Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

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schiffegucker
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Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von schiffegucker » Mo 9. Sep 2013, 17:18

Gerhard Marx, ehemaliger Chef auf Frachtern der Typ IV-Bauserie, und andere Fahrensleute begrüßen die Initiative, das legendäre Schiff vom IGA Park in Rostock-Schmarl in den Stadthafen zu verholen. Die Hansestadt Rostock hat weltweit das einzige Handelsschiff als Schifffahrtsmuseum, das als herausragendes Zeugnis deutscher Schiffbaukunst und Seefahrt gilt. Es muss daher seinen gebührenden Platz erhalten. Jeder Gastronom wie auch Museumsbetreiber weiss, dass der Standort entscheidend ist. Nur dann kommen auch viele Besucher und ein wirtschaftlicher Erfolg. Rostock hat etwas, was nicht einmal Hamburg aufweisen kann, und sollte dieses touristische wie auch museale Kleinod endlich an einen exponierten Platz, nämlich in den Rostocker Stadthafen, bringen. Die ehemaligen Fahrensleute und Mitglieder des heutigen Vereins "Seeleute Rostock e. V." wollen das Schiff wieder zu einem Besuchermagneten machen und es nicht wegen "laufender Unbezahlbarkeit" eines Tages verkauft oder beim Schrotthaendler sehen.

Sie kämpfen bereits seit der Wende in den Jahren 1989/1990 um den Standortwechsel. Über die bisherigen Aktivitäten des Vereins in dieser Angelegenheit und zur heutigen Ausseinandersetzung mit diesem Thema ist ein aktuelles Video im Internet zu sehen, welches ich hier vorstellen will:

http://www.youtube.com/watch?v=GGCGUlP3CYk

Das Video trägt den Namen: SEELEUTE ROSTOCK - Gesprächsrunde: Tradi in den Stadthafen

Wer den Verein unterstützen will, wendet sich, wie im Video vom Reisejournalisten Stephan Bohnsack geäußert, an die Bürgervertreter und Verantwortlichen der Stadt Rostock. Ich hoffe auf reges Interesse.

Garsvik
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Re: Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von Garsvik » Mo 9. Sep 2013, 18:07

Mir hat das Traditionsschiff bei einem Besuch sehr gefallen. Wenn ich das aber richtig verstanden habe, ist das Schiff zum Traditionsschiff geworden, nachdem nach kurzer Zeit in Fahrt erhebliche Schäden an der -unnötig komplizierten?-Antriebsanlage aufgetreten sind. Als "herausragendes Zeugnis deutscher Schiffbaukunst" wurde das wohl bisher nicht betitelt.

Aber da, wo es liegt, ist es schwer zu erreichen. Hat ja wohl mit nicht unerheblichen Fördermitteln für die IGA Ausstellung zu tun.

(Ob das Schiff nicht mehr Besucher locken würde, wenns in Warnemünde in Sichtweite der Kreuzfahrtschiffe liegt?)

Garsvik

Tim S.
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Re: Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von Tim S. » Mo 9. Sep 2013, 18:30

Zentraler wäre definitiv besser, keine Frage.
Zur Antriebsanlage spuckt Wikipedia das hier aus:
Am 27. Juli 1958 wurde das Schiff an die Deutsche Seereederei übergeben und fuhr bis 1969 im Liniendienst nach Ostasien, Indonesien, Afrika, Indien und Lateinamerika.
Nach erheblichen Defekten der Maschinenanlage, die unverhältnismäßig hohe Reparaturkosten verursacht hätten, wurde das Schiff 1969 außer Dienst gestellt und am 13. Juni 1970 als „Schiffbaumuseum Rostock“ eröffnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Traditions ... yp_Frieden

schiffegucker
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Re: Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von schiffegucker » Di 10. Sep 2013, 14:30

Seit 1991 groesstenteils von den Hafenanlagen befreit, ist der Rostocker Stadthafen zu einer Promenade für die Besucher und die Einwohner Rostocks geworden. Schiffsanleger für den Passagierverkehr sowie fuer Sportboote laden zu entsprechenden Aktivitaeten ein. Seitdem ist er zur alljährlichen Hanse Sail, dem größten Windjammertreffen der Groß- und Traditionssegler, der zentrale Veranstaltungsort, wo der Verein der Seeleute Rostock seit langem mit einem Stand stets dabei sind.

Im Haedgehafen ("Museumshafen") liegen kleine, noch fahrbereite Museumsschiffe, aber auch private Sportboote. Auf der Haedgehalbinsel sind vereinzelte Zeugen der ehemaligen Umschlagtechnik zu bewundern. Neben einer äusseren Ansicht dieser musealen Splitter sollten die Besucher Rostocks unverzüglich die wirklich bedeutsamen, lehrreichen und sehr interessanten Exponate aus der maritimen Geschichte besuchen können. Die aber sind am abgelegenen Standort in Rostock-Schmarl drapiert.
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Beispiel für einen maritim interessierten Touristen in Rostock:

Schauen wir uns doch einmal an, wie unsere Familie Robes (Rostock-Besucher) an einem Sonntag ihren Tagesausflug in Rostock zubringt. Am Vormittag schlendert sie den Stadthafen entlang, bewundert die alten und die neuen Gebäude, schaut sich die historischen Hafenkräne an, wirft einen Blick auf die Boote im Haedgehafen und stärkt sich zu Mittag in einer Gastlichkeit. Dabei ruft der Filius der Familie mit leuchtenden Augen: "Ich will auch noch auf das große Schiff, von dem mir ein Freund erzählte!" Wo aber ist es zu finden? Nun, die umweltbewusste Familie Robes war mit der Bahn nach Rostock gekommen, also kümmert sich Vater Robes um den Weg dorthin. "Kommen wir vielleicht mit einer zünftigen Fahrt über's Wasser zum Traditionsschiff Rostock "MS Dresden"?" Wie schade, das ist nicht möglich. Nur der Landweg bleibt übrig.

Dann geht es los (von ausserhalb über das Internet recherchiert):

- Fußweg zur Strassenbahn-Linie 1, Kroepeliner Tor = 15 Minuten
- (Währenddessen bestellt der Vater bei der Rostocker Straßenbahn AG unter der Tel.-Nr. 0381-8021900 mit seinem Handy ein Linientaxi, LTA35A.)
- Straßenbahnfahrt mit der Linie 1 bis Holbeinplatz = 11 Minuten
- Holbeinplatz, Fußweg zur S-Bahn und Wartezeit = 11 Minuten
- S-Bahnfahrt mit der Linie S2 bis Luetten Klein = 8 Minuten
- Wartezeit auf das Linientaxi = 6 Minuten
- Fahrt mit dem Linientaxi 35A nach Schmarl-Dorf, vielleicht sogar bis zum IGA-Park = 5 Minuten
- Fußweg zum Schifffahrtsmuseum mit dem grossen Schiff = 15 Minuten

Insgesamt ist unsere Familie Robes etwa 70 Minuten unterwegs - im Idealfall! Was passiert, wenn die Route an irgendeinem Punkt ins Stocken gerät? Laut persoenlichem Fahrplan der RSAG fremdlink.gif ist dieser Weg an einem Sonntag nur stundenweise möglich! Das Linientaxi hat Vater Robes inzwischen abbestellt, weil er die Ausflugskasse nicht mit Kosten für Wartezeiten belasten möchte. Also macht sich die Familie Robes zu Fuß auf den Weg durch das IGA-Gelaende zum Traditionsschiff. Mit einem 20 km/h schnellen Fahrgastschiff hätte unsere Familie die 7 km vom Stadthafen bis zum Traditionsschiff inklusive Ab- und Anlegen in höchstens 30 Minuten zünftig und ganz bequem zugebracht. (Für einen kleinen Ansturm von Besuchern könnte eigentlich eine Barkasse den gleichen Zweck erfüllen.)

Endlich am "Tradi" angekommen fragt der Filius recht geschafft, warum denn das große Schiff nicht gleich bei den alten Kränen liegt? Aber diese Antwort müssen ihm seine Eltern schuldig bleiben. Nach dem Besuch des Rostocker Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums, zu dem das Traditionsschiff gehört, steht noch der Rückweg zum Hauptbahnhof aus.

Dabei bestünde in Rostock die Chance, es besser als andernorts zu machen! Die Einwohner und auch die Besucher Rostocks erlebten es bereits, als einmal Rostocks "großes Schiff" im Stadthafen lag. Wegen Bauarbeiten an der Kaikante in Rostock-Schmarl musste das Traditionsschiff kurzweilig in den Rostocker Stadthaden. In Vorbereitung zur Errichtung des Rostocker IGA Parks, auf welchem im Jahr 2003 die Internationale Gartenbauaustellung (IGA) in Rostock stattfand, wurde das Traditionsschiff für rund 5 Millionen EURO komplett grundsaniert. Seitdem das Traditionsschiff wieder in Rostock-Schmarl ist, taucht immer wieder die Frage auf, wo es denn nur hingekommen sei?

Das Traditionsschiff an der Haedgehalbinsel im Jahre 2002
Bild

Am Ende des Tages tauscht sich unsere Familie Robes über den Ausflug aus. Zuerst wird der Filius gefragt, wie ihm der Tag gefallen hat. "Auf dem grossen Schiff war's richtig toll! Aber soviel Fahren und Laufen - das machte mir keinen Spass. Mutter Robes meint nur: "Um die Rostocker maritime Tradition kennenzulernen, hatten wir viel überfluessige Zeit dabei". Und Vater Robes erklärt: "Dass es wirklich traurig ist, wie abgelegen und umständlich erreichbar das einmalige Museumsschiff liegt. Woanders werden solcherart Erbstücke von den Leuten wie Kultobjekte verehrt und entsprechend präsentiert, so dass auch spontane Besuche möglich sind."

schiffegucker
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Re: Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von schiffegucker » Fr 13. Sep 2013, 12:53

Die IGA Rostock 2003 GmbH, welches den Rostocker IGA Park und das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum in Rostock-Schmarl als Eigentümer verwaltet, beauftragte das Team, bestehend aus dem Landschaftsarchitekturbüro Hager Partner AG, dem interdisziplinären Architekturbüro Holzer Kobler Architekturen und der Runze & Casper Werbeagentur GmbH, ein Entwicklungskonzept für das gesamte Gelände zu erarbeiten.

Der IGA Park Rostock soll zu einem attraktiven Bildungs-, Event- und Tourismusort weiterentwickelt werden. Hierzu wurde ein tragfähiges Konzept erstellt, wobei das Areal langfristig als kombinierter Standort für ein maritimes Museum, eingebettet in einen Landschaftspark, unter Beachtung weiterer Nutzungsmöglichkeiten zu etablieren ist.

Das bedeutet, dass das Traditionsschiff "MS Dresden" als Herzstück des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums mit dem gesamten Museumsensemble in Rostock-Schmarl weiter ausgebaut und verschönert werden soll. Damit wäre eine Verholung des Schiffes von Rostock-Schmarl in den Rostocker Stadthafen und Standortverlegung der anderen maritimen Schätze ausgeschlossen.

Eine Aussage des

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Landschaftsarchitekten Herrn Andreas Kotlan
Bild
lautet:

"Die Attraktivität des IGA Parks lässt sich nur durch die Aufwertung des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums und eine Erhöhung der Einheit von Park und Museum steigern."

Wenn dies so verwirklicht wird, hätte Rostock etwas einmaliges in der Welt. Nämlich ein 10.000 Tonnen Frachtschiff in einer Parkanlage mit vielen Blumen, Pflanzen, Gräser und Bäumen. Der Hafenumschlag mit Portal-, Brücken- und Tretkran und eine Bummelmeile mit Restaurants, Clubs, Theatern, Ladenstraße und Einzelhandel, vorrangig im Bereich Schiffszubehör ist dort nicht zu finden.

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RonnyM
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Re: Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von RonnyM » Fr 13. Sep 2013, 16:55

Schade, kann ich nur sagen. Wenn ein 10.000 Tonner in einer Grünanlage besser aufgehoben ist, als am alten Standort der GB, dann ist das wirklich was Einmaliges.Warum passieren diese "Einmaligkeiten" immer nur in Rostock???

Grüße Ronny

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Re: Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von schiffegucker » Mi 18. Sep 2013, 13:29

In der neuesten Ausgabe der Stadtteilzeitung "WiR2" Groß Klein & Schmarl in Rostock Nr. 3 Sept. - Nov. 2013 ist ein Artikel zur Standortdebatte Traditionsschiff "MS Dresden" aufgeführt. Für diesen wurde ein Beitrag gemeinsam mit Herrn Droese, Vorsitzender des Ortsbeirates Schmarl, zum Erhalt des Standortes des Traditionsschiffes erarbeitet.

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Es gab während der Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes viel Kritik, Anregungen und Wünsche von Bürgerinnen und Bürgern aus Rostock und Umgebung und aus weiter entfernten Orten. Sie haben sich über das Kontaktforumular auf der Website des IGA Parks Rostock "www.iga-park-rostock.de" unter dem Reiter "Parkentwicklung" geäußert. Bis zum 22.08.2013 bestand diese Möglichkeit für die Interessierten. Seitdem haben die Landschaftsarchitekten, Ausstellungsgestalter und Marketingexperten ihre Beiträge in das Konzept mit Einbeziehung der eingegangenen Äußerungen der Interessenten eingearbeitet. Nun wird eine Vorlage zur Entscheidung über die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes für die Rostocker Bürgerschaft angefertigt. Sie tagt das nächste Mal am 09.10.2013.

schiffegucker
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Re: Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von schiffegucker » Fr 20. Sep 2013, 22:37

Unter dem folgenden Link ist der Beitrag über die Vorstellung des Parkentwicklungskonzeptes in den Nachrichten von TV Rostock vom 20.09.2013 zu sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=9w1oIwGOUC0

Der Name "IGA Park und Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock" soll wegfallen und durch den Namen: "Schiffsgarten Rostock" ersetzt werden. Die Hansestadt könnte dadurch in wenigen Jahren um eine Attraktion reicher sein. Das maritme Museum soll das Wahrzeichen des Parks werden. Das futuristisch anmutende Gebäude mit Aussichtsturm soll eine Verbindung zwischen Traditionsschiff "MS Dresden" und dem IGA-Gelände schaffen. Das Museum würde quasi über tiefer liegende Gärten schweben - so sieht es ein Konzept des Schweizer Architekturbüros Holzer Kobler Architekturen vor.

Das IGA-Gelände werde - wenn in alle Beteiligten an einem Strang ziehen - bis 2018 von einem Blumen- und Pflanzenpark in einen Volkspark mit vielen Sport- und Spielmöglichkeiten umgestaltet, sagte die IGA-Aufsichtsratsvorsitzende des IGA-Parks und Bürgerschaftspräsidentin Rostocks, Karina Jens zu einem Journalisten bei der Vorstellung des Konzeptes in der Pressekonferenz am 20.09.2013. Mit einer Investition in Höhe von etwa 20 Millionen Euro würde das Projekt zu Buche schlagen. Die Rostocker Bürgerschaft muss dem zustimmen.

Nach der Umsetzung hätte die große See- und Hafenstadt Rostock in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostseeküste den einzigen Schiffspark der Welt mit einem 10.000 Tonnen Frachtschiff im Ruhestand.

Hier sind drei Fotomontagen von den Holzer Kobler Architekturen in Zusammenarbeit mit Hager Partner AG (Landschaftsarchitektur) und Runze & Casper Werbeagentur (Marketing) zu sehen. So könnte das zukünftige maritime Museum in Rostock nach der Umgestaltung aussehen:

Luftbild Schiffsgarten Rostock
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Ansicht Neubau und Traditionsschiff vom Neptunsteg
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Ansicht Neubau und Traditionsschiff vom Hafen
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Weithin sichtbar ist der Aussichtsturm, der die Besucher schon von der Rostocker Stadtautobahn der B 103 in Richtung Ostseebad Warnemünde anlocken soll. Das Ansatz ist gut. Dennoch empfinden echte Seeleute maritimes Hafenflair in einem Stadthafen und nicht in einer Parkanlage.

spirit
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Re: Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von spirit » Sa 21. Sep 2013, 09:04

Für mich als ortsunkundigen Besucher ist und bleibt die Lage des Schiffs einfach zu versteckt. Touristen, und das sind nun mal die häufigsten Besucher, steuern zuerst den Innenstadtbereich an. Die Lage in Schmarl erschließt sich erst denjenigen, die sich nicht nur für Rostock selbst interessieren sondern auch unbedingt nach Warnemünde mit den überteuerten Parkplätzen wollen. Die Anfahrt zum IGA-Park führt vorbei an der "schönen" DDR-Archtektur der vergangenen Jahrzehnte.
Auch ist es für den "Seefahrer" äußerts unterinteressant sich erst durch einen wenig einladenden Park zu bewegen.
Das Schiff mit allen anderen Exponaten gehört für mich in den Innenstadtbereich. So würde Rostock endlich ein würdiges Schifffahrtsmuseum erhalten. Der Innenhafen würde die Besucherzahlen steigen lassen und somit für ein solides wirtschaftliches Umfeld für das Museum sorgen.
Schmarl ist nach meiner Ansicht nicht zukunftsträchtig.
Gruß aus dem Hohen Norden

Garsvik
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Re: Traditionsschiff "MS Dresden" in Rostock

Beitrag von Garsvik » Sa 21. Sep 2013, 11:04

Mir hat das Schiff, das Museum drin und die Exponate drumherum gut gefallen.
Warnemünde inkl. Hafenrundfahrt hat mir auch gefallen.
Rostock werde ich nächsten Monat immerhin zum 2.Mal besuchen - das erste Mal vor Jahren hatte mir eigentlich gereicht (ist wohl Ansichtssache, die Stadt).

Daneben ist ein Badestrand ohne! irgendwelche Entertainmenteinrichtungen (jedenfalls keine bemerkt). Also Ausbau des Badestrandes mit Pommesbuden und Spielautomatenhallen, evtl. einem Cafe wäre sicherlich erfolgverspechender als ein dekorativer Betonbau.

Ein Liegeplatz in Rostock hat ja der Georg Büchner auch nicht zu nennenswerter Attraktivität verholfen.

Garsvik

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