Reisebericht MS Vera Rambow 05.06. - 20.06.09

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Andreas
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Reisebericht MS Vera Rambow 05.06. - 20.06.09

Beitrag von Andreas » Sa 27. Jun 2009, 11:49

Frachtschiffreise MS Vera Rambow, 05.06.09 – 19.06.09


Fr. 05.06.09
Nachdem vor der Abfahrt von Zuhause kein verlässlicher Termin betr der Einschiffung feststand, versuchte ich auf der Anfahrt nach Hamburg mit dem Kapitän telefonisch Kontakt aufzunehmen, was aber lange Zeit nicht gelang. Daher entschloss ich mich, ein Hotelzimmer zu buchen, nicht dass ich schliesslich unter einer Brücke nächtigen müsste. Die freie Zeit in Hamburg nutzte ich für einen Einkaufsbummel und eine Fahrt mit der Hafenfähre nach Finkenwerder und zurück. Bei dieser Fährlinie die im Viertelstundentakt verkehrt, erhält man einen guten ersten Überblick über den Hafen. Durch das Reisebüro konnte in Erfahrung gebracht werden, dass das Schiff um ca. 22 Uhr in Hamburg am Burchardkai ankommen sollte, jedoch war es auch dem Reisebüro nicht ge-lungen, mit der Schiffsleitung Kontakt aufzunehmen. Daher entschloss ich mich, auf Nummer sicher zu gehen und auf diese Zeit am entsprechenden Terminal zum Schiff zu gehen. Dann, etwa um 19 Uhr konnte ich den Kapitän doch erreichen und der bestätigte, dass ich gegen 22.30 beim Schiff erwartet werde, der Terminal sei verständigt. Schnellstens räumte ich mein Hotelzimmer wieder, ging noch kurz etwas essen und dann mit S-Bahn und Taxi zum Terminal, wo ich etwas zu früh ankam. Meine Anreise aber war dort tatsächlich bekannt, nun konnte nichts mehr schiefgehen. Kurz nach 22 Uhr war die Vera Rambow fest und ich wurde vom Shuttle-Bus hingefahren. Da lag sie nun, 168.11 Meter lang, 27.22 Meter breit, mein Zuhause für die nächsten 14 Tage.
Von einem Mitarbeiter des Schiffes wurde ich zu meiner Kabine gebracht und vom Chief Mate kurz begrüsst. Die Kabine erwies sich als zweckmässig eingerichtete Doppelkabine mit getrenntem Schlaf- und Wohnraum. Meine Sachen waren rasch in den grosszügig vorhandenen Kästen und Schubladen verstaut, darauf zog es mich wieder hinaus, der laue Abend mit klarem Himmel verlockte zu einigen Versuchen mit der Fotokamera, diese Stimmungen etwas einzufangen.
Doch schliesslich forderte die letzte kurze Nacht ihren Tribut und ich legte mich schlafen.

Sa. 06.06.09
Es war nach meinem Dafürhalten noch mitten in der Nacht, als der Schiffsmotor gestartet wurde und mich aus dem Schlaf riss. Ein Blick auf die Uhr und zum Fenster zeigte aber, dass es 5.45 war und draussen ein strahlend schöner Tag begann. Schnell zog ich mich an und eilte mit der Kamera ins Freie, gerade richtig um die auslaufende Saigon Express noch zu erwischen. Für das frühe Auf-stehen wurde ich durch viele Bilder mit nahezu perfektem Sonnenlicht entschädigt. Es war jedoch noch nicht unsere Abfahrt sondern lediglich ein Verholen vom Burchardkai zum Terminal Alten-werder angesagt, dies war nach rund einer halben Stunde erreicht, der erste kurze Abschnitt der Reise war bereits beendet, dafür bot sich nun auch Gelegenheit, mit dem Kapitän einige Worte zu wechseln.
Nach einem nahrhaften Frühstück, Pfannkuchen mit Apfelmus, legte ich mich nochmals hin und holte etwas Schlaf nach. Vom laufenden Entlad hörte ich nicht viel. Im Laufe des Vormittags ging ich wieder aufs Brückendeck hoch und erfuhr, dass es etwa Mittag werden würde bis wir ablegen. Die Zeit bis da verging rasch, verschiedene Feederschiffe kamen an oder verliessen den Terminal. Gegen halb zwölf wurde der Schiffsmotor wieder gestartet und es hiess definitiv Leinen los, auf nach Felixstowe, und dies mit einem völlig leeren Schiff, nicht ein Container war in den Lade-räumen. Wie mir der Kapitän erzählte, hatte diese Reise nur den Zweck, 200 leere Container wel-che für Rauma bestimmt seien, in Felixstowe abzuholen. Wie sich das rechnet mit einem Schiff das über 1000 TEU transportieren kann, darüber wunderten sich wohl alle Beteiligten. Elbabwärts ging die Fahrt, mit Hafen-, Elbe- und Seelotsen in die Deutsche Bucht. Die Begegnungen mit kleinen und grossen Schiffen hielten mich auf Trab, das Mittagessen liess ich aus, die Fahrt Richtung Nordsee war zu interessant.
Gegen 16 Uhr passierten wir Cuxhaven, wo sinnbildlich für die momentane Krise der Schifffahrt ein Schwesternschiff der Vera Rambow passiert wurde, welches seit seiner Ablieferung in Cuxha-ven aufgelegt war, es hatte noch keinen Container in seinen Laderäumen gehabt. Kurz nach 17 Uhr ist das Lotsenschiff Elbe erreicht und der letzte Lotse verliess unser Schiff, während ich das Abendessen einnahm, welches wunderbar schmeckte. Ich konnte sogar wählen ob ich lieber Reis oder Nudeln als Beilage haben möchte, fast fühlte ich mich wie auf Kreuzfahrtschiff. Dank einer ruhigen See lief das Schiff auch fast ohne zu schaukeln hinaus in die Nordsee, die begegnenden Schiffe waren nun nur noch in einiger Entfernung sichtbar, meist zu weit um Bilder zu machen. Mit einer Fahrt in den Sonnenuntergang ging dieser Tag zu Ende.

So. 07.06.09
So gegen sechs mal ein kurzes Erwachen, da wir auf offner See sind ist kaum etwas Interessantes in Sichtweite und ich drehe mich nochmals um, als ich wieder erwache ist es 9 Uhr. Die Motoren-geräusche und das leichte Schaukeln wirken eindeutig schlaffördernd. Als ich auf die Brücke komme, informiert mich der Kapitän, dass wir neu nicht wie vorgesehen erst auf 16 Uhr ankommen, sondern Full Speed fahren und so gegen Mittag anlegen werden. Bald schon kommt dann die englische Küste in Sichtweite und der Funkverkehr wird intensiver. Alsbald sind auch Schiffe wieder näher, was eindeutig auf die Nähe des Hafens schliessen lässt. Und wie um dem Ruf gerecht zu werden beginnt es zu Regnen, beim Anlegen herrscht strömender Regen, so drängt sich nach dem Mittagessen ein Mittagsschlaf förmlich auf. Als ich gegen 14.30 Uhr wieder erwache herrscht strahlender Sonnenschein und lädt ein zu einem kleinen Spaziergang auf dem Schiff, von der leeren Ladefläche aus kommt die Höhe der Brücke erst richtig zur Geltung.
Die Ladearbeiten sind im Gange, stocken aber immer wieder, entweder sind keine Containerträgerfahrzeuge vorhanden, oder sie stauen sich vor der Containerbrücke und deren Fahrer ist nicht anwesend. So zieht sich das Ganze dahin, ein Abend mit wunderschöner Stimmung geht so gegen 23 Uhr in die Nacht über. Irgendwann nach Mitternacht erfolgt das Ablegen und bei ruhiger See geht’s wieder Hamburg entgegen.

Mo. 08.06.09
Beim Aufwachen zeigt sich eine ruhige Nordsee, Sonne, kaum Wellen, etwas Wind, ein perfekter Tag auf See. Der Niederländischen und Deutschen Küste entlang geht’s auf dem Highway der Nordsee Richtung Deutsche Bucht. Da unser Liegeplatz in Hamburg erst am folgenden Tag frei wird, so erklärt mir der Kapitän, habe er sich entschlossen, einige Stunde auf einer Reede zu ankern. So warfen wir am frühen Abend auf der Weser-Reede den Anker, umgeben von einigen andern Schiffen welche in der Abendsonne ebenfalls vor Anker lagen, darunter der unter Schweizer Flagge fahrende Massengutfrachter (Bulkcarrier) Martigny. Nach dem Abstellen der Hauptmaschine ist es ruhig im Schiff, wir drehen langsam mit der Strömung. Einige Crewmitglieder versuchen ihr Glück beim Angeln, geben aber bald wieder auf weil nichts beissen will. Alsbald wird es still im Schiff, alle versuchen noch möglichst viel zu schlafen, denn gegen drei Uhr in der Früh solls weitergehen. So bin ich alleine draussen, bis die Sonne im Meer versinkt.

Di 09.06.09
Wie erwartet begann der Tag früh, gegen 3 Uhr wurden die Motoren angeworfen und die Fahrt nach Hamburg ging los. Da es zum Fotografieren eh noch zu dunkel war, drehte ich mich noch-mals und schlief noch etwas. So gegen halb sechs hielt es mich aber nicht mehr im Bett und ich ging hoch auf die Brücke, wo wiederum ein Lotse die Schiffsführung unterstützte. Der Sonnen-aufgang war leider nur kurz sichtbar da die Sonne sofort hinter Wolken verschwand. Etwas später begann es dann zu regnen, unser Einlaufen in Hamburg ging förmlich im Regen unter. Aus der Deckung hinter der Brückenwand hervor konnte ich trotzdem einige Bilder schiessen, so war einer der grössten Containerschiffe, welche Hamburg zur Zeit anlaufen, an einem Liegeplatz gleich bei der Hafeneinfahrt festgemacht und wartete auf das zur Passage der Elbe nötige Hochwasser der Flut. Der uns zugewiesene Liegeplatz lag gleich am Beginn des Containerterminals Waltershof, sodass ich den gesamten Schiffsverkehr gut beobachten konnte, umgeben von vielen andern Containerschiffen bei denen intensive Lösch- und Ladearbeiten im Gange waren.
Beim Mittagessen war der Juniorchef der Reederei auf dem Schiff und ich konnte ihm mein Kompliment zum durchwegs positiven Eindruck gleich selbst mitteilen. Als wir im Verlaufe des Nachmittages an einen andern Liegeplatz wechselten, schien dann zum Glück wieder die Sonne, sodass sich Hamburg auch von seiner freundlichen Seite zeigte. Ein etwas beklemmendes Gefühl vermittelten die in Sichtweite unseres Liegeplatzes aufgelegten kleineren Containerschiffe die mangels Aufträgen zum Teil schon seit Monaten auf bessere Zeiten warteten.
Gegen 18.30 Uhr ging die Reise im schönsten Abendlicht wieder Elbe abwärts, vorüber am Airbuswerk, an den noblen Villen am Hang von Blankenese, der Schiffsbegrüssungsanlage in Schulau, Richtung Deutsche Bucht und dann nach Bremerhaven. Leider allzu bald verschwand die Sonne jedoch wieder hinter Wolken, beim Passieren von Cuxhaven war es schon fast dunkel. Da die vorhergehende Nacht recht kurz ausgefallen war, legte ich mich auch bald hin und schlief fast sofort ein, das leichte Schaukeln der Nordsee trug das seinige zu einem guten Schlaf bei.

Mi 10.06.09
Beim Aufwachen lagen wir bereits am untern Ende der Stromkaje in Bremerhaven, Container um Container verschwand im Bauch unseres Schiffes, bei wiederum misslichen Wetterbedingungen, zeitweise starkem Wind und Regen.
Auch von diesem Liegeplatz aus liess sich der Schiffsverkehr wie auch der Ladebetrieb auf den verschiedenen Schiffen sehr gut beobachten. Leider wurde aus dem geplanten Treffen mit einem Bekannten, welcher Lotse auf der Weser ist nichts, er war auf einem Bagger eingeteilt, auf welchem er den ganzen Tag verbleiben musste. Der Kapitän erzählte die Story der vergangenen Nacht, beim Ablegen in Hamburg hiess es, unser Liegeplatz in Bremerhaven sei um 23.30 Uhr frei, unsere Ankunft wäre ca 01 Uhr gewesen. Als der Kapitän das Schiff bei den Weserlotsen anmeldete hiess es, der Liegeplatz sei erst gegen 5 Uhr frei, der Lotse komme daher noch nicht an Bord. So blieb nichts andres übrig als auf der Reede Runden zu drehen und zu warten, denn der Kapitän wollte nicht die gesamte Mannschaft aus dem wohlverdienten Schlaf reissen um zu ankern.
Gegen Mittag verbesserte sich das Wetter, sodass das Einlaufen eines der weltgrössten Containerschiffe, der Elly Maersk, zu einem ersten Highlight der Reise wurde.
Mit ihren Abmessungen von 392 m Länge und 56.4 m Breite wahrlich eine imposante Erschein-ung. Genau vor unserem Schiff wurde die Elly Maersk vor dem Festmachen mit Hilfe zweier Schlepper um 180 Grad gewendet, das Heck drehte ca 20-30 Meter von uns entfernt, ein wahrhaft gigantischer Anblick.
Das Verholen einige Meter weiter am selben Kai, natürlich mit Anwesenheit eines Lotsen gestattet, gab einen guten Überblick über die Länge der Stromkaje, eine der längsten Containerkaje der Welt mit unzähligen, teils völlig neuen Containerkranen. Der weitere Containerumschlag verzögerte sich, sodass aus der um 18.30 Uhr geplanten Abfahrt schliesslich 20.40 Uhr wurde, im letzten Tageslicht ging es weserabwärts, einem wunder-schönen Sonnenuntergang entgegen. Aus dem Fotografieren des betagten und bald zur Ausmusterung anstehen Lotsendampfers reichte das Licht dann leider nicht mehr, der Funkanruf des mir beannten Kapitäns des Lotsendampfers hat mich dennoch sehr erfreut. So endete auch dieser Tag mit vielen positiven Eindrücken und Erlebnissen, während die Fahrt Richtung Elbe, Brunsbüttel und Nord-Ostseekanal weiterging.

Do. 11.06.09
Um möglichst viel von der Fahrt durch den Nord- Ostseekanal zu sehen, hatte ich den Wecker auf 05.30 Uhr gestellt, ein Blick aus meinem Kabinenfenster zeigte wenig Erfreuliches, grau in grau war der Morgen. Auf der Brücke oben waren zwei Kanalsteurer und der Kanallotse anwesend und sorgten für eine sichere Passage auf dieser Wasserstrasse quer durch Schleswig-Holstein. Zum Teil strömender Regen prasselte gegen die Brückenfenster und machte das Fotografieren fast unmög-lich. Dennoch war das Miterleben der Fahrt durch den engsten Abschnitt im östlichen Teil des Ka-nals sehr eindrücklich. Dank recht wenig Gegenverkehr kamen wir zügig voran und erreichten geg-en 10 Uhr die Schleuse in Brunsbüttel. Das fast metergenaue Einfahren und Aufstoppen hinter der bereits in der Schleuse liegenden Cremona erforderte vom Kapitän ein gutes Augenmaas und viel Fingerspitzengefühl. Die Wartezeit bis der Wasserstand zwischen dem Kanal und der Kieler Förde ausgeglichen war, nutzte ich um rasch im Kiosk auf der Mittelmole der Schleuse einige Tages-zeitungen sowie Batterien für meinen Fotoapparat zu holen und von den beiden Schiffen in der Schleuse ein Bild zu knipsen.
Bei dem strömenden Regen war ich froh, wieder an der Wärme des Schiffes zu sein. Weiter ging die Fahrt aus der Schleuse, durch die Kieler Förde in die Ostsee hinaus. Das wenig einladende Wetter mit Wind, Regen und viel Dunst bot Gelegenheit, nach dem Mittagessen die kurze Nacht mit einem Mittagsschlaf etwas zu kompensieren. Später begab ich mich wieder auf die Brücke, das Verfolgen der Schiffe die in der Ferne oder auch ab und zu etwas näher, ihrem unsichtbaren Weg durch die Ostsee folgten und Mithilfe des Radars jederzeit ersichtlich waren, begeisterte mich immer wieder aufs Neue. Am späteren Abend passierten wir die Insel Bornholm, wo uns nicht etwa Sonnenschein sondern weiterhin strömender Regen erwartete. Interessante Erzählungen des Kapitäns aus seiner langjährigen Zeit an Bord vieler Schiffe kompensierten das schlechte Wetter, und eine Gewissheit war da, das Wetter konnte fast nur besser werden.

Fr. 12.06.09
Der neue Tag begann, wie der letzte aufgehört hatte, mit Regen, zeitweise dichtem Nebel und vielen Wolken. Die Fahrt führte nach dem Mittagessen durch die Irbe-Strasse, eine schmale Passage zwischen Estland und Lettland, gleichzeitig der Eingang in den Golf von Riga. Ab und zu zeigte sich nun sogar die Sonne, sodass ich die Einfahrt in den Hafen in den späten Nachmittagsstunden einigermassen trocken im Freien erleben konnte. An einer kleinen Container-pier weitab des Stadtzentrums legten wir an und sogleich begann der Containerumschlag. Ich nutzte die trockenen Momente und machte einen kurzen Spaziergang bis ans Ende der Kaje und zurück, leider luden die Temperatur nicht zum draussen bleiben ein und die Abenddämmerung brach auch bald herein.

Sa 13.06.09
Ein Tag zum Abhaken und Vergessen, so könnte man diesen Tag beschreiben, denn es regnete nur einmal, vom Morgen bis zum Abend. Um ca 10 Uhr wechselten wir den Ladeplatz, die Fahrt weiter gegen das Stadtzentrum gewährte einen interessanten Einblick in die Verladung von Kohle in Bulkcarrier, Schiffe welche Schüttgut transportieren. Riesige Halden an Kohle türmten sich auf dem Gelände, dauernd wurde in langen Zügen neue Kohle angeliefert. Unser neuer Liegeplatz war ein kleines Hafenbecken das seit den 60er Jahren wohl keine grosse Veränderung erfahren hatte, einzig dass da 161 Container darauf warteten, auf unser Schiff verladen zu werden. Dieser Verlad geschah mit zwei altertümlichen Drehkränen und benötigte enorm viel Zeit, sodass unsere Weiter-fahrt Richtung Rauma erst spätnachts erfolgen konnte. Der Vorteil dieses Liegeplatzes war, dass er nahe am Zentrum lag, aber beim herrschenden Regenwetter hatte niemand Lust, die Stadt zu besuchen. So ergab sich an Bord die Gelegenheit, zu lesen, zu schlafen, zu plaudern und das rege Geschehen ringsum zu beobachten. Die Ankunft und Abfahrt dreier Kreuzfahrtsschiffens konnte ebenso beobachtet werden wie der rege Zugsbetrieb mit grossen Dieselloks und dem Ladebetrieb beim eignen Schiff wie dem Entlad bei einem kleineren Niederländischen Küstenmotorschiff.

So 14.06.09
Fahrt ins Graue, so könnte man den Tag umschreiben. In den frühesten Morgenstunden war der Verlad in Riga beendet und die Fahrt nach Rauma, erst durch den Golf von Riga, die Irbe-Strasse, quer über die Ostsee Richtung Aaland-Insel, dann durch die Meerenge zwischen Schweden und Finnland ging die Fahrt. Je länger die Fahrt dauerte, umso ungemütlicher wurde das Wetter, Sturm, Regen und Nebel waren die wenig erfreulichen Wetterbedingungen. Am Windmesser wurden zeitweise Böen bis 50 Meter/Sekunde gemessen. Das Schiff lag aber sehr stabil, vom Seegang war wenig zu spüren. Da wir erst am Montagmorgen gegen 6 Uhr in Rauma ankommen sollten, wurde mit reduziertem Tempo gefahren, so verlief der Tag ruhig. Erst als wir in den Bereich der Aaland-Inseln kamen, riss der Nebel auf und von der Umgebung war etwas mehr zu sehen, dies war aber leider bereits zu so später Stunde, dass zum Fotografieren das Licht zu gering war, da der Himmel weiterhin von einer dichten Wolkendecke verborgen blieb. Trotzdem war es bis lange nach 23 Uhr nicht richtig dunkel, eher Dämmerung.

Mo. 15.06.09
Die Ankunft in Rauma in den frühen Morgenstunden verschlief ich, als ich dann gegen halb acht aufstand, waren die Löscharbeiten schon in vollem Gange. Da der Regen für einmal eine Pause einlegte, erkundete ich den Hafen und beobachtete die Ladearbeiten bei andern Schiffen. Ein Blick in viele Lagerhallen zeigte, dass hier vor allem Papier versandt wird. In dichten Reihen stapelten sich die Papierrollen zu Hunderten, Tausenden, sicherlich riesige Gewichte, welche auch wir auf der Vera Rambow zu spüren bekamen, war doch beim späteren Auslaufen optisch das Schiff wenig beladen, aber der Tiefgang betrug volle neun Meter.
Auch Produkte aus der Elektroindustrie standen in grosser Zahl versandbereit, Transformatoren oder Generatoren in die halbe Welt, mit Stückgewichten von bis zu 125 Tonnen. Auch moderne Schiffsantriebe, sogenannte Schottelpropeller waren viele zu sehen. Somit ist Rauma wohl vor allem ein Stückguthafen, denn für Containerschiffe in der Grösse der Vera Rambow ist der einzige Liegeplatz mit einer festen Containerbrücke eigentlich schlicht zu klein. Am Bug war die Distanz zwischen dem Wulstbug und der Mauer des Hafenbeckens höchstens 5 Meter, während das Heck über das hintere Ende der Pier hinausragte. Dies zeigt auch, welche Präzisionsarbeit der Kapitän und der Lotse leisten mussten, um das Schiff sicher an den Platz zu bringen, dies oft bei Winden die das Schiff bei hoher Beladung stark in die eine oder andere Richtung drücken.
Der Nachmittag versank wiederum im Regen und Nebel, sodass ich auf einen Landgang verzichtete. Zügig wurden die Ladearbeiten beendet, sodass wir gegen 21 Uhr bereits auslaufen konnten, auf Richtung Kiel. Leider liess der bedeckte Himmel schon bald keine Fotos mehr zu, aber die Stimmungen in der Dämmerung waren doch sehr eindrücklich.

Di 16.06.09
Während den Nachtstunden haben wir wiederum die Aaland-Inseln passiert und drehten dann ab nach Südwest, Richtung der Insel Gotland. Als ich aufstand zeigte sich die Ostsee von ihrer schönsten Seite, viel Sonne, keine Wolken, nur die Luft war mit 9 Grad noch ziemlich frisch. Nach dem Mittagessen passierten wir den Seeweg zwischen den Inseln Gotland und Öland, ab und an begegneten uns andere Schiffe, manchmal näher, manchmal weiter weg. Über der Insel Gotland hatten sich interessante Wolkenformationen gebildet, die aber zu keinen Sorgen Anlass gaben, das Wetter blieb sonnig, das Wasser war zum Teil absolut ruhig, kaum Wellen.
Als wir uns gegen Abend dem Seegiebt südlich der Insel Öland näherten, begegneten uns unter anderem zwei grosse Kreuzfahrtschiffe, solche auf See zu sehen ist immer sehr eindrücklich. In diesem Seegebiet laufen verschiedene Wasserwege aus Schweden, Finnland, Russland und den Baltischen Staaten zusammen, so dass die Dichte des Schiffsverkehrs stark zunahm. Ständig waren in der Ferne Schiffe zu beobachten, die den uns entgegengesetzten Kurs steuerten, ab und an kreuzte auch eines unseren Fahrweg. Diese Schiffe zu beobachten und mit Hilfe von Radar und AIS zu identifizieren ist für mich immer sehr interessant. Waren die See und der Wind im Bereich der Inseln Gotland und Öland absolut ruhig, so nahm beides auf dem Weg Richtung der Insel Bornholm wieder etwas zu, aber die Fahrt in die Nacht verlief weiterhin ruhig.

Mi 17.06.09

Ich hatte meinen Wecker auf 05.30 Uhr gestellt, weil ich vermutete dass wir uns dann etwa in der Kadettrinne, einer schmalen Passage um die Südspitze Dänemarks mit intensivem Schiffsverkehr befinden würden. Meine Rechnung ging nicht schlecht auf, hatte ich doch dank recht gutem Wetter gleich einige interessante Schiffe zum Beobachten und Fotografieren im Blickbereich. Die Fahrt ging dann via Fehmarnbelt, der Kieler Bucht, vorüber an den Stränden von Timmerndorf und Laboe in die Kieler Förde und schliesslich zum Kieler Ostuferhafen. Mit einem Liegeplatz direkt an der Kieler Förde waren wir an einem sehr schönen Platz gelegen. Aber das Schöne liegt oft mit nicht weit vom weniger Schönen, lagen doch gleich gegenüber unserem Liegeplatz vier grosse Containerschiffe, welche da bereits seit einigen Wochen aufgelegt sind, das heisst sie warten bis sich die Krise in der Schiffahrt wieder legt und sich für sie wieder Charterer finden.
Ich nutzte die Gelegenheit, einen Stadtbummel zu unternehmen, am Ufer der Förde und in den Strassen und Gassen in Ufernähe waren die Aufbauarbeiten für die Kieler Woche in vollem Gange. Dieser Segelsportanlass hat sich zum wohl grössten wiederkehrenden Volksfest in Schleswig-Holstein entwickelt, entsprechend umfangreich waren die Aufbauarbeiten. Die Fussgängerzone der Innenstadt war bei schönem und warmem Wetter eine willkommene Abwechslung zu den Tagen an Bord.
Im Laufe des Nachmittags ging ich an Bord zurück und genoss die waren Sonnenstrahlen auf dem Freideck sowie die Aussicht auf die Kieler Förde, die sich im Laufe des Nachmittages im mehr mit Seglern füllte. Diese boten ein buntes Bild welches durch die auslaufenden Fähren nach Oslo, Göteborg und Klaipeda sowie den Linienschiffen der Kieler Fördeschifffahrt ergänzt wurde. Nach der Abfahrt der Fähre nach Klaipeda, die direkt neben uns festgemacht hatte, wurde es auf dem Terminal ruhiger und in einem kurzen Spaziergang konnte ich die vier aufgelegten Schiffe näher betrachten, selten kommt man sonst so nahe an solche Schiffe ran. Die vier Schiffe derselben Reederei werden durch eine kleine Rumpmannschaft betreut, nur bei einem Schiff laufen die Generatoren, von da werden via Leitungen die andern Schiffe mit Kabeln mit Strom versorgt.
Etwas nachdenklich stimmte die Tatsache, dass an allen Kais diverse Stromanschlüsse vorhanden waren, mit denen liegende Schiffe von Land mit Strom versorgt werden, und die Dieselgeneratoren abgeschaltet werden könnten. Aber keines der anlegenden Schiffe nutzte diese Möglichkeit, auch die moderne Fähre nach Klaipeda oder unser fast neues Schiff nicht. Nach Auskunft des Chief En-giners ist auf unserem Schiff kein Kabel vorhanden, um Strom von Land zu bezeihen und so die Umwelt zu entlasten.
Da die Fahrt bereits am nächsten Morgen früh weitergehen sollte, legte ich mich nach Sonnenuntergang schlafen, um am Folgetag von der Fahrt durch den Nord- Ostseekanal möglichst wenig zu verschlafen.

Do 18.06.09
Um etwa 4 Uhr in der Früh wurde ich durch den Start des Hauptmotors geweckt, ein Blick nach draussen zeigte mir, dass der Tag eben anbrach. Da ich wusste dass das Schiff bei langsam Fahrt eher etwas laut ist und vibriert, stand ich auf, nach einer kurzen Dusche war ich frisch für den Tag. Die Fahrt ging quer über die Kieler Förde zu den Schleusen des Nord- Ostseekanals in Holtenau, wo bereits eine Schleusenkammer für uns frei war. Nach der Schleusung wurde der Nord- Ostsee-kanal befahren von Regen und Nebel wechselte das Wetter bald zu strahlendem Sonnenschein, das Erleben der Natur auf beiden Seiten des Kanals ist immer wieder ein faszinierendes Erlebnis, ist es doch wie wenn man quer über Land fährt. Felder, kleine Dörfer, Wiesen mit weidenden Tieren, Wälder dazwischen immer wieder Brücken und Fährstellen und in Ausweichstellen kreuzende Schiffe lassen die 7-8 Stunden dauernde Fahrt mit max 7 Knoten (=ca 12,6 km/h) sehr schnell vergehen.
In Brunsbüttel gings wiederum durch die Schleuse, welche den Wasserstandsunterschied zwischen der konstanten Wasserhöhe im Kanal und dem durch Ebbe und Flut wechselnden Wasserstand der Elbe ausgleicht. Bei der Ausfahrt aus der Schleuse fiel mir auf, dass ein Fender (eine Art Polster zwischen Schiff und Wand der Schleuse) einseitig abgerissen war und quer in der Schleuse trieb. Rasch schoss ich ein Foto davon, da ich vermutete dass da eine Nachfrage kommen würde. Kurze Zeit später erfolgte tatsächlich bereits eine Telefonanruf und ich konnte das Foto, welches deutliche Absplitterungen an dem Fender zeigte, dem Kapitän zeigen.
Weiter ging die Fahrt auf der Elbe, vorbei an Cuxhaven und seinem bekannten Wahrzeichen, der Kugelbake, hinaus in die Elbmündung, bei bestem Wetter aber recht starkem Wind.
Beim Lotsenschiff in der Elbmündung wurden wir durch hektischen Funkverkehr der vor uns liegenden Lotsenversetzschiffe Zeugen, wie beim kleinen Lotsenversetzboot der Motor ausfiel und das Boot vom Stationsschiff Hanse wieder aufgepickt werden musste. Zum Glück war der Seegang nicht stark, sodass für die 2 Mann Besatzung des Bootes keine Gefahr bestand. Auch unser Loste verliess unser Schiff und wurde vom etwas grösseren Lotsentender abgeholt.
Eine kurze Fahrt von der Elbe- zur Wesermündung, dort wurde ein Lotse für die Weser aufgenommen, welcher die Fahrt bis Bremerhaven begleitete, dort kam wiederum ein Hafenlotse an Bord, um das Festmachen zu überwachen. Es scheint mir fraglich wie lange dieser aufwändige und teure Anachronismus von Fluss- und Hafenlotsen noch Bestand haben kann, denn ein Lotse von Elbe oder Weser ist sicherlich fähig, mit einem Schiff auch an- oder abzulegen. Am bezeichnendsten ist die Situation auf der Elbe, der Seelotse darf ein Schiff aus den Schleusen in Brunsbüttel rausfahren, zum Reinfahren kommt aber vor der Schleuse ein extra Lotse an Bord. Dem Eindruck, dass hier jeder seine Pfründe hütet, kann ich mich nicht erwehren.
In Bremerhaven hatte ich wiederum das Glück, einem Schiff der Maersk E-Klasse zu begegnen, diesmal die Evelyn Maersk. Dank unserem Liegeplatz unweit dieses Schiffes konnte ich später am Abend deren Ablegen und Auslaufen aus nächster Nähe beobachten. Die Abfahrt dieses Schiffes in den Sonnenuntergang war ein wunderschönes Bild.
Im Laufe des Abends kam die Wasserschutzpolizei an Bord, sie mussten Ermittlungen betr. des abgerissenen Fenders in der Schleuse von Brunsbüttel vornehmen. Auf der Fahrt Elbe abwärts hatten wir das Schiff, welches in der Schleuse vor uns gelegen hatte überholt, als ich meine Bilder dieses Schiffes näher betrachtete, fielen auf der entsprechenden Seite des Schiffes Schleifspuren auf. Diese könnten vom Kontakt mit diesen Fendern in der Schleuse herrühren. So konnten meine Bilder der Polizei übergeben werden und vielleicht zur Mithilfe der Klärung des kleinen Vorfalls dienen.

Fr 19.06.09
Morgens früh, kurz vor 5 Uhr, wurden die Motoren angeworfen, wovon ich wie meist aufwachte. Da es draussen bereits hell war, zog ich mich schnell an und ging auf die Brücke, wo der Kapitän und der Loste eben daran waren, abzulegen. Wir verliessen die Stromkaje von Bremerhaven und machten uns auf den Weg Richtung Hamburg, wo nach den vorhandenen Informationen ein Liegeplatz vorhanden sein solle. Nach rund 2 Stunden Fahrt die Weser auswärts ging der Loste von Bord, da auf dem folgenden Abschnitt eher wenig Schiffe nahe zu sehen waren, ging ich rasch zum Frühstück. Mit den Worten, ich werde heute noch viele Schiffe sehen, empfing mich der Kapitän nach dem raschen Frühstück wieder auf der Brücke. Die Info mit dem vorhandenen Liegeplatz in Hamburg habe sich als falsch erwiesen, wir müssten den Tag vor Anker in der Deutschen Bucht verbringen. Südlich zur am Horizont sichtbaren Insel Helgoland wurde der Anker zu Wasser gelassen, worauf sich das Schiff langsam in Richtung Wind und Wellen bewegte. Die regelmässigen Funkmeldungen besagten, dass an diesem Tag mit Windstärke sieben, in Böen bis neun zu rechnen sei. Tatsächlich war die See recht unruhig, das Schiff lag aber stabil im Wasser, von den Wellen war wenig zu spüren. Bei Sonnenschein und Wolken verbrachten wir den Tag auf der Reede, wie die für Schiffe die ankern müssen vorgesehenen Plätze genannt werden. Kurz etwas Hektik kam nach dem Abendessen auf, als festgestellt wurde, dass das Schiff plötzlich zu driften begann und mit über 2 Knoten Geschwindigkeit auf ein hinter uns liegendes Schiff zusteuerte. Sofort wurde der Motor angeworfen, was bei einem solchen Schiff nicht auf Knopfdruck möglich ist, sondern rund 5 Minuten Zeit erfordert. Um die Drift möglichst rasch zu stoppen, wurde mehr Länge von der Ankerkette ins Wasser gelassen, was aber keinen Erfolg brachte. Nachdem der Motor lief, wurde der Anker gehoben und in langsamer Fahrt innerhalb der Reede ein andrer Platz angesteuert. Nach dem ankern verging einige Zeit, bis der Anker auch tatsächlich hielt, der recht starke Wind und die Wellen waren Gründe für diese Probleme.
Nach diesem Intermezzo kehrte im Schiff wieder Ruhe ein, für ein par Stunden suchten alle etwas Erholung und Schlaf, weil in der Nacht die Fahrt nach Hamburg weitergehen sollte.

Sa 20.06.09
Gegen 23 Uhr wurden die Motoren wieder gestartet, der unruhigste Teil der ganzen reise begann, denn durch den starken Wind war der Seegang recht unruhig geworden. Weil das Schiff bei der Fahrt von der Reede zum Lotsenschiff kurze Zeit quer zu den anlaufenden Wellen fahren musste, war dieser Seegang recht stark zu merken. Da ich wusste, dass dies nur von kurzer Dauer sei, schlief ich alsbald wieder ein, erwachte mal kurz als vor Brunsbüttel wegen des Lotsenwechsels die Fahrt gedrosselt wurde und darum das Schiff kurz zu vibrieren begann. Als ich das nächste mal aufwachte, lagen wir bereits in Hamburg, der letzte Hafen meiner Reise war erreicht. Rundum herrschte wiederum reger Betrieb, bei welchem die Zeit rasch verging. Um 14 Uhr wurde der Liegeplatz gewechselt, das schiff verholte bis zum Folgetag an eine Warteposition die der Stadt recht nahe ist. Hier war nun die letzte Station meiner Reise, der Abschied fiel mir nicht leicht, denn diese Reise war zu jeder Zeit immer interessant. Noch 2 Tage in Hamburg lagen vor mir, bevor ich die Fahrt nach Hause antrat.


Fazit
Trotz des teilweise nicht grade tollen Wetters war diese Reise auf dem tollen Schiff sehr interessant, dies vor allem auch dank der kommunikativen Art des Kapitäns und des 1. techn. Offiziers. Da beide viele Jahre schon zur See fahren, wussten sie vieles aus dieser Zeit zu erzählen. Die vielen angelaufenen Häfen, die Fahrten durch den Nord-Ostseekanal, auf Elbe und Weser waren sehr eindrücklich und dank der vielen verkehrenden Schiffe auch sehr abwechslungsreich. Der freie Zugang auf die Brücke, wie auch auf den andern Teilen des Schiffes ermöglichte es, immer nahe am Brennpunkt des Geschehens zu sein. Auch zeigte sich wie verworren teilweise die Aufträge waren. Mal sollte mal 18 Knoten gefahren werden, kurz darauf neuer Befehl für langsame Fahrt, was kurz darauf wiederum widerrufen wurde, die Unstimmigkeiten betr. den Angaben über freie oder besetzte Liegeplätze und ähnliches mehr, zeigten, dass in den verschiedenen zentralen wohl vieles nicht so klappt, wie dies sein sollte. Die ist aber keinesfalls der Schiffsleitung oder der Reederei zuzuschreiben, denn diese Planungen erfolgen durch die Häfen bzw. den Charterer des Schiffes.
All dies ist eben Seefahrt pur und macht eine solche Reise zum hautnahen Erlebnis der modernen Schifffahrt.

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Jürgen
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Re: Reisebericht MS Vera Rambow 05.06. - 20.06.09

Beitrag von Jürgen » Sa 27. Jun 2009, 22:55

Hallo Andreas,

da ist Dir ein wirklich toller Reisebericht gelungen. Der macht wirklich Lust drauf, auch mal so eine Reise zu unternehmen.
Danke dafür!

Gruß,
Jürgen
Lieber den Anker verlieren als das ganze Schiff

Orakel
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Re: Reisebericht MS Vera Rambow 05.06. - 20.06.09

Beitrag von Orakel » Di 3. Aug 2010, 09:57

Moin Andreas,
Dein Reisebericht ist echt toll! :D
Da kann ich Jürgen nur zustimmen.

Gruß, Orakel

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