Zwischen der Schiffahrt der UdSSR und der DDR bestehen besonders enge Beziehungen. Die Grundlage dafür bildet die herzliche Freundschaft, die beide Länder miteinander verbindet. Für den VEB Deutsche Seereederei Rostock wurde sie vom ersten Tage seines Bestehens an fühlbar. So konnte die "Vorwärts" mit Hilfe und Unterstützung der sowjetischen Freunde in Dienst gestellt werden, und ihre erste Reise führte in die Sowjetunion. Später wurden Schiffe auf DDR-Werften aus sowjetischem Stahl gebaut. Die Gemeinsamkeit der politischen Interessen der beiden sozialistischen Partner führte in den folgenden Jahren zu echten Freundschaftsbeziehungen, die sich in gegenseitigen Erfahrungsaustauschen, Treffen und schließlich in Freundschaftsverträgen des VEB Deutsche Seereederei mit sowjetischen Reedereien äußerten. So haben die Besatzungen des Holzfrachters der DDR
MS "Hellerau" und MS "Suchunaless" von der Nordmeerreederei Archangelsk ebenso wie die Besatzungen vieler Schiffe der DDR und der UdSSR, einen Freundschaftsvertrag abgeschlossen. Sie tauschen regelmäßig Erfahrungen aus und treffen sich in gemütlicher Familien- oder Kollegenrunde. Immer
mehr feste Freundschaftsbande werden dabei geknüpft, zwischen Seeleuten und Schiffsbesatzungen, aber auch mit Betrieben und Schulen.
Das Besatzungskollektiv des MS "Karlshorst" vermittelte zum Beispiel die Verbindung zwischen dem Sägewerk in Archangelsk und in Grevesmühlen. Es wurde als erste Schiffsbesatzung mit der goldenen Ehrennadel der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft ausgezeichnet. In jüngster Zeit werden auch die Wirtschaftspläne der DDR und der UdSSR aufeinander abgestimmt, um die Aufgaben, die beiden Staaten in der sozialistischen Staatengemeinschaft erwachsen, besser lösen zu können. Wenn heute allein auf dem Seewege jährlich fünf Millionen Tonnen Güter aller Art, vor allem Rohstoffe, Lebensmittel und Industriewaren, transportiert werden, so sollen es im Jahre 1975 sieben Millionen Tonnen Güter sein, die Handelsschiffe der
UdSSR und der DDR nach koordinierten Verträgen gemeinsam befördern. In deutsch-sowjetischer Zusammenarbeit wurden bedeutende Frachtmärkte erforscht und kürzere Umschlagzeiten erreicht. Die Entladezeiten von Holz zum Beispiel sanken fast um zwei Drittel, seit es in den sowjetischen Häfen paketiert verladen wird.
Diese "Schönmalerei" der DDR stammt nicht von mir
Heini

Etwas Geschichtliches so nebenbei!
Gründung
Die DSF ging am 2. Juli 1949 aus der am 30. Juni 1947 gegründeten Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion hervor und war nach der Einheitsgewerkschaft FDGB die zweitgrößte Massenorganisation der DDR mit rund 6 Millionen Mitgliedern (1985). Als zahlenmäßig und politisch bedeutendste Freundschaftsgesellschaft war sie Mitglied in der Liga für Völkerfreundschaft der DDR.
Sektionen in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin [Bearbeiten]

* Auch in der Bundesrepublik Deutschland kam es im September 1950 in Homberg auf dem konstituierenden 1. Kongress zur Gründung einer westdeutschen Organisation. Sie wurde erst in einzelnen Bundesländern verboten.
*In West-Berlin war die DSF als Deutsch-Sowjetische Freundschaftsgesellschaft bis 1990 ein Verein auf der Basis des alliierten Rechts. Sie betrieb bis zu ihrer teilweisen Eingliederung in die 1990 entstandene gesamtdeutsche DSF die Majakowski-Galerie am Kurfürstendamm.























