Sicherung vor Piraten

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Garsvik
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Garsvik »

Erik Prince, Gründer der Firma Blackwater, ist bereits für Somalia tätig. Vom Land aus, mit Erlaubnis der einzig vorhandenen Regierung, mit viel Geld und Kriegswaffen.

Er geht die Sache richtig an - mit Einheimischen - 1000-2000 Mann, die sich um die Häfen kümmern sollen - da gilt dann vermutlich somalisches Recht (rette sich, wer kann - oder so) - und die Finanzies sind arabische Länder, keine knickerigen Versicherungen oder Reeder
in deutsch:
http://www.20min.ch/news/dossier/piraten/story/29905582
in englisch:
http://www.theaustralian.com.au/news/wo ... 5992837897

Garsvik
ArneKiel

Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von ArneKiel »

Garsvik hat geschrieben:Erik Prince, Gründer der Firma Blackwater, ist bereits für Somalia tätig. Vom Land aus, mit Erlaubnis der einzig vorhandenen Regierung, mit viel Geld und Kriegswaffen.

Er geht die Sache richtig an - mit Einheimischen - 1000-2000 Mann, die sich um die Häfen kümmern sollen - da gilt dann vermutlich somalisches Recht (rette sich, wer kann - oder so) - und die Finanzies sind arabische Länder, keine knickerigen Versicherungen oder Reeder
in deutsch:
http://www.20min.ch/news/dossier/piraten/story/29905582
in englisch:
http://www.theaustralian.com.au/news/wo ... 5992837897

Garsvik
Moin,

er tut dies auch mit Unterstützung seitens der US-Regierung. Von wegen es wird nichts getan.... - Nur das Ganze dauert eben.
frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

Also die Piraterie ist ja nix Neues. Auch das vor der afrikanischen Küste Schiffe überfallen werden. Nur in letzter Zeit sind eben vermehrt Schiffe deutscher Reedereien betroffen gewesen - und man ist aufgewacht :o . Und jetzt tut die Politik so, als käme sie vom Mond..... Was, unsere Schiffe werden überfallen und die Seeleute bedroht. Die müssen wir jetzt schützen. Kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Man hätte sich also in der Politik schon viel eher um dieses Thema kümmern sollen. So, wie es jetzt gerade getan wird.
Deutsche Gesellschaft für Schifffahrts-und Marinegeschichte e.V. ; FB Handelsschifffahrt
Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

M Sicherheit hat geschrieben: wo nimmst du nur immer derartige Gedanken her. Wie begründest du dein Erachten, dass wir das nicht verhindern können. Wenn der mich treffen kann, kann ich ihn ja wohl auch treffen oder? Mein Untergrund ist in aller Regel etwas erhöht zum Ziel und wohl auch estwas fester. Boote mit ner "Granate" versenken? Haben wir uns eben noch über
Kennst Du eigentlich das Wort "Ironie"? :mrgreen:

Aber zurück zum gezielten Aussschalten des Mannes mit der RPG: Wenn ich die Situation eines Deiner Scharfschützen auf einem Schiff mit der eines Piraten mit einem RPG auf einem Skiff vergleiche und ich müßte wetten abschließen, wer sein Ziel trifft, würde ich auf den Mann mit dem RPG wetten. Warum? Weil er ein wesentlich größeres Ziel hat, nämlich z.B. die Brücke, während Dein Scharfschütze das deutlich kleinere Ziel, eben den Mann mit dem RPG hat. Rechne dann noch die schwankende Startplattform wie auch das schwankende Ziel dazu und sag mir dann, wie selbst ein erfahrener Scharfschütze hier noch einen präzisen Schuß hinbekommen soll? Das Schiff und sogar die Brücke (immer noch deutlich größer als eine einzelne Person) ist da m.E. deutlich leichter zu treffen.
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

Garsvik hat geschrieben:Erik Prince, Gründer der Firma Blackwater, ist bereits für Somalia tätig. Vom Land aus, mit Erlaubnis der einzig vorhandenen Regierung, mit viel Geld und Kriegswaffen.

Er geht die Sache richtig an - mit Einheimischen - 1000-2000 Mann, die sich um die Häfen kümmern sollen - da gilt dann vermutlich somalisches Recht (rette sich, wer kann - oder so) - und die Finanzies sind arabische Länder, keine knickerigen Versicherungen oder Reeder
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http://www.20min.ch/news/dossier/piraten/story/29905582
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http://www.theaustralian.com.au/news/wo ... 5992837897

Garsvik
Er geht die Sache also richtig an. So richtig wie im Irak, wo Blackwater-Leute mehr als einmal keinen Unterschied zwischen Gut und Böse gemacht haben? Und wo sie als "Subunternehmer" für die CIA auch fleißig gefoltert haben? Wenn ich mir vorstelle, daß solche Leute dort unten aktiv werden sollen, dann fühle ich mich darin bestätigt, solch private Sicherheitsunternehmen abzulehnen (wobei ich durchaus glaube und hoffe, daß z.B. Patricks Methoden sich deutlich von denen von Blackwater abheben).
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

Torben K. hat geschrieben:Das hat es für mich auch, das menschliche Leben. Aber die Piraten setzen es doch selber auf Spiel. Hin und wieder gibt es halt auch Entscheidungen zu treffen. Soll eine Schiffsbesatzung sterben, nur weil sie ihren Job machen? Ich denke das ist auch nicht zuvertreten oder. Haben die kein Recht sich zur Wehr zu setzen? Vergiß nicht mit welcher Brutalität die Burschen vorgehen.
Ich sage nichts dagegen, wenn sich die Besatzungen zur Wehr setzen. Aber mit welchen Mitteln? Schußwaffen, egal von wem bedient, können doch, wenn überhaupt, nur die allerletzte Lösung sein. Dann sollte man erst mal über andere Methoden (passive Schutzeinrichtungen wie die schon etablierten Schutzräume, nicht letale Waffen, etc.) nachdenken, allein schon, um eine Eskalation der Gewalt zu verhindern. Ich prophezeie, daß der Einsatz bewaffneter Sicherheitsleute auf Schiffen zu einer höheren Anzahl von Besatzungsmitglieder führen wird. Wenn solche Sicherheitsleute auf einzelnen Schiffen mitfahren (auf allen werden sie wohl nie sein), dann müssen die Piraten immer davon ausgehen, solche an Bord der zu kapernden Schiffe vorzufinden, also werden sie den Finger sehr locker am Abzug haben. Und schon wird ein Crewmitglied, das zur falschen Zeit am falschen Ort eine falsche Bewegung macht, abgeknallt...
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
Henri
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Henri »

Reizgas...aha wie reizend :mrgreen: ah watn Brüller. Aber nun mal im Ernst.

Euch (eigentlich meine ich nur Alexander) ist aber schon klar das wir hier von einem fahrenden Objekt sprechen?? Das sich mit irgendwas zwischen 20-30km/h vorwärts bewegt. Was willste denn da für Reizgas Wolken raushauen?? Dazu kommt noch das sowieso alles durch die verwirbelungen hochgerissen wird was an der Bordwand ist.

Außerdem könnte der Pirat dadurch die Kontrolle über sein Boot verlieren gegen die Bordwand prallen, sinken und dabei umkommen!!! Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren!!! :lol: Na lassen wir das.

Zum Schluss muss ich Alexander mal loben. Denn eine Installation von einem aufgemotzen Polizeiwasserwerfer finde ich, ist eine richtig gute Idee. Was hat so ein Teil für eine Reichweite?? Um zu verhindern das die Piraten an Bord kommen sollte es ja reichen. Könntet ihr den Gedanken nicht einfach weiterverfolgen, anstatt hier eine zwar amüsante aber doch etwas lächerliche Debatte über das olle Reizgas zu führen??
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

Henri hat geschrieben:
Euch (eigentlich meine ich nur Alexander) ist aber schon klar das wir hier von einem fahrenden Objekt sprechen?? Das sich mit irgendwas zwischen 20-30km/h vorwärts bewegt. Was willste denn da für Reizgas Wolken raushauen?? Dazu kommt noch das sowieso alles durch die verwirbelungen hochgerissen wird was an der Bordwand ist.
Stellt sich die Frage, ob Du weißt, von was Du grade schreibst. Gezieltes Versprühen von in Gelform gebundenem Reizstoff scheint Dir z.B. nicht bekannt zu sein.
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Henri
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Henri »

Doch aber wie willste das den jetzt anstellen?? Die Wasserkanonen mit Reizgas anstatt mit Wasser betreiben oder wie?? Und im Hafen kommt dann neben der normalen Bunkerbarge noch die für Reizgas :D . Oder sollen wir uns ins Gangbord stellen und das selber erledigen?? Musst da schon genauer werden.
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

Henri hat geschrieben:Doch aber wie willste das den jetzt anstellen?? Die Wasserkanonen mit Reizgas anstatt mit Wasser betreiben oder wie??
Im Prinzip ist Deine vermutlich nicht ernst gemeinte Frage genau richtig. Reizgas wie CS oder CN kann man nämlich tatsächlich in Wasser beimischen. Das ist ein schon lange bekanntes Prinzip, welches z.B. auch die Polizei schon seit vielen Jahren anwendet. So verfügt z.B. das aktuelle Wasserwerfermodell "WaWe", das seit Anfang der 80er im Einsatz ist, über diese Möglichkeit, die auch teilweise genutzt wird.

Spinnen wir den Gedanken mal weiter: mehrere "Wasserkanonen", die z.B. von der Brücke aus steuerbar wären, könnten so angeordnet werden, daß man alle für eine Enterung kritischen Bereiche erreichen kann, zudem könnten sie nach außenbords zielen. Der max. Druck z.B. auf den Polizei-WaWe beträgt 15 bar, die max. Wurfweite rund 65 Meter. Das ist eine recht beeindruckende Leistung, die durchaus einen hohen Abwehreffekt haben dürfte.
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