Piratenangriffen, was wir seit Jahren immer wieder in Seminaren und Workshops trainieren, haben sich vollends gelohnt. Die Besatzung des MS „Beluga Fortune“ hat sehr besonnen und in exakter Kenntnis der erforderlichen Schritte die Safety-Checkliste abgearbeitet: Sie haben den Angriff per Notruf gemeldet, sich in dem von uns eigens hierfür eingerichteten Sicherheitsraum verschanzt, die Hauptmaschine abgeschaltet, die Brennstoffzufuhr unterbrochen, die Brücke lahm gelegt und über Funk das vor Ort kreisende Aufklärungsflugzeug der Militäreinheiten informiert – so waren die Piraten nicht in der Lage, das Schiff in ihre Gewalt zu bringen und die Seeleute als ‚Faustpfand‘ für eine hohe Lösegeldforderung zu missbrauchen. Wir sind sehr stolz auf unser Team an Bord und sehen uns in unserer Strategie bestätigt, dass Investitionen in die Sicherheit nichts anderes als sehr gut angelegte Gelder sind.“
Am Sonntag, 24. Oktober 2010, war im Beluga-Stammsitz in Bremen um 07:08 Uhr MESZ der Notruf vom MS „Beluga Fortune“ eingetroffen. Dieser Notruf verkündete den unmittelbar bevorstehenden Piratenangriff. Sofort setzte sich die aktivierte Beluga Task Force zusammen, um die weiteren Schritte an Land zu koordinieren. Das Landeskriminalamt, das Bundeskriminalamt und das Auswärtige Amt wurden involviert, die Familien der deutschen, russischen und philippinischen Besatzungsmitglieder vom Direktor der Abteilung Human Resources Sea informiert. Das alarmierte Einsatzführungskommando der Bundeswehr koordinierte mit den internationalen Streitkräften der Anti-Piraten-Mission „Operation Atalanta“ vor Ort den Einsatz der Kriegsschiffe und des Aufklärungsflugzeuges. Niels Stolberg: „Alle involvierten Kräfte haben sehr zielgerichtet agiert und in Kombination mit dem hervorragenden Verhalten unserer Kollegen an Bord dieses rasche und gute Ende der Kaperung ermöglicht. Langfristig muss insbesondere politisch verstärkt dafür Sorge getragen werden, dass die kriminellen Piraten in ihren Hochburgen keinen Nährboden mehr finden.“
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Alexander
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- Registriert: Fr 11. Jan 2008, 13:59
Re: Sicherung vor Piraten
Bin ich denn der Einzige, den das ankotzt? Zuerst spart ein Herr Stolberg massig Geld, indem er ausflaggt (im Klartext: er entzieht, wenn auch völlig legal, der deutschen Volkswirtschaft Geld - und das sicher nicht nur bei einem Schiff), aber dann darf der "Deutsche Michel" zahlen, wenn eins seiner Schiffe in die Bredoulle gerät. Klar, entspricht der beliebten Vorgehensweise in der Wirtschaft: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.ArneKiel hat geschrieben:Die Antigua-Barbuda-Flagge spielt in der realen Welt keine Rolle, sonst hätte die Bundeswehr den Einsatz nicht koordiniert....
Wobei: Unter welcher Flagge fuhr denn die "Beluga Fortune"? Geht aus dem zitierten Artikel nicht hervor (oder hab ich das überlesen?).
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
