Sicherung vor Piraten

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Horstl
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Horstl »

Torben K. hat geschrieben:@Arne: ja die Brücke wurde in mehreren Fällen verwüstet.
Aber erinnerst du dich an den Fall der Seabourn Spirit. Eine Handgranate wurde geworfen, blieb im Rumpf stecken ist aber nicht explodiert...
Ich möchte mal die Handgranate sehen die nur vom werfen in einer Stahlwand steckenbleibt... :mrgreen:
Torben K.

Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Torben K. »

Bitte sehr:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... renade.jpg

Irrtum, war sogar eine Panzerfaust. Trotzdem, der Context meiner Aussage bleibt, da ist nix passiert, morgen ist das vllt. anders.
Zuletzt geändert von Torben K. am Do 6. Jan 2011, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.
Horstl
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Horstl »

Bekannt wurde das Schiff durch einen Piratenangriff vor der Küste Somalias am 5. November 2005. Das Schiff wurde von zwei kleinen Booten mit etwa 12 Piraten an Bord angegriffen. Sie waren bewaffnet mit Schnellfeuergewehren AK-47 und Panzerfäusten.

Eine Panzerfaust ist aber keine Handgranate...

Torben: warst Du mal Soldat?
Torben K.

Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Torben K. »

@Patrick:
Die Frage versteh ich nicht, wo vor soll ich Angst haben?

Verwirrte Grüße
Torben K.

Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Torben K. »

@Horstl: Hab es schon gesehen, dass es sich um eine Panzerfaust handelte. Hatte immer die Handgranate im Hinterkopf, hab mich ehrlich gesagt damals schon etwas gewundert, weil das meines erachtens nicht sein konnte, dass ganze aber nicht weiter recherchiert. Wie gesagt am Kontext ändert sich nix.
ArneKiel

Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von ArneKiel »

Horstl hat geschrieben:
Torben K. hat geschrieben:@Arne: ja die Brücke wurde in mehreren Fällen verwüstet.
Aber erinnerst du dich an den Fall der Seabourn Spirit. Eine Handgranate wurde geworfen, blieb im Rumpf stecken ist aber nicht explodiert...
Ich möchte mal die Handgranate sehen die nur vom werfen in einer Stahlwand steckenbleibt... :mrgreen:
Moin, in der Tat war es keine Handgranate sondern ein nichtexplodierte Panzerfaustgranate
Der Vorfall war bereits 2005 und liest sich als wäre er gestern passiert....

Bericht mit Bildern: http://www.cruisebruise.com/Michael_Groves.html
Horstl
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Horstl »

Etwas OT zum Thema:

Ich bin 1966 als knapp 20 jähriger in Südfrankreich gewesen, wollte unbedingt aufs Schiff, in meiner jugendlichen Naivität hatte ich aber nicht bedacht das man ja dazu auch Papiere brauchte (Seefahrtsbuch), da ich diese nicht vorweisen konnte bin ich dann in der Französischen Fremdenlegion gelandet.

Dieses nur damit Ihr wisst das ich mich etwas mit Waffen auskenne, aber ich habe nach meiner Dienstzeit nie wieder eine Waffe angefasst, nicht mal auf der Kirmes an einer Schießbude.

Und noch an Patrick: Du brauchst mir keinen Job anbieten... ich bin seit vielen Jahren selbst und ständig im Blumen Import und Einzelhandel tätig und warscheinlich mit meinen jetzt 64 Jährchen auch viel zu alt :mrgreen:

Ich hoffe das dieser Beitrag etwas zur Auflockerung dient :D

OT Ende
Hoss50

Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Hoss50 »

Terroristischer Anschlag
So könnten auch Piratenangriffe enden !!!!!

Das MS"ARENDSEE" lag am 29.07.1984 in Luanda auf Innenreede und wartete auf einen freien Liegeplatz. Offiziell beladen mit 2.782 t Stückgütern, deklariert als Solidaritätsgüter für die Angolanische Bfreiungsorganisation.
Am 30.07.1984 um 03.40 Uhr erschütterten zwei Detonationen das Schiff. Das Schiff sackte über das Vorschiff ab.Auch der Maschinenraum stand unter Wasser, es kam zum Blackout. Um 03.46 Uhr wurde das Schiff organisiert verlassen und von dem MS BLANKENSEE, die ebenfalls in Luanda lag, aufgenommen. Wenig später gingen der Kapitän und vier weitere Offiziere wieder zur ARENDSEE zurück, um das Schiff zu besetzen und auf die Bergung vorzubereiten. Um 07.50 Uhr kam der sowjetische Schlepper NEOTRAZIMUY längsseits. Die ARENDSEE wurde mit dem Heck im rechten Winkel auf dem abfallenden Ufer aufgesetzt, um so ein Sinken zu verhindern. Untersuchungen ergaben ein Leck, ca. 5x5 m an der Achterkante der Luke II und ein weiteres Leck, ca. 6x3 m in Höhe des Maschinenraums. Die dritte am Unterwasserschiff angebrachte Haftnmine konnte rechtzeitig entschärft werden. Zur Ladungssicherung kam MS BLANKENSEE längsseits und übernahm große Teile der Ladung der ARENDSEE.
Am selben Tag wurden 14 Besatzungsmitglieder aus Luanda ausgeflogen.
Nachdem die Ladungsübernahme abgeschlossen war wurden die Lecks provisorisch abgedichtet. Eine Untersuchung des Schiffes ergab, dass eine Bergung und Reparatur des Schiffes ökonomisch nicht zu vertreten war. So gab die DSR die Eigentumsverhältnisse an dem Schiff auf. Am 30.08.1984 wurde das MS ARENDSEE zum Totalverlust erklärt. Am 05.09.1984 bugsierte der Schlepper NEOTRAZIMUY die MS ARENDSEE aus den angolanischen Gewässern. Es wurde auf Position 08°42S, 12°51E versenkt. Das Schiff sank über den Achtersteven auf 530 m Wassertiefe.

Dieser Fall wurde von einer DDR-Regierungskommission untersucht und nicht vor der Seekammer verhandelt. Als hat es sein Geheimnis
mit nach unten genommen. Habe nie wieder etwas darüber gehört.

roland
Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

Hoss50 hat geschrieben:Terroristischer Anschlag
So könnten auch Piratenangriffe enden !!!!!
So könnten sie enden, aber es wäre mehr als unwahrscheinlich, daß es so kommt.

Warum? Nun, was wollen die Piraten? Heutzutage meistens ein Lösegeld für Schiff und Crew erpressen, eventuell haben sie auch Interesse an der Ladung. In beiden Fällen würde ihnen ein durch Haftminen versenktes Schiff kaum etwas nützen, oder?

Wie ganz am Anfang geschrieben: Letzlich können die Piraten, die auf Lösegeld setzen, nur dann auf eine Zahlung hoffen, wenn es ihnen gelingt, Schiff und Crew in ihre Gewalt zu bekommen. Gelingt ihnen das nicht sehr schnell, z.B. weil die Crew sich in einem versteckten, gesicherten Schutzraum verschanzt hat, steigt mit jeder Minute das Risiko, daß einer der "Grauen Dampfer" der verschiedenen Militärmissionen am Horn von Afrika (oder ein von dort aufgestiegener Helikopter) anrückt. Und dann haben die Piraten, wenn sie bis dahin keine Geiseln haben, ein ernstes Problem, denn ihnen dürfte klar sein, daß sie im Gefecht gegen professionelle Boardingteams einer Kriegsmarine kaum eine Chance haben.
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von Alexander »

M Sicherheit hat geschrieben: eben noch über Eskalation und unschuldige Opfer gesprochen?
Möchte hier niemanden auf dumme Gedanken bringen aber was meinst du was los ist wenn die nur ein Schiff aus Frust samt Besatzung versenken.
Der erste Satz Deinerseits ist wohl absolut sinnlose Provokation, oder? Anders kann man diese Frage wohl kaum interpretieren. Schon lustig, daß Du immer wieder eine sachliche Diskussion einforderst, dann aber selbst solch unnötige kleine Spitzen bringst. :P

Ansonsten: Sicher, möglich ist es. Aber auch diese Frage haben wir weiter vorne in diesem Thread schon diskutiert. Ich denke, daß diese Möglichkeit extrem unwahrscheinlich ist. Klar, wenn die Piraten so zugedröhnt sind, daß es ihnen scheißegal ist, daß sie mit einer Versenkung des Schiffs unnötig Zeit verlieren und so den diversen dort unten aktiven Kriegsmarinen Zeit schenken, um sie zu schnappen, dann wäre es möglich. Aber ich denke immer noch, daß sie einen gewissen Selbsterhaltungstrieb haben.

Und wie gesagt: solange sie kein Schiff mitsamt Crew in ihrer Gewalt haben, haben sie kaum eine Chance, wie u.a. der Fall der "Taipan", der ja derzeit in Hamburg vor Gericht verhandelt wird, bewiesen hat.
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
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