M Sicherheit hat geschrieben:Wir handhaben das so, dass wir eine gewisse (imaginäre) Schutzzone um das Objekt einrichten. Verdächtige Boote werden in drei Sprachen darauf aufmerksam gemacht, dass es sich hier um ein beschütztes Schiff handelt usw.
Je nach Verhaltensweise wird die Lage neu beurteilt und entsprechend gehandelt.
Patrick, sorry, Du bist ein Meister der Unverbindlichkeit. Nochmal die Frage: Willst und kannst Du sicherstellen, daß es keine Kollateralschäden (ähnlich dem erwähnten Vorfall in Afghanistan) geben kann? Ich nehme Dir ab, wenn Du sagst, Du willst das sicherstellen, aber ich habe massive Zweifel, daß Du es kannst.
Und dann? Was, wenn sich im Nachhinein herausstellt, daß das beschossene Boot kein Piratenboot war und die Leute an Bord keine Piraten (denn ich denke, wir sind uns einig, daß nicht alle Somalis Piraten sind

)? Fall untersuchen, Blutgeld zahlen, abhaken, weitermachen? Also so, wie es die BW gemacht hat? Formaljuristisch mag das korrekt sein, aber es macht keinen Toten lebendig.
