Wie Deutschland die russische „Schattenflotte“ ergreifen und die Internationale Ordnung mitgestalten kann
https://blog.prif.org/2026/02/25/wie-de ... lten-kann/
Pressemeldungen
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Volker Landwehr
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Re: Pressemeldungen
Es ist ein interessanter Atikel, der aber mehr Fragen als Antworten aufwirft.
Dass staatenlose Schiffe betreten werden können, keine Frage. Aber bei der Beschlagnahme beginnt das Problem, siehe EVENTIM.
Vor allem auf welcher Grundlage? Der Transport von russischem Rohöl oder Gas ist ja bisher nicht verboten, sondern nur der Verkaufspreis gedeckelt. Tanker aus russischen Ostsee-Ölhäfen verstoßen per se nicht gegen Sanktionen, außer es ist nachweisbar der Preis ist höher als der Deckel. Ab so dumm wird Russland nicht sein.
Soll man sich mit begleitenden russischen Kriegschiffen oder bewaffnetem russischem Sicherheitspersonal an Bord anlegen?
Bester Weg scheint zu sein, dass Einlaufen in die Ostsee zu verhindern.
Gruß, Volker
Dass staatenlose Schiffe betreten werden können, keine Frage. Aber bei der Beschlagnahme beginnt das Problem, siehe EVENTIM.
Vor allem auf welcher Grundlage? Der Transport von russischem Rohöl oder Gas ist ja bisher nicht verboten, sondern nur der Verkaufspreis gedeckelt. Tanker aus russischen Ostsee-Ölhäfen verstoßen per se nicht gegen Sanktionen, außer es ist nachweisbar der Preis ist höher als der Deckel. Ab so dumm wird Russland nicht sein.
Soll man sich mit begleitenden russischen Kriegschiffen oder bewaffnetem russischem Sicherheitspersonal an Bord anlegen?
Bester Weg scheint zu sein, dass Einlaufen in die Ostsee zu verhindern.
Gruß, Volker
- Stephan Giesen
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Re: Pressemeldungen
Und wie soll das gewaltlos umgesetzt werden?Volker Landwehr hat geschrieben: ↑Do 26. Feb 2026, 18:23
Bester Weg scheint zu sein, dass Einlaufen in die Ostsee zu verhindern.
Gruß, Volker
Mit maritimen Gruß
Stephan
Stephan
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Volker Landwehr
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Re: Pressemeldungen
Deutschland hat es ja bereits beim Tanker TAVIAN durchgeführt. Unbeladen scheint das Schutzinteresse Russlands anscheinend noch nicht so ausgeprägt. https://en.highnorthnews.com/politics/r ... ce/1091526Stephan Giesen hat geschrieben: ↑Do 26. Feb 2026, 19:40Und wie soll das gewaltlos umgesetzt werden?Volker Landwehr hat geschrieben: ↑Do 26. Feb 2026, 18:23
Bester Weg scheint zu sein, dass Einlaufen in die Ostsee zu verhindern.
Gruß, Volker
Die TAVIAN kehrte um, und fuhr in der Nordsee Richtung Barentssee.
Gruß, Volker
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Tim S.
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Re: Pressemeldungen
Eine Maßnahme wäre halt, die Gesetzgebung in punkto staatenloser Schiffe schon mal zu verändern. Dass das skrupellose Handeln oft asiatischer Reeder bisher so schwer zu ahnden ist, obwohl diese Schrotttanker ja auch einfach ökologische Zeitbomben sind, deren Tätigkeit gleichzeitig die russische Kriegskasse füllt, ist unerträglich.
- Manfred - Christian
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Re: Pressemeldungen
Moin auch
Möglichkeiten gebe es..... https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... d-104.html
Und..... Gemeinsam mit 14 weiteren Ostsee-Anrainerstaaten und Partnern wird daran gearbeitet, marode Schiffe systematisch aus Nord- und Ostsee auszusperren, um Ölkatastrophen zu verhindern.
Viele Grüße, Manfred Christian
Möglichkeiten gebe es..... https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... d-104.html
Und..... Gemeinsam mit 14 weiteren Ostsee-Anrainerstaaten und Partnern wird daran gearbeitet, marode Schiffe systematisch aus Nord- und Ostsee auszusperren, um Ölkatastrophen zu verhindern.
Viele Grüße, Manfred Christian
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Volker Landwehr
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- Registriert: So 3. Aug 2008, 18:19
Re: Pressemeldungen
Dem Ganzen könnten die Reeder der Schattentanker leicht durch Flucht unter die russische Flagge ausweichen. Die Staatenlosigkeit scheint ja die einzige bisherige Handhabe zu sein verbunden evt mit dem Fehlen einer Versicherung.
Der Transport selbst ist nur dann ein Sanktionsbruch, wenn er in die EU erfolgt oder wenn westliche Dienstleister bei einem Preis oberhalb der Obergrenze beteiligt sind.
Das Füllen der russischen Kriegskasse ist leider im System der Sanktionen mit angelegt, da man nur einen Preisdeckel verordnet hat und nicht den Öltransport komplett unterbunden hat. Aber wie hätte man das durchsetzen sollen und wäre nicht evt. eine globale Energiekrise die Folge gewesen?
Außerdem beteiligen sich nurch ca. 40 Länder an den verhängten westlichen Sanktionen gegen Russland. Mehr als 150 der 193 UN Mitgliedsstaaten beteiligen sich nicht.
Der Transport selbst ist nur dann ein Sanktionsbruch, wenn er in die EU erfolgt oder wenn westliche Dienstleister bei einem Preis oberhalb der Obergrenze beteiligt sind.
Das Füllen der russischen Kriegskasse ist leider im System der Sanktionen mit angelegt, da man nur einen Preisdeckel verordnet hat und nicht den Öltransport komplett unterbunden hat. Aber wie hätte man das durchsetzen sollen und wäre nicht evt. eine globale Energiekrise die Folge gewesen?
Außerdem beteiligen sich nurch ca. 40 Länder an den verhängten westlichen Sanktionen gegen Russland. Mehr als 150 der 193 UN Mitgliedsstaaten beteiligen sich nicht.
