Sicherung vor Piraten

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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

ArneKiel hat geschrieben:Wer sind denn jetzt wieder die Unbeteiligten ??

Blackwater ist Vergangenheit, bisher gab es keinerlei Berichte über amoklaufende Rambos...
Blackwater ist Vergangenheit? Ja, die Firma heißt jetzt anders, stimmt. Aber ansonsten? Glaubst Du, daß solche Vorfälle bei anderen Sicherheitsfirmen nicht vorkommen können? Das ist in meinen Augen blauäugig.
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

M Sicherheit hat geschrieben:Die Jungs die dort am Hindukusch Tag und nacht deine freie Meinungsäusserung verteitigen.
Sorry, Patrich, auch wenn es jetzt sehr Off Topic wird, aber vielleicht schaffst Du ja das, was viele hochrangige Politiker jedweder Couleur bisher nicht geschafft haben, nämlich klar zu erklären, was das Ziel des deutschen Afghanistaneinsatzes ist - oder, um einen ehemaligen Verteidigungsminister zu zitieren, warum "Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt wird". Das dürfte nicht nur mich interessieren, sondern, wenn man den diversen Umfragen glaubt, insgesamt die Mehrheit aller Deutschen.

Wenn Du darauf eine überzeugende, glaubwürdige Antwort hinkriegst, hast Du meinen Respekt verdient. Und dann, wenn Du das geschafft hast, möchte ich Dich bitten, nach Afghanistan zu fahren und diese Antwort auch einen nicht unwesentlichen Teil Deiner Ex-Kameraden in Kabul, Kunduz, Mazar-I-Sharif, etc. zu vermitteln. Denn auch dort wird die Frage nach dem Sinn und Ziel des Einsatzes gestellt. Und nein, das ist keine Phantasie meinerseits, sondern das Ergebnis von vielen Gesprächen mit Freunden, die dort unten im Einsatz waren...
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
ArneKiel

Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von ArneKiel »

Alexander hat geschrieben:
ArneKiel hat geschrieben:Wer sind denn jetzt wieder die Unbeteiligten ??

Blackwater ist Vergangenheit, bisher gab es keinerlei Berichte über amoklaufende Rambos...
Blackwater ist Vergangenheit? Ja, die Firma heißt jetzt anders, stimmt. Aber ansonsten? Glaubst Du, daß solche Vorfälle bei anderen Sicherheitsfirmen nicht vorkommen können? Das ist in meinen Augen blauäugig.
Solche Vorfälle können überall vorkommen, sicher. Bei der Deutschen Polizei, bei der Bundeswehr, überall, deshalb verbieten wir die aber auch nicht...
Schwarze Schafe gibt es, klar aber alles pauschal zu verdammen, das kann es dann auch nicht sein!
ArneKiel

Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von ArneKiel »

Alexander hat geschrieben:
M Sicherheit hat geschrieben:Die Jungs die dort am Hindukusch Tag und nacht deine freie Meinungsäusserung verteitigen.
Sorry, Patrich, auch wenn es jetzt sehr Off Topic wird, aber vielleicht schaffst Du ja das, was viele hochrangige Politiker jedweder Couleur bisher nicht geschafft haben, nämlich klar zu erklären, was das Ziel des deutschen Afghanistaneinsatzes ist - oder, um einen ehemaligen Verteidigungsminister zu zitieren, warum "Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt wird". Das dürfte nicht nur mich interessieren, sondern, wenn man den diversen Umfragen glaubt, insgesamt die Mehrheit aller Deutschen.

Wenn Du darauf eine überzeugende, glaubwürdige Antwort hinkriegst, hast Du meinen Respekt verdient. Und dann, wenn Du das geschafft hast, möchte ich Dich bitten, nach Afghanistan zu fahren und diese Antwort auch einen nicht unwesentlichen Teil Deiner Ex-Kameraden in Kabul, Kunduz, Mazar-I-Sharif, etc. zu vermitteln. Denn auch dort wird die Frage nach dem Sinn und Ziel des Einsatzes gestellt. Und nein, das ist keine Phantasie meinerseits, sondern das Ergebnis von vielen Gesprächen mit Freunden, die dort unten im Einsatz waren...
Klärt das doch bitte per PN und nicht hier - in Afghanistan gibt es keine Piraten....
Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

M Sicherheit hat geschrieben: Ja so is das in der Sicherheit. Hoheitlich und privat. Millionnenmal richtig gemacht und einmal zweifelhaft.Hängen bleibt dein Stammtisch- oder Bildzeitungswissen.
Es ist leicht, Argumenten, die einem nicht in den Kram passen, als "Stammtisch- oder Bildzeitungswissen" zu bezeichnen. Und man kann das, was sich z.B. die Blackwater-Truppen im Irak geleistet haben, auch kleinrredenm, indem man es als "einmal zweifelhaft" bezeichnet und dabei ignoriert, daß das dort durchaus System hatte und das es ähnliche Vorfälle mit ähnlichen Firmen schon früher gab und leider wohl auch immer geben wird.

Aber vielleicht kannst Du mir die Angst, daß sich so etwas wiederholt, ja dadurch nehmen, daß Du mir erklärst, wie Du bei Deinen Leuten verhindern willst, daß es so kommt.
M Sicherheit hat geschrieben: Warum glaubst du dass solche Vorfälle bei Sicherheitsfirmen häufiger als bei Hoheitsträgern vorkommen.
Glaub ich das denn? Oder interpretierst Du da einfach was zusammen? ;-) Ja, so etwas kann auch bei der Bundeswehr oder so vorkommen. Aber dort glaube ich aufgrund der öffentlichen Kontrolle durch Parlament, etc. eher daran, daß alles getan wird, um dies zu verhindern - und daß man ehrlich aufklärt, wenn es doch dazu gekommen ist.

Du sagst ja immer, daß für Deine Firma deutschen Recht gilt, egal, wo ihr operiert. Aber in der Praxis wäre es für eine deutsche Firma, deren Leute im Ausland massiv Sch.... bauen, eher möglich, dies dort zu vertuschen, wie für die BW.
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Fischländer
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Fischländer »

Moin,
@ Arne und Partick: Ja, ich gebe euch recht mit den Abwehrmaßnahmen. Man kann auch alle Türen verschweißen, das Problem und die empfindlichste Stelle ist die Brücke.
Stacheldraht schneiden die Burschen durch. Eine permanente Schutzwand aus Wasser oder heißen Wasserdampf sind technisch zu aufwendig.
Bleibt der Schutz durch Sicherungsteams.
Alexander hat geschrieben:
Die Gefahr der Gefährdung Unbeteiligter hast Du ebenfalls vergessen.

Alexander, das Problem haben wir geklärt. Wenn das Schiff angegriffen wird, dann wird sich gewehrt. Somit kann man keine Unschuldigen töten.
freundliche Grüße
Meine Fotos sind durch ein Copyright urheberrechtlich geschützt.
Torben K.

Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Torben K. »

@Alexander:
bevor ich mit weiterdiskutiere:
@Alexander: hatte dir auch mal ne Frage gestellt: wie würdest du dich anstelle der Besatzung fühlen, wenn du am Horn schipperst und dann attackiert wirst?
Entweder gibst du eine vernünftige Antwort auf die Frage von dir oder gar nichts.
Ich sage dir aber mal, was ich denke: ich wäre dankbar für ein paar Leute, die damit umzugehen wissen. Wenn es denn nicht die Marine ist, warum nicht privater Schutz. Und jeder der behauptet, dass er aus Mitleid sich fertigmachen lassen will evtl. in einem Maße, was er sich nicht in seinen kühnsten Träumen ausmalt, der ist schlicht und einfach bescheuert wie eine Bürste.
Also?
Horstl
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Horstl »

Alexander hat geschrieben:
Die Gefahr der Gefährdung Unbeteiligter hast Du ebenfalls vergessen.
Es gibt dort keine unbeteiligten !

Jedem ehrlichen Fischer müsste doch inzwischen klar sein das es in der nähe von Handelsschiffen gefährlich werden (könnte) denn die ehrlichen Fischerboote sind oft von gleicher Bauart wie die Piratenskiffs, ergo ?
frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

Deutsche Gesellschaft für Schifffahrts-und Marinegeschichte e.V. ; FB Handelsschifffahrt
Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

M Sicherheit hat geschrieben:OT:

Hast du je ein angeschossenes Mädchen im Arm gehabt, für das du durch nen Kugelhagel gelaufen bist und nur durch deine Wendigkeit und deine Schutzweste überlebt hast?
Hast du je in die glücklichen Augen geblickt, die zum ersten Mal die Erfahrung machen, dass der Mensch der dahinter steht was wert ist?
Kannst du dir vorstellen, dass ich jederzeit und ohne zu überlegen meinen Sohn zum Halbwaisen und meine Frau zur Witwe machen würde um dieses befriedigende Sicherheitsgefühl noch einmal vermitteln zu können? Ich lebe meinen Beruf sehr intensiv.
Hallo, Patrick,

DAS sind Erlebnisse, die ich nachvollziehen kann, aber sie sind keine Antwort auf die Frage, warum "am Hindukusch die deutsche Freiheit verteidigt wird" bzw. auf Deinen Hinweis "Die Jungs die dort am Hindukusch Tag und nacht deine freie Meinungsäusserung verteitigen." Die Hilfe für Afghanistan ist sicher ehrenwert, aber die Bundeswehr ist eben, wie die Politiker immer wieder sagen, nicht primär deshalb dort. Insofern hilft mir diese sehr persönliche Antwort nicht weiter...

Nicht daß Du mich falsch verstehst: Ich habe Respekt vor dem, was Du da getan hast - sowohl Respekt persönlicher Art als auch solchen professioneller Art, denn auch wenn meine Aufgabe bei einer HiOrg eine gänzlich andere ist, kenne ich das Gefühl sehr gut, welches dann kommt, wenn man einem Menschen das Leben gerettet hat.
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