Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
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bonito
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Re: Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
Die Elektronik war es. Bestimmt ein 5 Cent Teil Made in China ....

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mirkman
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Re: Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
Direkt am Terminal geht das natürlich, aber ich dachte mal gehört zu haben, dass das unterwegs auf der Elbe nicht erlaubt wäre, kann mich da aber auch täuschen. Aber du hast sicherlich Recht mit dem Außerkraftsetzen im Notfall.Christian Costa hat geschrieben:Selbstverständlich - das wird doch in jedem Hafen gemacht, damit während bzw nach den Arbeiten im Hafen das Schiff dennoch gerade liegt.mirkman hat geschrieben:In den Medien liest man von beiden Varianten, daher mal meine Frage: wurden die 4000 t Ballastwasser abgepumpt oder direkt in die Elbe abgelassen? Ist das auf der Elbe überhaupt erlaubt?
Es gibt Auflagen für große Passagen wie zB eine Atlantiküberquerung aber das aktuelle Wasser sollte in der Regel in Europa genommen worden sein. Daher ist das kein Problem.
Außerdem kann ich mir vorstellen, dass solche Vorschriften im Zweifel bei einer Havarie außer Kraft gesetzt werden können.
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mirkman
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Re: Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
Ich kann mich noch an meine Marinezeit zurückerinnern. Dort war bei Revierfahrt immer der Rudermaschinenraum mit zwei 11ern besetzt, die dann im Falle eines Ausfalls der Anlage - wie auch immer - per Hand eingreifen konnten (zumindest glaube ich, dass das der Grund war, warum der RMR immer besetzt sein musste).
Wird das in der zivilen Schifffahrt nicht gemacht oder wird das generell nicht gefordert? Kann da jemand was zu sagen?
Wird das in der zivilen Schifffahrt nicht gemacht oder wird das generell nicht gefordert? Kann da jemand was zu sagen?
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Tim S.
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bonito
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Re: Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
Dann vergleich mal das Ruder deiner Marineschiffe mit dem eines 18000 TEU Schiffes. Dan kannst du die gesamte Besatzumg ranstellen und nichts passiert.mirkman hat geschrieben:Ich kann mich noch an meine Marinezeit zurückerinnern. Dort war bei Revierfahrt immer der Rudermaschinenraum mit zwei 11ern besetzt, die dann im Falle eines Ausfalls der Anlage - wie auch immer - per Hand eingreifen konnten (zumindest glaube ich, dass das der Grund war, warum der RMR immer besetzt sein musste).
Wird das in der zivilen Schifffahrt nicht gemacht oder wird das generell nicht gefordert? Kann da jemand was zu sagen?
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mirkman
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Re: Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
Dass man den Ruderschaft nicht einfach so drehen kann, ist klar, das geht auch bei meinen Marineschiffen nicht. Zivile Schifffahrt beinhaltet ja nicht nur 18000 TEU Schiffe, sondern auch meinetwegen kleinere Feeder. Meine Frage war daher eher genereller Natur. Falls da jemand sein Fachwissen mit mir teilen möchte (auch was man im Falle des Falles da überhaupt noch für Optionen hat), immer her damit.bonito hat geschrieben:Dann vergleich mal das Ruder deiner Marineschiffe mit dem eines 18000 TEU Schiffes. Dan kannst du die gesamte Besatzumg ranstellen und nichts passiert.mirkman hat geschrieben:Ich kann mich noch an meine Marinezeit zurückerinnern. Dort war bei Revierfahrt immer der Rudermaschinenraum mit zwei 11ern besetzt, die dann im Falle eines Ausfalls der Anlage - wie auch immer - per Hand eingreifen konnten (zumindest glaube ich, dass das der Grund war, warum der RMR immer besetzt sein musste).
Wird das in der zivilen Schifffahrt nicht gemacht oder wird das generell nicht gefordert? Kann da jemand was zu sagen?
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Gerda S.
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Re: Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
Wer stellt eigentlich das Havarie-Kommando? Sind das Personen der jeweiligen Reederei, der Hafenbehörde oder -polizei? Gruss Gerda
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Christian Costa
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Re: Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
Du hast recht, 20er stehen aber in aller Regel im Unterraum, daher siehst du meist an Deck deutlich weniger.Gerd hat geschrieben:Christian, auf den Fotos und Luftaufnahmen ist an Deck keine 20er Box zu sehen. Also sogar jedenfalls ganz überwiegend 40er für Hamburg. Ist ja auch die Regel. Da hat sich Oscarkilo bei seiner Rechnung in der Tat tüchtig verhauen.
Beste Grüße
Gerhard
Im Verkehr nach Fernost ist der Anteil an 20ern meist bei 50%.
Da aber an Deck die wenigsten 20er zusammen stehen sondern meist im sog. longtwin kann man dort dann keine 40er auf 20er stellen.
Das kann man nur im Unterraum machen oder man muss die 20er an Deck eben hochziehen.
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walter_p
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Re: Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
Hallo!
Händisch wird man das Ruder sicher nicht bewegen können. Es gibt aber wohl die Möglichkeit, bei laufendem Hydraulikaggregat vor Ort die Steuerventile zu betätigen. Der GL fordert zumindest, dass die Steuerung zusätzlich von Rudermaschinenraum erfolgen muss. Eine Verständigungsmöglichkeit zwischen Kommandobrücke und Rudermaschinenraum ist sicherzustellen. Die Ruderlage muss auch an der Rudermaschine erkennbar sein.
Grüße aus Wien
walter
Händisch wird man das Ruder sicher nicht bewegen können. Es gibt aber wohl die Möglichkeit, bei laufendem Hydraulikaggregat vor Ort die Steuerventile zu betätigen. Der GL fordert zumindest, dass die Steuerung zusätzlich von Rudermaschinenraum erfolgen muss. Eine Verständigungsmöglichkeit zwischen Kommandobrücke und Rudermaschinenraum ist sicherzustellen. Die Ruderlage muss auch an der Rudermaschine erkennbar sein.
Grüße aus Wien
walter
Zuletzt geändert von walter_p am Di 9. Feb 2016, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Christian Costa
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Re: Indian Ocean in der Elbe auf Grund gelaufen
Moin Gerda,Gerda S. hat geschrieben:Wer stellt eigentlich das Havarie-Kommando? Sind das Personen der jeweiligen Reederei, der Hafenbehörde oder -polizei? Gruss Gerda
Anbei der Link:
http://www.havariekommando.de/wir_ueber_uns/

